11 Fehler, die den Rasen kaputt machen

RasenEin satter grüner Rasen ist mit Arbeit verbunden. Oftmals nehmen Gärtner aber die Rasenpflege zu ernst und begehen trotz guter Absichten Fehler, die den Rasen kaputt machen.

Regelmäßiges Mähen ist für einen gesunden und gepflegten Rasen unerlässlich. Dennoch passieren Fehler, die den Rasen kaputt machen. Es ist abhängig vom Wetter und dem Wachstum des Rasens, wie oft Sie mit dem Rasenmäher über den Rasen gehen sollten. In den meisten Fällen braucht der Rasen ab dem Frühjahr wöchentlich einen Schnitt. Der untere Teil der Halme kann schnell austrocknen, wenn der Rasen zu lang ist. Oftmals wird dies erst nach dem Mähen sichtbar. Der grüne, saftige Teil wird abgetrennt und es bleibt nur der trockene untere Bereich stehen. 

Lassen Sie sich nicht von den Angaben auf dem Rasenmäher irritieren, wenn Sie diesen einstellen möchten. Bei den einigen Modellen ist dies in Zentimeter angegeben, bei anderen sind lediglich „Stufen” vorhanden und einstellbar. Sind Sie sich nicht sicher, sollten Sie es an einer unsichtbaren Stelle versuchen und einmal nachmessen. Doch Fehler, die den Rasen kaputt machen, lassen sich mit diesen Punkten vermeiden.

Falsche Bewässerung

Ein gepflegter Rasen braucht eine ausreichende Bodenfeuchte, vor allem dann, wenn Sie den Rasen gerade frisch ausgesät haben. Die Samen können schnell austrocknen. Täglich brauchen diese daher zwischen ein und drei Liter Wasser pro Quadratmeter. 

Hat der Rasen bereits Wurzeln gebildet, reicht es aus, diesen zwei bis dreimal pro Woche zu Wässern. Pro Quadratmeter braucht der Rasen dann jedoch fünf bis zehn Liter.

Die falsche Schnittlänge

Gerade in trockenen Zeiten wie dem Sommer schadet ein kurzer Schnitt dem Rasen und nutzt nicht. Er trocknet aus. Dies ist ein häufiger Fehler, die den Rasen kaputt machen kann. Wenn es längere Zeit nicht geregnet hat, sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden. Drei bis vier Zentimeter ist die richtige Halmlänge. Die Wurzeln leiden, und der Rasen verbrennt schnell, sobald er kürzer geschnitten wird. Das Wachstum der Gräser wird beeinflusst und zum Teil sterben die Gräser sogar gänzlich ab. Ebenso beginnt das Unkraut sich schnell die kahlen Stellen im Rasen zu erobern, da es nicht verbrennt. Im Gegensatz zum Rasen wächst Unkraut unter solchen Bedingungen hervorragend.

Der falsche Zeitpunkt beim Mähen

Der Zeitpunkt zum Mähen ist entscheidend für ein gutes Wachstum. Rasen sollte nicht bei Nässe gemäht werden, denn dies ist ein Fehler, der den Rasen kaputt macht. Die Halme wachsen ungleichmäßig nach und der Mäher lässt sich anschließend schlecht reinigen. Ebenso sollte der Rasen nicht bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad gemäht werden, da der Boden schnell austrocknet. 

Fehler beim Nachsäen

Rasen braucht zum perfekten Gedeihen eine Temperatur zwischen 14 und 25 Grad Celsius. Arbeiten Sie die Samen mit dem Rechen einen halben bis ganze Zentimeter tief im Boden ein. Jedoch sollte vor Mitte April kein Rasen ausgesät werden.

Kein Dünger für den Rasen

Es ist vor längerer Zeit einmal das Gerücht in die Welt gesetzt worden, dass sich der Pflegeaufwand erhöht, wenn der Rasen gedüngt wird, da er dann schneller wächst. Rasen hat jedoch von Natur aus einen sehr hohen Bedarf an Nährstoffen. Dieser steigt sogar noch an, wenn der Rasen regelmäßig gemäht wird. Unkraut bekommt sogar die besseren Bedingungen geboten, wenn Sie auf Dünger verzichten. Diese brauchen nämlich deutlich weniger Nährstoffe und verdrängen dadurch das Gras. Dies ist ein sehr häufiger Fehler, die den Rasen kaputt macht.

Der Rasen sollte drei- bis viermal im Jahr gedüngt werden. Dies ist jedoch abhängig davon, wie oft dieser gemäht wird. Ebenso kann eine Bodenanalyse hilfreich sein, um den genauen Nährstoffbedarf zu ermitteln. Die erste Rasendüngung im Jahr sollte nach dem ersten Mähen im Frühjahr erfolgen. Der zweite Dünger im Juni, dann im August und Ende September, Mitte Oktober das letzte Mal.

Der liegengebliebene Grasschnitt

Einige Hobbygärtner mähen ihren Rasen, lassen jedoch den Rasenschnitt auf dem gerade gemähten Stück liegen. Doch dies ist nicht gesund für den nachwachsenden Rasen. Wenn der Grasschnitt liegen bleibt, bekommt er nicht genügend Luft und kann ersticken. Daher ist es wichtig, das abgemähte Gras zu entfernen oder direkt einen Rasenmäher mit Auffangkorb zu nutzen, um den Fehler, der den Rasen kaputt machen, zu vermeiden.

Zu selten und falsches Mähen

Mähen Sie Ihren Rasen nicht zu selten, wenn Sie eine gepflegte Grünfläche haben möchten. Dadurch können die Gräser weniger Ausläufer bilden und Lücken entstehen schneller. In diesen breiten sich sehr gerne Klee und Ehrenpreis aus. Im Mai und Juni hat das Gras seine Hauptwachstumsphase. In dieser Zeit sollten Sie den Rasen noch öfter als alle sieben Tage  mähen, um Fehler, die den Rasen kaputt machen, zu vermeiden.

Allerdings ist der Mährhythmus auch von anderen Faktoren abhängig wie vom Wetter und der Rasen an sich. Gutes Saatgut wächst etwa zwei Zentimeter pro Woche, günstige Mischungen dagegen sogar teilweise bis zu vier Zentimeter. Die Gräser werden durch regelmäßiges Mähen zur Verzweigung der Gräser angeregt. Dadurch entsteht ein gesunder, dichter und sattgrüner Rasen. Die Halme sollten beim Mähen um maximal ein Drittel gekürzt werden. Die Triebe brauchen zu lange, um sich zu erholen, wenn Sie den Rasen zu arg kürzen und der Rasen kann schneller verrennen bei aufkommender Trockenheit.

Wann und wie oft sollte der Rasen vertikutiert werden?

Der Rasen sollte im Frühjahr (April) bis hin zum Herbst (September) vertikutiert werden. Viele sehen jedoch den Frühling als optimalen Zeitpunkt an, denn das Grün ist in dieser Zeit besonders regenerationsfähig. Es sollte jedoch nicht zu früh begonnen werden mit dem Vertikutieren, denn das Gras ist nach dem Winter ohnehin sehr geschwächt. Zuerst sollte gedüngt werden, dann die richtige Temperatur erreicht und danach kann vertikutiert werden.

Worauf sollten Sie achten beim Vertikutieren?

VertikutiererBei der Rasenpflege sollten Sie stets Rasen mähen und vertikutieren.

Zur Rasenpflege gehört ebenfalls das Vertikutieren, denn dabei werden Rasenfilz und Moos  entfernt. Dadurch werden die Wurzeln besser belüftet und der Rasen wird strapazierfähiger und robuster. Ein Fehler, der den Rasen kaputt macht, ist ein zu niedrig eingestellter Vertikutierer. Dadurch kommen die Messer zu tief in die Erde und die Wurzeln der Gräser werden beschädigt. Nicht tiefer als zwei bis drei Millimeter sollte daher die Schlitze in der Grasnarbe sein.

Die entstandenen, kahlen Stellen im Rasen sollten wieder mit Rasensamen aufgefüllt werden, da sich sonst dort schnell Unkraut breitmachen kann. Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen gesandet und gewässert werden. Gerade bei schweren Böden mit hohem Lehmanteil ist dies sehr wichtig. 

Welcher Vertikutierer für welche Arbeit?

Es eignen sich fast alle Vertikutiergeräte. Es gibt lediglich Unterschiede in der Ausführung. Im Handel gibt es Elektro-, Benzin- und auch Handvertikutierer. Die Handgeräte eignen sich sehr gut für kleine Flächen, allerdings braucht es dafür Kraft. Ein Elektrogerät eignet sich für größere Flächen. Ein Bezinvertikutierer eignet sich, um große Flächen zu bedienen.

Rasen vertikutieren oder belüften?

Der Rasen kann nach dem vertikutieren auch aerifiziert (belüftet) werden. Dazu werden in den Boden kleine Löcher gebohrt und dann mit Sand gefüllt. Dadurch wird der Rasen deutlich besser belüftet. Doch für den privaten Gebrauch eignet sich dies weniger. 


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