5 Menschen bestimmen dein Leben!

5 Menschen bestimmen dein Leben!Weißt du, wer?

Das war der Titel meiner letzten Veranstaltung am vergangenen Donnerstag. Ausgangspunkt war das Zitat des amerikanischen Redners Jim Rohn: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst.“

Ah, ich sehe, wie du dich umschaust und/oder es in deinem Hirn arbeitet: „Meine Frau, mein Arbeitskollege, (… gehören da auch meine Kinder dazu? …) mein Laufkumpel, … was ist eigentlich mit der Bekannten, mit der ich immer Abendessen gehe, mit der ich aber nicht weiß, worüber ich reden soll?“ Ungefähr so?

Das Thema hat mehrere Facetten (na klar!):

  • Menschen lernen unwillkürlich durch Nachahmung, auch als Erwachsene. Natürlich verändern dich die Menschen in deiner Umgebung, ohne dass du es merkst.
  • Ohoh! „Soll das heißen, dass ich so werde wie der miesepetrige Kollege, der die Woche immer mit Genörgel, Gejammer und Geläster beginnt?“ Ja. Leider. Ein bisschen.
  • Die gute Nachricht: Du kannst beeinflussen, wie viel. Du musst nicht in sein Gequake mit einstimmen, du musst nicht mit ihm Mittagessen gehen, du kannst sogar aktiv gute Laune versprühen, sobald du ihm Montag Morgen im Aufzug begegnest! Er lernt nämlich auch von dir.
  • Schreib dir mal die fünf Menschen auf, mit denen du deine meiste Zeit verbringst (ehrlich sein!). Dann überleg dir, ob sie dir in deiner Entwicklung gut tun oder nicht. Entwicklung bezieht sich durchaus auf verschiedene Kriterien: Einkommen, Beziehungsstand, Körpergewicht, Zufriedenheit. Was siehst du?
    • Es gibt Leute, die deinen Weg mit dir gehen, die auch mal voraus gehen und dich mitnehmen oder die sich von dir mitnehmen lassen.
    • Und es gibt die, die dich bremsen. Die dich weder unterstützen noch deinen Weg mitgehen.

Adler oder Ente?

Von diesem Punkt aus, lautet die Frage für mich: Mit welchen Menschen will ich mich umgeben? Das ist eigentlich ganz einfach: Wenn ich ein Adler werden will, darf ich mich nicht mit Enten umgeben. Muss ich das Bild erklären? Nein, denkt selber nach. Ihr könnt auch bei Bodo Schäfer nachlesen.

Adler

Adler wissen mehr als ich. In dem Gebiet, in dem etwas erreichen will. Wenn ich 30 Kilo abnehmen will, darf ich mich nicht nur mit übergewichtigen Menschen umgeben.

Adler sind z.B. Vorbilder. Menschen, die ich schätze oder gar bewundere. Teilweise kenn ich sie nicht persönlich (Audrey Hepburn), teilweise sind sie schon gestorben (meine Oma), aber ich kann ihnen trotzdem nacheifern. Und lerne durch Nachahmung.

Auch ein Coach oder Mentor gehört zu den Adlern: Menschen, die mich systematisch in meiner Weiterentwicklung unterstützen.

Und zu den Adlern gehören auch Experten, also Menschen, die mir was beibringen können. Wenn ich ein Musikinstrument lernen will, geh ich ja auch zu einem Lehrer.

Adler sind also, um es nochmal zu sagen: Menschen, die mir gut tun und mich in meiner Weiterentwicklung unterstützen.

Konsequenz

Für mich hat das schon bedeutet, dass ich mich von Menschen getrennt habe. Teilweise im Guten, wir sind uns ja nicht böse, aber unser Kontakt ist einfach sinnlos, für beide. Teilweise geschah die Trennung auch schmerzhaft und im Streit. Egoistisch? Mag sein. Gut für die Seelenhygiene? Auf jeden Fall.

Ich – ein Vorbild?

Natürlich gibt es Menschen, die ich unterstütze, für die ich ein Vorbild sein darf. Ich gebe ihnen etwas von der Energie, die ich von anderen schöpfe. Und ich erfahre große Befriedigung, wenn ich jemanden ein Stück begleiten darf. Nicht zuletzt deswegen haben Menschen Kinder.

Nur darf ich die Rollen nicht verwechseln: Einer, der weniger weiß als ich, kann mir keine Tipps geben. Und auch hier geht es wieder nur um ein bestimmtes Gebiet! Jemand, der unzufriedener ist als ich kann trotzdem ein großartiger Klavierlehrer sein.

Fazit

Also? Rohn hat Recht. Ein bisschen. Aber ich schränke seine Aussage ein: Ich entscheide, mit wem ich mich umgebe und wem ich Gewicht gebe.

Und ich schwör dir: Der Typ an der Arbeit, der wird aus deinem Leben verschwinden. So oder so.

Genieß den Weg!



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