7 Veränderungen die Sie durch eine zuckerfreie Ernährung bemerken

7 Veränderungen die Sie durch eine zuckerfreie Ernährung bemerken

Klar, Zucker ist köstlich und verführerisch und sogar beruhigend. Aber es ist auch Gift für Ihre Gesundheit, Ihre Taille und Ihren Verstand.

Nicht nur, dass es die ohnehin bekannten Probleme wie Karies verursacht, verbindet man mit Zucker auch beeinträchtigte Gehirnfunktion, Depressionen und Angstzustände, Krebs und Herzkrankheiten.

Trotz all dieser bekannten krankmachenden Auswirkungen nehmen viele Amerikaner immer noch bis zu fünf Mal so viel Zucker zu sich, als die American Heart Association empfiehlt. D.h. Frauen essen bis zu 30 Teelöffel Zucker pro Tag, Männer bis zu 45!

Wenn man darüber nachdenkt, ist das ziemlich krass.

Natürlich sitzt niemand und isst löffelweise weißen Zucker, aber in der heutigen Gesellschaft lauert überall versteckter Zucker. Tatsächlich findet man ihn in 75 % der in den USA gekauften verpackten Lebensmittel.

Finden wir doch heraus, wie viel versteckten Zucker Sie jeden Tag zu sich nehmen! Sehen Sie sich diese alltäglichen Lebensmittel an, die schlecht für Ihre Gesundheit sind, und auch diese Liste mit 15 Lebensmitteln, in denen eine gefährliche Menge von diesem süßen Zeug steckt.

Es könnte Sie schockieren.

Das Risiko, es mit Zucker zu übertreiben, betrifft nicht nur Naschkatzen. Wenn Sie sich viel Brot, Nudeln und Pommes einverleiben - auch dann konsumieren Sie Zucker in einer anderen Form. Stärkehaltige Lebensmittel werden vom Körper in Einfachzucker zerlegt und verursachen dieselben Probleme wie Süßigkeiten, speziell wenn man sich damit überisst.

Die Schlussfolgerung ist: Zucker ist nicht Ihr Freund, verbannen Sie ihn aus Ihrer Ernährung. Natürlich heißt das, dass Sie Etiketten lesen, manche Ihrer liebsten Genüsse aufgeben oder sogar Ihre Mahlzeiten selber kochen müssen. Aber wenn Sie weiterlesen und diese 7 Dinge entdecken, die passieren werden, wenn Sie keinen Zucker mehr essen, werden Sie mir zustimmen, dass es das wert ist.

Verlangsamen Sie den Alterungsprozess

Haben Sie gewusst, dass Zucker Sie altern lässt?

In einem Prozess, den man Glykierung nennt, heftet sich der Zucker an das Collagen unserer Haut und andere Teile unseres Körpers. Das verursacht Entzündungen und reduziert die Wirksamkeit von Collagen und Elastin, die

Proteine in unserer Haut, die sie jung bleiben lassen. Wenn diese nicht mehr so gut funktionieren, sieht Ihre Haut nicht mehr länger geschmeidig und jung aus. Stattdessen beginnt sie matt, trocken und ... alt auszusehen!

Wenn Glykierung schon nicht komplett gestoppt werden kann, kann sie zumindest verlangsamt werden. Und - Sie haben es schon erraten - Zucker wegzulassen ist einer der besten Wege das zu tun.

Auch in einer Studie mit 600 Männern und Frauen fand man heraus, dass die Personen mit höheren Blutzuckerlevels durchwegs älter ausgesehen haben als jene mit niedrigerem Blutzuckerniveau. Für alle weiteren 180 Gramm Glucose pro Liter Blut stieg deren geschätztes Alter um 5 Monate.

Diabetiker, deren Blutzuckerlevel über eine lange Zeit angestiegen ist, sahen älter aus als Gleichaltrige ohne Diabetes.

Neben der Hautalterung fand man auch heraus, dass Zucker Akne verschlimmert und sie in manchen Fällen sogar auslöst. Und laut einer Studie des Rosacea Research Development Institute ist Zucker der Stoff, der die Entzündung der Rosacea aufflammen lässt.

Wenn Sie einmal mit Ihrer Zuckerentwöhnung (inklusive einfachen Kohlehydraten) begonnen haben, sollten Sie bald einen Unterschied bemerken, wie sich Ihre Haut anfühlt und aussieht.

Sehen Sie den Pfunden beim Schmelzen zu

Wie toll wäre es, wenn Sie einfach eine kleine Änderung vornehmen und den Pfunden beim Schmelzen zusehen könnten, speziell im Bauch- und Hüftbereich?

Das geht! Lassen Sie einfach den Zucker weg und Sie werden ohne Anstrengung in kurzer Zeit schlanker sein.

Vor kurzem hat eine Studie gezeigt, dass, wenn Kalorien gleichwertig wären, Personen auf einer zucker- und kohlehydratreduzierten Diät zusätzlich 325 Kalorien verbrannt haben also jene auf einer fettreduzierten Diät! Auf der anderen Seite trägt eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Energie aus Fructose (Zucker) zur Gewichtszunahme und Übergewicht bei.

Im Wesentlichen verursachen zu viele zuckerhaltige Lebensmittel über einen längeren Zeitraum Insulinresistenz, was unseren Körper dazu veranlasst, extra Fett einzulagern und den Stoffwechsel zu verlangsamen. Wenn der Körper einmal insulinresistent geworden ist, kann es ein schwieriger Prozess sein, es wieder rückgängig zu machen. Prävention ist also das beste Heilmittel.

Insulin ist aber nicht das einzige Hormon, das Zucker beeinflusst, er beeinträchtigt auch die Funktion von Leptin. Dieses spezielle Hormon ist verantwortlich für die Kontrolle unseres Appetits und sagt unserer Leber, was sie mit der ganzen dort gespeicherten Glukose tun soll. Wenn unser Körper die Leptinsignale nicht wahrnimmt, führt das zu Gewichtszunahme speziell um die Leibesmitte, was oft ein Vorbote für Diabetes ist.

Hören Sie auf, ein Sklave Ihrer Zuckergelüste zu sein

Finden Sie sich eine oder zwei Stunden, nachdem Sie sich einen Muffin oder einen Schokoriegel gegönnt haben, mit dem Verlangen nach etwas Süßem wieder? Wenn man bedenkt, dass Zucker als ähnlich süchtig machend betrachtet wird wie Kokain, überrascht das nicht wirklich.

Im Gegensatz zur Meinung mancher, ist eine Sucht nach Zucker und Mehl keine emotionale Essstörung. Nach Dr. Mark Hyman ist es eine biologische Störung, bedingt durch Hormone und Neurotransmitter, die uns nach Zucker und Kohlehydraten sehnen lassen.

Wenn wir diese Lebensmittel essen, setzt unser Körper Serotonin und Beta-Endorphin frei, Neurotransmitter die unsere Stimmung aufhellen, Angstzustände lindern und unser Selbstvertrauen steigen lassen. Natürlich will unser Körper mehr und mehr von dieser Quelle des Glücks.

Es erscheint wie ein Teufelskreis - und ist es auch. Die gute Nachricht ist aber, dass dieses Verlangen aufhört, wenn Sie aufhören Zucker zu essen. Dr. Hyman verspricht, dass der Entzug nach 10 Tagen oder weniger geschafft ist!

Wenn Sie in den ersten Tagen aufgrund der Entzugserscheinungen Unterstützung brauchen, lesen Sie meinen Beitrag über das Eliminieren von Süchten. Und denken Sie immer daran, wie gut es sich anfühlen wird, wenn Sie nicht länger ein Sklave Ihrer Zuckersucht sind.

Schlafen Sie wie ein Baby

Es heißt, dass Blutzuckerprobleme der zweithäufigste Grund für Schlaflosigkeit sind, von dem ein Drittel aller Amerikaner betroffen sind.

Wenn Sie Zucker und raffinierte Kohlehydrate weglassen, speziell vor dem Schlafen gehen, vermeiden Sie das Ansteigen des Blutzuckerspiegels, das Sie die ganze Nacht nicht schlafen lässt.

Sie können so auch den unvermeidlichen Abfall vermeiden, der jedem Anstieg folgt. Dieser Abfall lässt im Körper Hormone frei werden, die den Glucosewert regulieren, während sie auch das Gehirn stimulieren - etwas das sie leicht vom Schlaf abhalten kann. Wenn Sie dieses Muster vom Abfall und Ansteigen des Zuckerlevels vermeiden, haben Sie einen viel besseren Schlaf.

Zusätzlich zum Durcheinanderbringen des Blutzuckerspiegels, sind Zucker und Getreide Nahrungsmittelgruppen, denen gegenüber viele sensibel sind. Wenn Sie unter diesen Menschen sind, könnten Sie unter Reaktionen leiden, die Sie wach halten, z.B. Verstopfung, Magenverstimmung und Blähungen.

Wenn Sie unbedingt vorm zu Bett gehen einen Snack brauchen, probieren Sie Kohlehydrate aus Haferflocken oder Vollkornprodukten. Diese sollten den Blutzuckerspiegel gleich halten und auch den Serotoningehalt im Gehirn steigern, der einen gesunden, gleichmäßigen Schlaf fördert.

Reduziertes Krankheitsrisiko

Es wird angenommen, dass Krankheiten wie Asthma, Allergien, Herzerkrankungen und sogar Krebs durch chronische Entzündungen im Körper verursacht werden. Während ein gewisses Maß an Entzündung normal ist, wird es zum Problem, wenn man es unnötig fördert oder es außer Kontrolle gerät.

Was lässt das Gehirn die Signale falsch lesen und löst eine entzündliche Reaktion aus, auch wenn keine Bedrohung besteht? Eine nährstoffarme Diät, reich an Zucker und raffinierten Kohlehydraten ist sehr oft eine der Schuldigen.

Die Blutzuckerwelle, die einer auch kleinen Menge Weißbrot, Pommes oder sogar einer Dose Limonade folgt, lässt den Körper entzündungsfördernde Peptide freisetzen, die man Zytokine nennt. Vollkornprodukte reduzieren stattdessen die Zytokinproduktion.

Noch dazu sind Zucker und Weißmehl säurehaltige Lebensmittel und Experten halten das für eine der Hauptursachen von chronischen Entzündungen. Da der durchschnittliche Amerikaner mehr als 130 Pfund Zucker und 133 Pfund Mehl pro Jahr zu sich nimmt, überrascht es nicht, dass so viele Menschen an Diabetes, Arthritis und einer Menge anderer mit Entzündungen einhergehenden Problemen leiden.

Wenn Sie einmal den Zucker und einfache Kohlehydrate gestrichen und sie mit Obst, Gemüse und komplexen Kohlehydraten ersetzt haben, verringern Sie die entzündlichen Reaktionen Ihres Körpers und reduzieren so das Risiko für diese Krankheiten.

Keine Energieeinbrüche mehr

Wenn der Einbruch am Nachmittag kommt, nehmen Sie sich eine Dose Limonade oder einen extrasüßen Latte?

Klar, sie geben Ihnen einen schnellen Energieschub, aber wenn Sie darüber nachdenken, verlässt Sie diese Energie nicht wieder genauso schnell und lässt sie erschöpft und gereizt zurück, mit dem Verlangen nach einem weiteren süßen Snack?

Da diese Nahrungsmittel sehr schnell zerlegt werden, steigt der Blutzuckerspiegel an und das Gehirn stoppt die Produktion von Orexin, dem Neuropeptid, das dafür verantwortlich ist, dass wir uns wach fühlen. Es ist kein Wunder, dass Sie sich nach der Mittagspause auf nichts mehr konzentrieren können.

Wenn es um den Treibstoff geht, der uns am Laufen hält, verwendet unser Körper zwei Arten: Zucker und Fett. Natürlich sollten wir Fette als unseren Treibstoff verwenden, da sie die Makronährstoffe mit der höchsten Energiedichte sind. Leider sind die meisten Menschen daran gewöhnt, Zucker als ihre Energiequelle zu verwenden, der viel schneller verbrennt und sie müde werden lässt.

Eine Studie an Ratten in UCLA hat gezeigt, dass die Ratten auf einer fettreduzierten Diät mit einem hohen Anteil an Zucker und raffinierten Kohlehydraten nicht nur fettleibiger waren als Ratten mit einer ausgewogenen Ernährung, sondern auch kaum gewillt waren, sich eine Belohnung zu verdienen. Der Beweis, dass Sie Zucker faul macht!

Wenn Sie Zucker und einfache Kohlehydrate mit gesunden Fetten und komplexen Kohlehydraten als Hauptenergiequelle ersetzen, können Sie sich von diesen Energieschüben und -einbrüchen verabschieden, die Sie sonst aufhalten.

Fühlen Sie sich so gut wie Sie aussehen

Sie denken sich vielleicht, dass Sie ein großer Becher Eiscreme in eine gute Stimmung bringt, doch eigentlich ist wahrscheinlich genau das Gegenteil der Fall.

Ein britischer psychiatrischer Forscher hat eine Analyse der Verbindung zwischen Ernährung und mentaler Gesundheit durchgeführt und kam zum Schluss, dass es zwischen hohem Zuckerkonsum und dem Risiko von Depressionen und Schizophrenie eine starke Verbindung gibt.

Das ist nicht die einzige Studie, die Zucker mit psychischen Krankheiten in Verbindung setzt. Bei einer Studie aus 2004 fand man heraus, dass man mit vermehrter Aufnahme von Zucker und Milchprodukten über zwei Jahre einen höheren Wert an Schizophrenie feststellte.

Es wird angenommen, dass Zucker unsere mentale Gesundheit auf 2 Arten beeinflusst. Zum einen unterdrückt er das wichtige Wachstumshormon BDNF. Menschen, die an Depressionen und Schizophrenie leiden, weisen oft bedenklich niedrige Werte von BDNF in ihrem Gehirn auf.

Zum anderen verursacht er eine Kette von chemischen Reaktionen die chronische Entzündungen fördern, wie ich schon vorhin erwähnt habe. Zu den unzähligen anderen Problemen, die langanhaltende Entzündungen verursachen, stören sie auch das Funktionieren des Immunsystems und richten im Gehirn verheerenden Schaden an.

Warum versuchen Sie es nicht und verbannen für einige Wochen Zucker und einfache Kohlehydrate und schauen, ob Sie sich dann gesünder und glücklicher fühlen? Ich denke, es wird so sein!

Essen Sie vermehrt gesunde Fette, komplexe Kohlehydrate und Proteine, da sie Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte sind. Früchte, speziell Beeren, sind eine tolle Leckerei und ein gesunder Ersatz für Zucker. Sogar eine Prise Zimt oder Muskat zu Snacks kann einen süßen Geschmack ohne Zucker schaffen.

Wenn Sie sich wirklich schwer tun, sollten Ihnen diese 6 Tipps helfen, Ihren Zuckerkonsum schmerzfrei zu reduzieren!

Und denken Sie nicht mal daran, dass Sie mit einem Wechsel zu „light"-Produkten sich etwas Süßes gönnen können, ohne Ihrem Körper zu schaden. Haben Sie meinen Beitrag über den gebräuchlichen, aber giftigen Zuckerersatz Aspartam gelesen?

Wenn sich Ihr Körper einmal an das neue, zuckerfreie Leben gewöhnt hat, werden Sie nur mehr Bedauern, dass Sie es nicht schon früher getan haben.


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