Aida zwischen Atomraketen und Gaddafi

Aida zwischen Atomraketen und Gaddafi
Die Sporanistin Rossana Carida als Aida in der Inszenierung der Verdi-Oper beim Opernfestival auf Gut Immling im Chiemgau. Regisseurin Verena von Kerssenbrock hat das Geschehen in die Neuzeit verlegt – mit Raketen und Diktatoren aus Pappe als Teil der Kulisse. Foto: obx-news
Beim Opernfestival Gut Immling feiert Verdis Monumentaloper in einer hochmodernen Fassung Premiere (18. Juni)
Gut Immling (obx - internet-zeitung) – Aida einmal ganz anders: statt Pyramiden und Elefanten Atomraketen. Im Triumphmarsch mitten durch den Zuschauerraum bestimmen überlebensgroß Stalin, Gaddafi, Mao und Fidel Castro als bewegliche Pappfiguren das Bild. Regisseurin Verena von Kerssenbrock hat Verdis Monumentaloper Aida für das Opernfestival auf Gut Immling im Chiemgau in die Zeit von heute projiziert. Auch Künstler aus Ostbayern wirken an der modernen Fassung des Opernklassikers mit. Das heilige Kriegsschwert aus der Originalfassung wird dabei zur Atomrakete. Diktatoren der Neuzeit jubeln als Pappfiguren ihrem Aida-Vorbild, dem diktatorischen ägyptischen Herrscher zu. Das unterdrückte Volk weckt in den Massenszenen, blau geschminkt, gezielt Assoziationen zum Science Fiction-Film Avatar.
Aida mit den Münchner Symphonikern ist eines der Highlights des diesjährigen Opernfestivals Gut Immling. Gestalter des modernen Bühnenbildes ist Claus Hipp, dessen Name weltweit für Babykost bekannt ist. Hipp ist aber nicht nur Unternehmer, sondern seit zehn Jahren auch Professor für Malerei in Georgiens Hauptstadt Tiflis. Gemeinsam mit seinen Studenten hat er das hochaktuelle Bühnenbild für die moderne Aida auf Gut Immling entworfen und hergestellt.
Das Opernfestival Gut Immling zählt zu den mittlerweile meistbesuchten Musikfestivals in Deutschland: große Oper vor der Kulisse der bayerischen Alpen im Herzen des Chiemgaus ist das Motto. Aufwendige Eigeninszenierungen und Sänger aus der ganzen Welt prägen die Qualität des Festivals. Die Münchner Symphoniker schaffen als Festivalorchester die musikalische Grundlage für die meisten der rund 30 Aufführungen. Die Inszenierungen tragen die besondere Handschrift des früheren Opernsängers und Intendanten Ludwig Baumann und der international renommierten Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock als musikalischer Leiterin des Festivals.
Mehr als 15.000 Besucher werden in diesem Jahr zwischen 18. Juni und 14. August zu dem Opernevent erwartet. Am 24. Juni hat die zweite Eigeninszenierung, Mozarts „Don Giovanni“, Premiere. Weitere Informationen und das gesamte Programm gibt es im Internet unter http://www.gut-immling.de.


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