2018 – Wunsch und Wirklichkeit

2018 – Wunsch und Wirklichkeit

Wunsch und Wirklichkeit

Zum Jahreswechsel werden wieder viele gute Wünsche geäußert: Alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Erfolg sind hier bei uns die am häufigsten geäußerten Neujahrswünsche. Gerade beim Erfolg ist aber eher Skepsis angebracht, wie ein Artikel dazu im Bereich „Finanzen“ bei Focus Online unterstreicht.

Denn die Wirtschaftsprognosen der studierten Ökonomen und mehrfache Bestseller-Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik, die normalerweise Vorträge halten und Bücher schreiben („Der Crash ist die Lösung“), sind fatal.

Industrie 4.0 und die Digitalisierung machen uns arbeitslos

„Wir werden fast alle arbeitslos!“ ist der Tenor der gut begründeten Analyse der Folgen der Digitalisierung, die weitaus fataler daherkommen als die Industrialisierung vor rund 250 Jahren.

Das schon heute bestehende Überangebot an „Humankapital“ dürfte unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt komplett auf den Kopf stellen und für die meisten Menschen zu kaum vorstellbaren Veränderungen führen.

Es herrscht global ein massives Überangebot besonders an ungelernten, niedrig- und mittelqualifizierten Arbeitskräften. Deshalb gehen die UN, der IWF und das WEF  davon aus, dass in Zukunft 40 bis 75 Prozent der Arbeitsplätze obsolet werden.

Das Prinzip Hoffnung

Die Zukunftsszenarien für unseren Planeten Erde kann man nur noch als dystopisch bezeichnen.

Und da geht es nicht nur um Wirtschaft und Arbeit, sondern auch um das Überleben einer schon begonnenen Klimakatastrophe und um die Müllhalde, zu der die Erde mit ihren plastikverseuchten Meeren und Abertausenden von Schrottteilen, die sie umkreisen, inzwischen mutiert ist – einzig und allein, weil einige immer mehr haben wollen und das auch mithilfe willfähriger, meist korrupter Politiker schon fast unumkehrbar erreicht haben.

Präsident Der Trottel im Weißen Haus Donald J. Trump lässt grüßen…

Und niemand ist in Sicht, der den Zerstörern unseres gesamten Lebensraums Einhalt gebieten kann. Ich sage den Reichen zwar ganz gerne: „Ihr wärt nicht reich, wenn ich nicht arm wäre!“ – bin dabei aber recht sicher, das die das durchaus wissen, sich aber nicht daran stören, solange noch Sekt und Kaviar auf ihrem Tisch stehen.

Letztlich bleibt da eigentlich nur noch Ernst Blochs „Prinzip Hoffnung“, was aber bei Realisten nicht wirklich funktioniert – und in der Realität eher auch nicht.

Deshalb verzichte ich auch an dieser Stelle auf gute Wünsche, deren mögliche Erfüllung ich auch am weitesten Horizont nicht mehr erkennen kann und möchte mich zum Jahreswechsel einfach nur bei allen Lesern, Helfern und Unterstützern des Blogs AllOfUs bedanken!

Klaus Ahrens


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