24. Juli – Internationaler Sakineh Mohammadie Ashtini Tag

Für den 24.Juli 2010 wurde weltweit dazu aufgerufen, sich an einem internationalen Aktionstag für Sakineh Mohammadie Ashtiani zu beteiligen.
Sie wurde in Iran wegen angeblichem Ehebruch zunächst zu 99 Peitschenhieben und dann zur Steinigung verurteilt. Ein Brief ihrer Kinder, ein Appell an die Weltgemeinschaft, wird durch Mina Ahadi; Vorsitzende des Internationalen Komitee gegen die Todesstrafe, bekannt gemacht, in verschiedene Sprachen übersetzt und in einigen Medien veröffentlicht und kommentiert.

Der Fall der Sakine Mohammadie Ashtiani hat zu einer öffentlichen Aufmerksamkeit geführt, die erfreulicherweise den Fokus sowohl auf die Todesstrafe im Allgemeinen wie auch die Form der Steinigung im Besonderen richtet.
Iran ist nicht das einzige Land, in dem die Todesstrafe als legitimes Mittel der Bestrafung eingesetzt wird. Laut der Amnesty International, die sich auch für Sakineh Mohammadie einsetzt, gehören zu den Staaten, die Menschen hinrichten, China, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und die USA. 2008 waren diese fünf Länder für 93 Prozent aller Hinrichtungen verantwortlich

Impressionen aus Berlin, wo 2 Gruppen (internationales Komitee gegen Exekutionen und CODE e.V.) sich an dem Sakineh Mohammadie Tag beteiligten und durch ihre Aktion zahlreiche Berlin BesucherInnen und BerlinerInnen auf das Schicksal dieser Frau aufmerksam machen konnten.

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S.N.


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