31. Schlechte Gedichte

Ihre „Gedichte“, erstmals 1873 erschienen, lagen 1903 bereits in der achten Auflage vor. Sie waren jeweils nach Erscheinen schnell vergriffen. Denn Friederikes Bruder David, Gutsbesitzer und Autor einiger Novellen, kaufte die gesamte Auflage auf und ließ sie einstampfen. An diesem seinem ästhetischen Schamgefühl ging er schlussendlich auch wirtschaftlich zugrunde.

Seine Schwester Friederike war zu diesem Zeitpunkt von der Literaturkritiklängst schon zur Großmeisterin der unfreiwilligen Komik erklärt und auf die Spottnamen „schlesische Nachtigall“ und „schlesischer Schwan“ getauft worden. „Schlechte Gedichte müssen schon außerordentlich gut sein, um wirklich komisch zu sein“, versuchte der Dramatiker Peter Hacks dem Phänomen Friederike Kempner auf die Schliche zu kommen. / Westfälische Nachrichten



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
[Manga] Alice in Borderland [6]
wallpaper-1019588
Sultan Cave Suites: Unser Erfahrungsbericht aus dem Höhlenhotel in Göreme
wallpaper-1019588
Warum macht Nostalgie glücklich? 🥰
wallpaper-1019588
Wandern im Thüringer Wald komplett mit Bus und Bahn – so geht’s