69. Porzellan-Engel

Die vielleicht schönste Definition dafür, was konkrete Kunst kann und will, hat der Begründer der konkreten Poesie einst selbst geliefert: „Es ist kein Abbilden mehr, sondern ein Umdenken der Welt in Kunst.“ Die Rede ist von Eugen Gomringer (85), der in den frühen 50er-Jahren, von Entwicklungen in der bildenden Kunst ausgehend, jeder Art von Symbolismus in der Literatur eine Absage erteilt hat. …

Dass ein solches „Umdenken der Welt in Kunst“ auch einen Brückenschlag zum Produktdesign nahelegen kann, das könnte am Sonnabend im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus deutlich werden. Dort wird Gomringer im Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Kenneth Anders nicht nur über sein dichterisches Schaffen reden, sondern vor allem in eine Auswahl an Porzellanwaren einführen, die der Eberswalder Paul Wunderlich für die Porzellan-Manufaktur Rosenthal aus dem Fichtelgebirge entworfen hat: Farbig gestaltete Tassen, bei denen Engelsflügel die Funktion des Henkels übernehmen. / BORIS KRUSE, Märkische Oder-Zeitung 17.11

 



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