31. Orphil-Preise für Krechel und Kornappel

Der Orphil-Preis wurde speziell für Lyriker von Ilse Konell gestiftet. Die Witwe des in Wiesbaden 1991 verstorbenen Dichters George Konell hatte bereits zwei in Wiesbaden vergebene Literaturpreise gestiftet; der „Orphil“, benannt nach einer Figur aus dem Werk ihres Mannes, wird künftig alle zwei Jahre an Konells Geburtstag, dem 6. Juni, verliehen. Er ist mit 10 000 Euro dotiert. Ursula Krechels Lyrik wurde von der Jury, bestehend aus dem Kritiker Michael Braun, der Schriftstellerin Silke Scheuermann und dem Literaturredakteur Alf Mentzer von hr2, als preiswürdig befunden, weil sie, so Laudatorin Scheuermann, „aus allem herausragen, was die zeitgenössische Lyrik zu bieten hat“. „Wortfindungslust pur“ kennzeichne die Gedichte der Literatin, die in zwei Bänden veröffentlicht wurden…

Der zweite Preis des Abends, der Orphil-Debütpreis, ging an die ebenfalls in Berlin lebende Autorin Simone Kornappel, deren erster Gedichtband, „raumanzug“, für den Herbst angekündigt ist. Sie erhielt aus der Hand von Stadtrat Wolfgang Herber den mit 2000 Euro dotierten Debütpreis für ihren kreativen Umgang mit Sprache: Ihre Gedichte sind „visuelle Poeme“; sie schreibt sie teilweise spiralförmig aufs Papier, erschafft „heftig pulsierende Sprachorganismen in den grellsten Klangfarben“, sagte Juror Michael Braun. / Anja Baumgart-Pietsch, Wiesbadener Tagblatt



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