22. Drunk Story

Dylan Thomas bekannte mal, dass ihm der Klang von Wörtern wichtiger sei als die Bedeutung des Geschriebenen – und das war es dann wohl, was seinem Werk, ob in gebundener oder ungebundener Sprache, den lyrischen Ton gab und einen Wirbel von Assoziationen verursachte. Die Wörter faszinierten Dylan Thomas von Kindheit an, „sie brachen über mich herein“, erklärte das Dichtergenie.

Der klein gewachsene Mann war ein Frauentyp, dessen Ehe mit Caitlin Thomas eine Drunk Story war: Denn ebenso sehr wie die Frauen liebte der Waliser Nikotin und Alkohol und schrieb selbst über Bier poetisch: „Mir gefiel der Geschmack von Bier, sein lebendiger weißer Schaum, seine kupferhellen Tiefen, die plötzlichen Welten, die sich durch die nassen braunen Glaswände hindurch auftaten, das schräge Anfluten an die Lippen und das langsame Schlucken hinunter zum verlangenden Bauch, das Salz auf der Zunge, den Schaum im Mundwinkel.“ Seine Begründung, warum er bis zur Besinnungslosigkeit trank und zum Leidwesen seiner Familie (er hatte drei Kinder) keinen Abend zu Hause verbrachte, war so einleuchtend wie prägnant: „Ich trinke, weil es jedes Mal anders ist.“ / Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

 



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