18. Jack Hirschman auf Lesereise

Jack Hirschman, der 1933 als Sohn russischer Juden aus der zweiten Einwanderergeneration in der Bronx geboren wurde, ist ein Linker, ein kompromissloser Dichter, der einen Großteil seines Lebens buchstäblich auf der Straße verbracht und im Verlauf seines Lebens mehr als 100 Gedichtbände (z.B. »Endless Treshold«, »All That’s Left«, »Front Lines«) entweder selbst geschrieben und veröffentlicht oder als Arbeiten anderer Dichter aus dem Russischen, dem Italienischen, dem Albanischen und sechs weiteren Sprachen übersetzt und dadurch in den Vereinigten Staaten bekannt gemacht hat, darunter etwa einen Auszug aus Rilkes »Duineser Elegien« oder Anthologien von Pier Paolo Pasolini und Antonin Artaud. Er ist zudem Mitherausgeber des Werkes »Open Gate: An Anthology Of Haitian Creole Poetry«. …

Vor kurzem ist mit »Wer trägt Sorge / Who Cares« in der kleinen österreichischen Edition BAES von Hirschman ein zweisprachiger Gedichtband (Übersetzung: Jürgen Schneider) erschienen, aus dem er im Mai in Österreich und Deutschland lesen wird:

5. Mai in Innsbruck: Buchhandlung Thalia, Museumsstraße 4 (19 Uhr)
6. Mai in München: Lothringer Straße 13 (19 Uhr)
7. Mai in Berlin: Rumbalotte Continua, Metzer Straße 9 (21 Uhr)

/ ostblog.de



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