100. Servais-Preis für Jean Krier

Seinem Laudator, dem Literaturkritiker und Autor Michael Braun, gelang es in seiner Rede, eben genau diesen „heiteren Fatalisten“, diesen Lyriker, der sich auf das schwierige metaphysische Gelände der Ewigkeit begibt, ohne die Vergnügungen des Diesseits (Bier und Schinken!) aus dem Blick zu verlieren, zu fassen. Braun beschrieb Krier als einen Dichter, der „im Herzschlag“ schreibt, seine Lyrik als „Herzkammermusik“. Jean Krier sei ein Dichter, der seine Skepsis gegenüber vermeintlichen Gewissheiten der Theologie oder der Philosophie niemals aufgegeben hätte, der als „metaphysisch obdachlose Kreatur“ in der Sprache allein Halt finde.

Krier mobilisiere die Schrift, um sich gegen den Geltungsanspruch des Todes aufzulehnen. Und so feiere Krier die Poesie selbst als ein Elixier des Lebens. Bei einem Gläschen Weißwein wurde der Dichter dann zu späterer Stunde selbst gefeiert. „De Jean Krier ass zu Lëtzebuerg ukomm“, meinte Emmanuel Servais, der für die Stiftung sprach und der Jury für diese Wahl dankte. / Janina Strötgen, Tageblatt.lu



wallpaper-1019588
Dellinger Haus – Abschiedspartyfotos und Abrissfotos
wallpaper-1019588
Amtsgericht Nienburg: Turboquerulantin hat rechtsfeindliche Gesinnung offenkundig aufgegeben
wallpaper-1019588
Tag des selbstgebackenen Brotes – der Homemade Bread Day in den USA
wallpaper-1019588
Traumhaftes Zypern – 7 zauberhafte Orte zum Verlieben
wallpaper-1019588
Missy Elliott: Fortschreitende Legendenbildung
wallpaper-1019588
Hirschgeschnetzeltes
wallpaper-1019588
Auf da Leitn in Bramberg am Wildkogel – 18,5 cm Stil.
wallpaper-1019588
Antisemitismus, ein Grundrecht für Muslime