140 Jahre SPD - vom Marxismus und Attentaten

Im August vor 141 Jahren wurde die SDAP (Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands) gegründet. Diese ist eine der beiden Organisationen, welche sich im Jahre 1875 zur SAP (Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands) vereinigten. Die andere ist der von Ferdinand Lassale gegründetete ADV (Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein).
Diese Organisation orientierte sich an den marxistischen Ideologien, wobei dieser in der SDAP wesentlich stärker ausgeprägt waren, als im eher reformistisch angehauchten ADV.
Gothaer Programm
In dem Gothaer Programm verabschiedeten SDAP und ADV ihre Vereinigung. Bei dieser Vereinigung war der ADV mit mehr Delegierten vertreten, als die Mitgliederschwächere SDAP.
Der erste Absatz des Vereinigungsprogrammes lautet:

„In der heutigen Gesellschaft sind die Arbeitsmittel Monopole der Kapitalistenklasse; die hierdurch bedingte Abhängigkeit der Arbeiterklasse ist die Ursache des Elends und der Knechtschaft in allen Formen. Die Befreiung der Arbeit erfordert die Verwandlung der Arbeitsmittel in Gemeingut der Gesellschaft und die genossenschaftliche Regelung der Gesamtarbeit mit gemeinnütziger Verwendung und gerechter Verteilung des Arbeitsertrages. Die Befreiung der Arbeit muss das Werk der Arbeiterklasse sein, der gegenüber aber alle anderen Klassen nur eine reaktionäre Masse sind.“


Durch diesen Absatz wurde deutlich gemacht, dass man die Arbeiterklasse als eine Klasse sah, welche sich nur selbst befreien konnte und nicht mit anderen Klassen gleichgesetzt werden konnte. Das Gothaer Programm wurde allerdings vom von Karl Marx scharf angegriffen, da es keine wirkliche Abkehr vom Kapitalismus vorsah, sondern nur eine Gesellschaft in der der Arbeiter seine Stellung veränderte und eine neues Bewusstsein erlangte. Diese Kritik schrieb er in seiner 1875 verfassten "Kritik am Gothaer Programm" nieder, diese wurde auf Druck der damaligen SAP-Führung erst 1891 veröffentlicht. (Dieser Kritik lässt sich heute noch im Internet nachlesen )
Zeit bis zu den Sozialistengesetze
Bei den ersten Wahlen nach der Vereinigung kam die Partei auf ungefähr 500.000 Stimmen, dies bedeutete einen Anteil von über 9%. Die Wahlbezirke zur damaligen Zeit waren allerdings für liberale sowie sozialdemokratische Parteien sehr ungünstig verteilt, wodurch dieser meist weit weniger Sitze erhielten, als ihnen nach der Stimmenzahl zustehen würde.
Im Jahre 1878 versuchten Bismarck die Stärkung der Sozialisten zu verhindern. Um dies zu erreichen versuchte er ein Gesetz im Reichtstag durchzubringen, welches alle sozialistischen- und sozialdemokratischen Medien und Organisationen verbieten sollten. Dieses wurde allerdings abgelehnt. Als Grundlage dafür nannte er ein Attentat auf den Kaiser. Als wenige Wochen später Karl Eduard Nobiling ein zweites Attentat auf den Kaiser verübte, welches dieser wieder überlebte. Hatte Bismarck einen Anlass, um den Reichtstag aufzulösen und Neuwahlen auszurufen.
Bei diesen Wahlen verloren besonders die Liberalen an Stimmen, diese Verluste führten dazu, dass die Gegner der SAP eine Mehrheit im Reichtstag stellten und die sogenannten "Sozialistengesetze" verabschieden konnten.


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