Activities, Unis und der Ernst des letzten Terms

Nach nur zwei Wochen Schule fühlen wir uns wie immer als wären wir nie weg gewesen. Dieser Term wird sehr anstrengend. Ende Februar haben wir Probeexamen bei denen alle Prüfungen für alle Fächer (in jedem Fachen haben wir etwa 2-3) in einer Woche geschrieben werden. Das eigentliche IB wird länger dauern (etwa 3 Wochen). Sonst passiert hier gerade nicht viel. Ich habe einen Workshop über "Social Entrepreneurship" besucht, den ich interessant fande.
Für den letzten Term wollte ich mir entspannte Activities aussuchen:
1) Selbstverteidigung: Wir lernen nicht nur Verteidigungstechniken sondern auch etwas Angriff. Wir machen viel Workout und Krafttraining wodurch ich feststelle, dass ich weder Sit-Ups noch Liegestützen schaffe. Ich jogge zwar oft, aber das trainiert weder meine Bauch- noch Armmuskulatur.
2) Rascals' Lodge: Diese Activity ist eine Art philosphische Diskussionsgruppe (die Beschreibung sagte igendwelche beliebigen Themen diskutieren). Der 1st-year Leiter meinte, wir könnten alle Gedanken ansprechen, die uns im Kopf rumspuken oder nicht loslassen und dann gemeinsam darüber diskutieren. Wenn wir keine Worte dafür finden, können wir alle gemeinsam versuchen die Idee auszudrücken (Selbsthilfegruppenprinzip?). Gegen Ende der Sitzung gaben wir uns die Hände, schlossen die Augen und summten. Mal sehen ob eine Stunde Activity wöchentlich mit einer Gruppe mir eher unbekannter Firsties Spiritualität und Philosphieliebe in mir wecken kann... :)
Wir haben jetzt einen neuen Direktor. Er scheint nett zu sein und gibt sich auch Mühe, Schüler kennenzulernen. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr anspruchsvoll und nicht immer spaßig ist, AC zu leiten. Diesen Donnerstag werden wir zum Beispiel gleich eine Schulversammlung zum Thema Alternativen zu Alkohol an Wochenenden haben.
Trauriger Fakt:Wenn man Firsties fragt, was sie am Wochenende machen, bekommt man die unterschiedlichsten Antworten. Bei den meisten 2nd-years ist diese Frage inzwischen oft eher rhetorisch. Unser Wochenende plant sich von selbst, wir haben viel Arbeit. Natürlich bleibt auch Zeit für anderes, aber vor allem Bewerber für Großbritannien müssen ihre Offers schaffen. Kurze Erklärung:Amerika: Wird man nach aufwendiger Bewerbung angenommen, hat man den Platz! Man sollte jedoch durch die Prüfung kommen.UK: Wird man nach der Berbung angenommen, schreiben die Unis einem, welche Noten und Punktzahl sie erwarten. Schafft man das nicht, bekommt man den Platz nicht.
Ich bewerbe mich für UK-Unis. Aber davon ein andermal.

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