31. Warmbronner Open Air 2015

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31. Warmbronner Open Air 2015

Irgendwo in den gefilden Leonbergs, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, stieg am vergangenen Wochenende zum 31. mal das Warmbronner Open Air

Na was mache ich als alleinerziehender Papa denn so am Wochenende wenn ich mal Kinderfrei habe?
Pädagogikvorträge von Jan-Uwe Rogge besuchen!
Einen Frisierkurs um endlich die Mähne meiner Tochter in den Griff zu bekommen!
Bastelspaß für Anfänger belegen!
….oder auch nicht!

Ich schnappe mir meinen Großen und bringe ihm die ersten Survival Tips für Festivals bei!

Dass man mittlerweile ein „Ich bin zu alt für den Scheiss“-Alter erreicht hat, erkennt man spätestens beim packen des Equipment.
Auf der Suche nach dem notwendigsten stolpert man über ein völlig überdimensioniertes 5-Mann Zelt, bedenkt dass die Thermoskanne mit heißem Wasser für den morgendlichen Kaffe mit muss und packt natürlich auch ausreichend Bequemes mit ein. Wo sich also früher das Bier gestapelt hat, ragen nun Zeltplanen, Schlafsäcke, Zahnbürsten und ausreichend Wechselklamotten aus dem Kofferraum heraus und unsere Chaoskarosse beugt sich der Last dessen was man nun als „notwendig“ erachtet. Wie haben wir das früher gemacht als nur ein Rucksack für 4 Tage gereicht hat?

Nunja, jedenfalls war Open Air angesagt.

Das Warmbronn Open Air bietet beste Gelegenheit dem Nachwuchs erste Festivalerfahrungen mit auf den Weg zu geben. Das Warmbronner Open Air wird durch den Leonberger Jugendhaus e.V. ausgerichtet und komplett in Eigenregie und ausschliesslich ehrenamtlichen Helfern organisiert! Neben dem Abwechslungsreichen musikalischen Programm, findet man auch Angebote für Familien und Kinder. Nach einigen Stunden kennt man die meisten Gesichter und kommt schnell ins Gespräch. Ein gemütliches Festival in familiärer Atmosphäre!
Das Open Air ist kostenlos und finanziert sich aus Spenden, Essens-, Getränke- und Shirtverkäufen.

Große Namen und große Bands sucht man hier vergeblich. Nachwuchsbands haben hier die Chance dem Publikum richtig einzuheitzen, was sie definitiv auch tun.
Nachwuchsbands! Ach was fasel ich da…. So manch eine Nachwuchsband die an diesem Wochenende gespielt hat, steht den großen und bekannten Bands in nichts nach.
Die Veranstalter wählen im Vorfeld aus knapp oder mehr als 500 Bewerbungen aus. Coverbands bleiben aussen vor, ebenso wie politisch motivierte Texte.

Leider sind wir erst am Samstag angereist so dass ich euch hier nur einige der Bands des Wochenendes vorstellen kann.

Angefangen haben wir mit

Over 9000: hatte ich schon einmal in Leonberg beim Maflz-Contest gesehen. Eine echt coole Band aus Gerlingen, die mittels Akustikgitarren feinsten und stimmungsvollen Punk-Rock auf die Bühne legen und unter das Publikum bringen. Richtig feine Musik! Macht weiter so! Wir sehen uns beim Strohländle zum versprochenen Bier!

Das Kartoffel: Die Band aus Schramberg bringt mit Kratzig-rauchigem Gesang eine wirklich spaß-machende Mischung aus Punk und Ska auf die Bühne.

The overdressed Monkeys: Nach Punk, Punkrock und Ska stehen da Typen in roten Fliegen und perfektem Style auf der Bühne. Hä?!? Schnell merkt man dass hinter dem geschniegelt und gestriegelten Look doch ein bisschen Madness zum Vorschein kommt. Mit ihrem Afro-Rock bringen sie doch viele eingerostete Hüften in Bewegung.

Dirt Effect: Es passierte in einer düsteren Cannstatter Gosse, als Toni Trattoria alias „Captain Awesome“ in den frühen Morgenstunden einer kalten Winternacht auf fünf Zecher traf und Ihnen in seinem Keller Obdach gewährte. Dort befahl er ihnen, den „Dirt Rock“ hinaus in die Welt zu tragen und aufs Übelste zu rocken. Warum auch nicht? Seitdem spielen Dirt Effect in allen möglichen und unmöglichen Locations. Sowohl Wohnzimmer, als auch Knast… Der Drive des Dirt Rock packt jeden (zumindest meistens)!

And she said…: Feinster Rock! Und das ist nicht übertrieben! Harte Riffs, gute Stimme – geile Stimmung garantiert!

Triple F: Richtig, richtig geile handmade Musik. Ehrliche Musik und spontane Showeinlagen die keiner nur Ansatzweise erahnen könnte. Es macht einfach nur Spaß die Jungs auf der Bühne zu sehen. Sie leben die Musik, sie lieben die Musik und das überträgt die Band aus Leonberg auch auf das Publikum. Klasse Mukke! Klasse Liveband! Sympathische Typen!
Tipp: Lauscht und schaut mal in ihr Video:
The Sky is the Limit – auf Youtube

DADDi: Power-Pop in Deutsch? Wtf! Was ist das? Sehet, lauschet, erlebet und gehet ab! Das ist richtig, richtig geil! Die Band hat es richtig drauf das Publikum zum kochen zu bringen! Ja, beinahe zum ausrasten. Mitsingen, miterleben, sich mitreissen lassen und einfach nur eine stimmungsgeladene Atmosphäre schaffen! Das sind die Jungs aus Gerlingen. Erlebnisfaktor: Hammer!

King Chrome: Harter Sound, harte und ehrliche Musik! King Chrome bringt den Fukk-U-Style unter die Leute der durchaus zum Kopf nicken und zur Hüftbewegung animiert!

RasgaRasga: Zum Abschluss des Samstags gab es noch ein farbenfrohes und föhliches Spektakel. Individueller und superspaßiger Sound aus einem einzigartigen Klangcocktail aus Balkan, Folklore, Pop und Brass. Mit jeder Menge Trinklieder und fetzigen Klängen im Repertoire bringen sie auch den letzten im Publikum dazu sich definitv zu bewegen.

Der Sonntag steht traditionell im Zeichen der Familien. Mit Kinderschminken und vielen, vielen Möglichkeiten zum spielen können sich die Kids neben der Musik auch ganz ihrem Bewegungsdrang hingeben.
Auch hier gab es wieder super Bands zu hören.

Den Anfang machten
MentalBend: Nun, Musik ist immer Geschmackssache und leider konnte ich damit nicht wirklich viel anfangen. Wer aber auf Dream Pop steht, sollte sich das auf jeden Fall mal anhören.

Madde & Band: WoW! Eine dunkle, rauhe und rauchige Frauenstimme bringt ein richtig souliges Feeling rüber.

Der Katze & Die Hund: „Die deutschen Texte der Lieder erzählen in lächelnder Leichtigkeit verschrobene, traurige und sehnsüchtige Geschichten. Geschichten aus der Kneipe, aus dem Leben oder mitten aus dem Herzen. Selbst erlebt, aufmerksam beobachtet oder gut ausgedacht – Ist doch egal, Hauptsache du erzählst sie mir.“ Eine Band die Spaß macht!

Funk Kartell: Infiziert durch den einzigartigen Soul, der 60er und 70er Jahre bringt die Band diesen Sound in eigenem Stil zurück in die heutige Zeit. Dabei setzen sie auf charakteristischen Soulgesang, Bläsersätze und lebendige Grooves, die jeden zum Tanzen einladen. „Soul“ und „Funk“ stehen dabei nicht allein für die Musik, sondern auch für ein Lebensgefühl. Dieses möchten sie mit ihrer Musik mit jedem teilen.

Kniffler’s Mum: Party on! und willkommen bei American Pie! Mit ihrem Teenage Dirtrap hat die Band aus Ludwigsburg den Sonntag nochmal richtig aufgemischt! „Nie wieder“ (Mathe) hat nachher das ganze Publikum gesungen und nicht nur den Beginn der Sommerferien für die Kids versüßt! Kniffler’s Mum sind wirklich ein Erlebnis wert, also wenn ihr mal die Chance habt sie zu sehen, ab dafür! Sehr geil, sehr spaßig und richtig sympathisch!

Leider musste ich dann auch schon unsere überdimensionierte „Festivalzeltbehausung“ abbauen bevor noch jemand seinen SUV darin parkt.
Daher habe ich die 2 nachfolgenden Bands Wootaakka! & The Prosecution nicht mehr anhören. Vielleicht ergibt es sich ja mal an dieser oder einer anderen Stelle.

Vielen, vielen Dank den ganzen Helferinnen und Helfern. Den Bands für tolle Musik, tolle Stimmung und ein tolles Erlebnis!

Danke an den Jugendhaus Leonberg e.V. für die ganze Organisation. Meinen allerhöchsten Respekt für die wahninns Orga!
Danke an all die netten Menschen die ich kennen lernen durfte. Seien es die Jungs und Mädels an der Bar, die sich zu vergerückter Stunde über Chips und Flips erfreut haben (die ich glücklicherweise für notwendig erachtet habe).
Danke dass ihr meinem Großen ein bisschen deutsche HipHop Kultur beigebracht habt (Ja! Er konnte am nächsten morgen die ganzen Namen aufzählen)!
Danke für das Tischkickerduell auf einem völlig schief stehenden Tischkicker!
Danke für die vielen tollen neuen und alten Bekanntschaften
Danke allen Anwesenden für ein tolles, friedliches und stimmungsgeladenes Festival!

Viele herzliche Grüße auch an meinen einbeinigen, betrunkenen Schweden. Wo auch immer dich deine Reise als nächstes hinführt, lass dich mal wieder blicken und bleib Gesund, mein Freund!

So, genug geschwätzt – Hier die Bilder!

Bis zum nächsten Jahr!

(Für mehr Bilder einfach weiter scrollen, sie erscheinen dann nach kurzer Zeit)

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