48. Sprachlüstling

Allen, die die Lyrik schon abgeschrieben haben, sei als Therapie eine Reise nach Hall dringend empfohlen. Da spielt der hierzulande wegen seines legendären Auftritts beim Bachmann-Preis noch dunkel in Erinnerung gebliebene Urs Allemann mit der Sprache, dass sogar Gerhard Rühm erblassen könnte. Es schüttelt und reimt nur so, dass man ganz schwindlig wird. Keineswegs zu Unrecht wurde der Schweizer Dichter deshalb als Sprachlüstling, Spielgott und Poesieperformer vorgestellt. „wer ohne maul im rohr der sprache steckt“, wie es bei Allemann heißt, der kann auch eine erfinden. Und das tat er denn auch am Abend, als er Gedichte in „Tölk“ las; der Sprache einer Insel in der Nordsee, die laut Allemann manchmal untergeht und immer wieder auftaucht.

Tradition hat bei den „Sprachsalz-Tagen“ die Lyrik der Beat Generation nach Allen Ginsberg. Diesmal war Gerald Stern zu Gast, dessen Eltern von Russland nach Amerika ausgewandert waren. / Harald Klauhs, Die Presse



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