[31 Wochen - 31 Filme]

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Inception

mit Leonardo DiCaprio, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Tom Hardy

Regie: Christopher Nolan

Kinostart: 29. Juli 2010

Genre: Science Fiction, Action, Thriller

Trailer

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Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahren ein Film so heiß erwartet wurde, wie es bei ‚Inception‘ der Fall war. Und damit meine ich nicht nur mich persönlich, sondern den Großteil der Filmfans weltweit. Wann hat es jemals einen Film gegeben, um den im Vorfeld ein so großes Geheimnis gemacht wurde? Filminsider spekulierten über die Handlung des Films, warteten ungeduldig auf den ersten Trailer. Komischerweise sind es meist die Filme von Christopher Nolan, um die vor der Erscheinung stets ein großes Trara gemacht wird. Meiner Meinung nach zu Recht!
Im Jahr 2010 begab ich mich also ins Kino, hatte in den Wochen davor bewusst kaum Informationen zum Film gesammelt, denn ich wollte mich überraschen lassen. Allein die Schauspielerauswahl, denn die grandiosen Schauspieler Leonardo DiCaprio, Ellen Page und Joseph Gordon-Levitt wirken im Film mit, waren für mich Grund genug, einen großartigen Filmabend zu erwarten. Und der wurde mir tatsächlich geboten.
‚Inception‘ ist das Wort, was im Film die größte Rolle spielt. Denn so wird die Technologie genannt, die es möglich macht, sich in Träume und in das Unterbewusstsein von anderen Menschen einzuschleusen. So ist es auch möglich, geheimes Gedankengut dieser Menschen zu stehlen. Dom Cobb, fabelhaft gespielt von Leonardo, ist ein Meister seines Faches und kann sich vor Inception-Aufträgen kaum noch retten. Eines Tages bekommt er aber einen sehr außergewöhnlichen Auftrag; er soll keine Gedanken stehlen, sondern sie manipulieren und verändern.
Wenn man die Handlung liest, hört sie sich eigentlich recht simpel an bzw. bei weitem nicht so kompliziert, wie es im Film dann tatsächlich der Fall ist. Die Grundidee, nämlich die der Inception, ist im Grunde schnell verstanden, vorausgesetzt man schaut sich den Film auch konzentriert an. Doch verliert man, wie die Hauptfigur Dom es im Film so oft beschreibt, das ein oder andere Mal aus den Augen, ob es sich bei manchen Szenen tatsächlich um die Wirklichkeit handelt oder eben nicht. Für manche mag das ein Kritikpunkt sein, mich hat es jedenfalls ungemein fasziniert, mich mit Dom auf eine Reise zu begeben, die mit den Gedanken des Menschen spielt (sowohl den der Filmfiguren als auch der Zuschauer). ‚Inception‘ ist bis heute einer der wenigen Filme, die mich, egal wie oft ich ihn mir auch anschaue, stets ratlos zurücklässt, der wunderbar viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren bietet und somit eine lang anhaltende Wirkung hat!
‚Inception‘ ist durch bildgewaltige Szenen, actionlastige Situationen und die brillant eingesetzte Musik schlicht ein Meisterwerk.
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Mr. Nobody

mit Jared Leto, Diane Kruger

Regie: Jaco van Dormael

Kinostart: 08. Juli 2010

Genre: Drama, Science Fiction

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Filme mit komplizierten Handlungen gehören eigentlich (fast) immer zu den Filmen, die ich am liebsten schaue. Es darf zwar nicht zu verwirrend sein, aber wenn man nicht auf Anhieb den genauen Handlungsfaden erspähen kann oder es zahlreiche Interpretationsansätze für einen Film gibt (siehe ‚Shining‘), dann bin ich wohl genau richtig.
Zu einem meiner Lieblingsfilme zähle ich auf jeden Fall den Film ‚Mr. Nobody‘ von dem belgischen Regisseur Jaco van Dormael aus dem Jahre 2010. Der Film vereint diverse Genres in sich: Science-Fiction, Familiendrama, Liebesfilm oder Fantasy. Dabei ist die Grundhandlung recht schnell erzählt: Ein uralter Mann erzählt in der Zukunft von seiner Vergangenheit. Dabei stellt er drei Varianten seines Lebens dar, das nach der Trennung seiner Eltern begann. Sowohl der Zuschauer, als auch der Reporter, der den alten Mann interviewt, weiß nicht, welche Version und ob überhaupt etwas davon der Wahrheit entspricht. In jeder der drei Versionen verliebt sich ‚Mr. Nobody‘ (gut gespielt von Jared Leto) in eine andere Frau, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit ihnen lebt er ein gemeinsames Leben und ist sich nicht sicher, welches denn nun das richtige Leben für ihn sein darf. Der Film springt wild zwischen den einzelnen Lebensversionen und dem erzählenden alten Mann hin und her und es ist manchmal gar nicht so leicht nicht den Überblick zu verlieren. Auch sind manche Szenen derart durchgeknallt und spielen mit der Tatsache, dass die Geschichten in der Geschichte von dem alten Mann erzählt wird, dass ich auch nach diversen Anschauvorgängen häufiger ein einfaches “Häh?” nicht verkneifen kann.
Aber dennoch und vielleicht auch gerade deswegen ist ‚Mr. Nobody‘ einer meiner Lieblingsfilme. Die Trennungsszene des kleinen Mr. Nobodys am Bahnhof, wo er sich zwischen seinem Vater und seiner Mutter entscheiden muss, ist mit das herzzerreißendste was ich bisher überhaupt im Kino gesehen habe. Jede der einzelnen Versionen hat ihre Berechtigung und unterhält klasse, auch wenn mir die Version mit der ruhigen und über beide Ohren verliebten Anna (gespielt von Diane Krüger, die ich ja eigentlich nicht so sehr mag, hier aber ok ist) am besten gefallen hat.
‚Mr. Nobody‘ ist nichts für zwischendurch, man kann ihn nicht nebenbei schauen und muss sich hin und wieder schon ein wenig konzentrieren. Aber das finde ich nicht schlimm, man wird mit einem der besten Filme aller Zeiten belohnt. Alles im Leben hängt irgendwie miteinander zusammen, jedes Erlebnis im Leben hat seinen Sinn und alle Höhen und Tiefen sind es letztendlich wert durchlebt zu werden. Eine sehr schöne Moral, die ‚Mr. Nobody‘ vertritt.

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