78. Prægnarien

Ein Formerfinder trifft auf einen Allegorienschöpfer. Als gegenseitig befruchtender Dialog zwischen bildender und lyrischer Kunst sollte man das neue Künstlerbuch »Prægnarien« verstehen. Hieß es früher „Wer nicht hören will, muss fühlen.“, könnte man jetzt einfach behaupten „Wer nicht fühlend sehen will, muss lesen.“ …

Weigoni veranstaltet in diesen »Prægnarien« ein furioses Stimmenkonzert aus Reimen und Kalauern, den Tücken der deutschen Grammatik und ihren Wortzusammensetzungen. Es gibt in diesen Gedichten Buchstaben als etwas Hörbares und Buchstaben als etwas Sichtbares. In der künstlerischen Auseinandersetzung treffen sich Weigoni und Haimo Hieronymus regelmäßig an der Grenzlinie, dort, wo Schrift in Zeichnung übergeht und dort, wo der Zeichenstift in die Notate übergeht. / Matthias Hagedorn, jetzt.de

  • 30. Juli „Praegnarien“ von Haimo Hieronymus und A.J. Weigoni, ab 17.00 Uhr im Rheintor, Linz
  • Ankündigungen und Künstlerportraits:http://editiondaslabor.blogspot.com/


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