100 DVDs in 100 Wochen: Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Features Terminator-2-Judgement-Day-©-2005-Studio-Canal(1)

Veröffentlicht am 27. August 2014 | von Jeannine Riepl

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100 DVDs in 100 Wochen: Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Bei Nummer 21 im 100 DVDs in 100 Wochen-Feature bin ich skeptisch, denn es steht mir James Cameron’s Terminator 2 - Tag der Abrechnung bevor.

Nicht, dass ich eine typische Frau wäre, die auf Liebesschnulzen steht und einem guten Actionfilm nichts abgewinnen kann, aber Terminator 2 – Tag der Abrechnung wäre wohl keine freie Wahl von mir gewesen. Als Unterstützung habe ich mir also meinen Freund geschnappt und beginne – wie immer möglichst vorurteilsfrei – mit den 147 Filmminuten. Kurz zur Story, für alle Unwissenden: Sieben Jahre nach dem ersten Teil geht die Jagd auf John Connor erneut los. Diesmal steht der Terminator (Arnold Schwarzenegger) allerdings auf der guten Seite und hat den Auftrag John zu beschützen – koste es was es wolle. Der Antagonist mit der Bezeichnung T-1000 (Robert Patrick) besteht aus flüssigem Metall und ist somit nahezu unbesiegbar. Aber wie heißt es so schön? Hasta la vista, baby.

Die erste Erkenntnis die ich beim Anschauen habe, ist dass die Zukunft im Film eigentlich gar nicht mehr so lange dauert – schließlich wird als Zeitpunkt L.A. im Jahre 2029 angegeben, was 1991 noch weit weg genug war, mittlerweile allerdings eben nur mehr ein paar Jährchen fehlen würden. Schon schrecklich, was uns laut Filmemachern alles in naher Zukunft geschehen könnte, obwohl, wenn man sich die derzeitige Lage auf unserem Planeten anschaut … aber egal, lassen wir das. Jedenfalls erinnert mich die Anfangssequenz irgendwie an Star Wars, Laserstrahlen sei Dank.

Terminator-2-Judgement-Day-©-2005-Studio-Canal(2)

Herrlich mitanzusehen ist auch der Zeitpunkt als der Terminator zum ersten Mal seinen muskelbepackten Körper auf die Erde lässt – nackt versteht sich. Beziehungsweise ich versteh’s eigentlich nicht. Also drehe ich mich zu meinem Freund und frage ihn warum der arme Arnie nackt in die Vergangenheit geschickt wird. Die vollkommen logische Erklärung: „Gewand kann man anscheinend nicht durch die Zeit schicken.“ – ja, klingt irgendwie nachvollziehbar, oder so. Ab diesem Zeitpunkt beginne ich am Film wirklich Spaß zu haben.

Die dröhnende Musik, die Outfits und vor allem die vollkommen sinnlose Gewalt haben schon etwas. Besonders fasziniert mich, wie unglaublich hart jeder einzelne Protagonist ist. Nicht nur der Terminator, sondern auch der kleine Hosenscheißer John Connor, sowie seine wirklich drahtig-magere Mutter Sarah (Linda Hamilton) – allesamt richtige Machertypen. Vergleicht man heutige Actionfilme mit Terminator 2 – Tag der Abrechnung so kann man sich auf jeden Fall einen wirklich positiven Aspekt für uns Frauen herauspicken: Hier war die Frau kein vollbusiges Opfer, die möglichst viel mitlaufen muss, letztendlich aber immer das arme kleine Mädchen bleibt, sondern eine richtige Frau, die es auch selbst schafft sich zu verteidigen und ihren jungen Sohn zu beschützen. Das sollte sich so mancher Drehbuchautor von heute hinter die Ohren schreiben, könnte nicht schaden.

Hier komme ich also auch gleich zu meiner Empfehlung: Für alle Freunde des Actionkinos ist die Terminator-Reihe wohl ohnehin schon längst Pflichtprogramm gewesen. Wer diese Filme verpasst hat, bitte nachholen. Mein persönlicher Tipp: Unbedingt in der Originalfassung anschauen, Arnie’s Englisch ist wirklich die zusätzlichen Lacher wert.

Nächstes Mal geht es weiter mit: Die Katze auf dem heißen Blechdach.

Tags:100 DVDs in 100 Wochen


Über den Autor

100 DVDs in 100 Wochen: Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Jeannine Riepl Aufgabenbereich selbst definiert als: Background-Infosammlerin im Bereich Film und TV. Findet dass “Keine Feier ohne Geier” einer der witzigsten Sätze in der Geschichte des Disney-Films ist.



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