48. Geographie Transwalpurgiens

… fort und hinein in den neuen und nunmehr vierten ganz und gar eigenständigen Lyrikband des in Halle lebenden Dichters, Erzählers und Essayisten, der kürzlich 60 Jahre alt wurde. Ein Buch, das zutreffend und unprätentiös den Titel „Mitteldeutsche Gedichte“ trägt, denn um Mitteldeutschland geht es diesem Autor doch immer, wo er auf „Braunkohlenbaumwipfelpfaden zwischen keltischem Knacklaut und Gnadenstern Luther“ (Mitteldeutsches Triptychon für Uwe Pfeifer) wandelt. Insgesamt 75 – bis auf vier – sämtlich neue Gedichte bietet der Band in fünf Kapiteln, die von der vom Brocken aus entfalteten „Geographie Transwalpurgiens“ hin zu Novalis ins Mansfeld, zur Nonne Gertrud nach Helfta, zum Anatomen Meckel in Halle und in die Gegenwart führen „Fern von Zen & GPS“. / Christian Eger, Naumburger Tageblatt

Wilhelm Bartsch: Mitteldeutsche Gedichte, Mitteldeutscher Verlag, 163 Seiten, 16 Euro



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