#236 Bücherregal - Mondprinzessin(Kurzrezension)

#236 Bücherregal - Mondprinzessin(Kurzrezension)

TitelMondprinzessin

AutorAva Reed

VerlagCarrick Publishing

GenreFantasy

Seiten252 Seiten

Meine Bewertung#236 Bücherregal - Mondprinzessin(Kurzrezension)1,5/5


 Inhalt
Lynn wuchs in einem Heim und mit dem Glauben auf ein Waisenkind zu sein. An ihrem 17. Geburtstag erscheint ein leuchtendes Sternbild auf ihrem Unterarm ehe sie kurz darauf am gesamten Körper leuchtet. Angelockt von diesem Licht machen Mondkrieger auf sie Jagd, doch auch Juri sieht dieses Licht und macht sich auf die Suche danach. Nachdem er Lynn gerettet hatte teilt er sie ihr mit, dass sie eine Mondprinzessin sei. Und ehe sie das ganze Ausmaß dieser Aussage begreifen kann soll sie schon einen Prinzen heiraten. Dabei schlägt ihr Herz für Juri, auch wenn diese Liebe nicht sein darf.
Review
Die Idee finde ich total klasse und das Buch hat auch eine Menge Potential. Das Cover sowie die Kapitel sind wirklich schön gestaltet. Aber das war auch wie es scheint das einzig positive, was ich bei dieser Rezension hervor heben kann.
Der Anfang des Buches ist wirklich viel versprechend und wenn diese Qualität der Erzählweise durchgehend vorhanden gewesen wäre, dann wäre es eine wirklich gut erzählte Geschichte. Aber so hat die Qualität spätestens nach dem Lynn es erste Mal ihren Eltern begegnet war rapide abgenommen.
Beim Lesen fühlt es sich ab dem Zeitpunkt so ans als würde die Handlung nur noch so herunter gerattert werden. Man wird förmlich von einem Ort zum anderen geschmissen und Erklärungen bleiben oft aus. So bleibt dann auch alles eher blass und man verliert leicht die Orientierung. Da man hier nicht ohne zu spoilern konkreter aufzählen kann was einen stört möchte ich einfach nur kurz beschreiben wie sich das alles liest. Es liest sich so als hätte es viele schöne Ideen für einzelne Szenen gegeben, aber dafür fehlten einfach die logischen Übergänge. Da diese aber nicht nachgeliefert wurden gibt es Handlungslücken. Und das frustriert beim Lesen, wenn man nicht weiß wie der Autor von A nach B kam und sich die Charaktere auch dementsprechend sprunghaft verhalten.
Leider haben einige dieser Szenen kaum Relevanz und deshalb gibt es einige Längen, was fatal ist bei einem so dünnen Buch.
Selbst die einzelnen Charaktere bleiben austauschbar und lediglich zu den beiden Hauptprotagonisten kann man eine Art Bindung aufbauen, weil diese als einziges mehrdimensional beschrieben werden.
Was mir vor allem gefehlt hat war die Beschreibung der Orte und das hat beim Lesen schon ziemlich gestört. Normalerweise lernt man so etwas im Laufe der Geschichte so etwas kennen, aber hier hat man wirklich wenig darüber erfahren.
Fazit
Um ehrlich zu sein bin ich ziemlich enttäuscht was das Buch betrifft. Ava Reed ist ja eigentlich für ihre guten Bücher bekannt und folglich habe ich genau das erwartet. Wenn man dem Buch um die 150-200 Seiten mehr gegeben hätte, dann wäre das alles wahrscheinlich auch viel besser. So ist es einfach nur eine Lektüre für zwischendurch, die mich nicht wirklich bewegt hat. Ich habe sie nur mit mäßigen Interesse bis zum Schluss gelesen und war vom Ende einfach nur enttäuscht.
Als ich es dann zu Ende gelesen hatte war ich einfach nur froh darüber, dass ich das Buch nur ausgeliehen hatte. Ich hatte die vielen guten Bewertungen gesehen und es hatte ja auch den Lovelybook Lesepreis gewonnen, aber leider habe ich mich wohl täuschen lassen. Zudem finde ich es einfach nur traurig, wenn bei einem so hoch gelobten Buch komplett der rote Faden fehlt.

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