1. Halbjahr 2016 – meine Buch-Highlights

Schon liegt wieder ein halbes Jahr hinter uns – und es ist jedes Jahr auf’s Neue erstaunlich, wie schnell die Zeit zu vergehen scheint, oder? Auf jeden Fall möchte ich euch, wie bereits letztes Jahr, auch dieses Mal meine Buch-Highlights der ersten sechs Monate vorstellen. Aus 83 gelesenen Büchern habe ich wieder 10 Bücher ausgesucht – und normalerweise würde ich sagen, dass mir die Auswahl schwer fiel, aber das tat sie nicht. Tatsächlich waren mir beim Durchschauen der Leseliste die absoluten Highlights ziemlich schnell klar. Ohne große Reden geht es nun also direkt mit den Lobpreisungen weiter:

(die folgende Reihenfolge richtet sich nach Lesezeitpunkt, nicht nach Wertung)

Marissa Meyer: „Winter“

LunarChronikenStellvertretend für die gesamte Reihe habe ich mich hier für den Abschlussband der Lunar-Chroniken entschieden. Diese Reihe hat sich rasant schnell zu einer absoluten Lieblingsreihe entwickelt und „Winter“ bietet mit seinen über 800 Seiten eine absolut fantastische Unterhaltung und alles, was das Leserherz nur begehren könnte.

Colleen Hoover: „November Nine“

November_Nine_Colleen_Hoover_primeballerinaColleen Hoover und ich waren nicht unbedingt immer die besten Freunde, es gab da schließlich die eine böse Rant-Rezension, aber letztendlich hat sie mich doch mit jedem neuen Buch immer mehr von sich überzeugen können. „November Nine“ gibt es leider noch nicht auf deutsch, aber diese Geschichte ist von vorne bis hinten grandios. Nicht nur wegen den Charakteren, sondern auch vom Schreibstil und der Story her.

Benjamin Alire Sáenz: „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“

Aristoteles_und_Dante_entdecken_die_Geheimnisse_des_Universums_primeballerinaEin Roman, den ich auf dem SuB so eigentlich nie beachtet hatte. Nach Maras begeisterter Rezension habe ich ihn aber schließlich gelesen und war überrascht davon, dass dieses Buch scheinbar noch nicht so bekannt ist, wie es sein sollte. Eine wunderbare Geschichte über das Erwachsenwerden, die Probleme und Schwierigkeiten zweier Jugendlicher, die beide nicht so recht wissen, was sie mit sich und ihren Gefühlen anfangen sollen.

Sarah Crossan: „Eins“

Eins Sarah CrossanVor fast sechs Monaten habe ich dieses Buch gelesen und damals schon gesagt: das ist ein potenzielles Jahreshighlight. Und ich bleibe auch jetzt noch dabei. Weil das Buch und die Geschichte dahinter so großartig ist. Ich erinnere mich noch heute genauestens daran, wie vollkommen begeistert ich danach war. Jedes Wort aus der damaligen Rezension meine ich noch heute so.

Claudia Balzer: „Flying Hearts: Rückkehr ins Nimmerland“

Flying Hearts Claudia Balzer primeballerinaMit dieser Geschichte hat Claudia ja mein Leser-Herz erobert. Denn diese Story (mit gut durchdachtem Nimmerland-Theme und Bücherliebe!) enthält absolut alles, was eine perfekte, gefühlvolle Liebesgeschichte enthalten sollte. Ich habe es damals zum ersten Mal quasi in einem Atemzug, wenig später dann übrigens noch einmal zum zweiten Mal gelesen.

R. J. Palacio: „Wonder“

Wonder Palacio primeballerinaVor drei Jahren wohl das Lesehighlight von ganz vielen Bloggerkollegen – für mich erst jetzt eins und ich finde das gar nicht schlimm. Manchmal ist es nämlich umso schöner, ältere Titel ganz neu und alleine für sich zu entdecken. „Wonder“ wurde aber tatsächlich absolut zu recht so sehr über alle Maße gelobt. Ein unheimlich einfühlsamer & berührender Roman, der gleichzeitig traurig, aber auch unterhaltsam und voller Lebensfreude ist.

David Mitchell: „Die Knochenuhren“

Die Knochenuhren David Mitchell primeballerinaEin sehr außergewöhnlicher Roman, deren Inhalt sich nicht zusammen fassen lässt, deren Geschichte man gar nicht mal wirklich beschreiben kann, man muss diese schlichtweg von der ersten bis zur letzten Seite an selbst lesen und erleben. Nicht jeder mag Mitchell, ich liebe ihn aber für seine schönen Sätze, seine komplexen Welten und dafür, dass man seine Geschichten nie einem einzigen Genre zuordnen kann.

Stephanie Tromly: „Trouble is a friend of mine“

Trouble is a friend of mineZwischen all dem YA & NA gibt es noch Jugendromane, die fast gänzlich ohne große Liebesverwirrungen auskommen. „Digby“ (der dt. Titel) ist solch ein Roman. Eine unfassbar humorvolle Geschichte steckt dahinter, mit Digby als etwas verrückten, aber so liebenswerten und sympathischen Protagonisten, der quasi auf eigene Faust die Welt retten will. So ganz überspitzt formuliert.

Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Dicker Die Wahrheit über den Fall Harry QuebertWieder solch ein erst jetzt von mir entdeckter alter Schatz. Während die ganze Welt wusste, wie grandios Joël Dicker schreibt, habe ich das erst dieses Jahr erfahren. Eine fesselnde wie unterhaltsame Geschichte, ein wunderbarer Schreibstil und Charaktere, deren Geheimnisse und Handlungen man erst selbst nach und nach entdecken und entschlüsseln muss. Und auch der neue Dicker war ein kleines Lesehighlight!

Claudia Balzer: „Burn for Love: Brennende Küsse“

Burn for Love Claudia BalzerNoch einmal Claudia Balzer? Hell yes. Denn mit „Burn for Love: Brennende Küsse“ und der fantastischen Mischung aus Liebe & Spannung hat sie sich den Thron als meine persönliche NA-Queen erobert und mit „Burn for You: Brennende Herzen“ hat sie sich ihn noch für eine lange Zeit vorab gesichert. Kurzum: alle ihre drei (bisher erschienenen) Bücher sind absolute Herzensbücher.

Das war nun die erste Hälfte der diesjährigen Jahreshighlights – kennt ihr eines der Bücher schon bereits? Welches war denn so euer bisher liebstes Buch des Jahres?


wallpaper-1019588
Horizon Zero Dawn – Remake für PS5 Gerüchten zufolge bei Sony in Entwicklung
wallpaper-1019588
Dome Keeper – was steckt hinter dem Steam Hit mit Roguelike Mechaniken
wallpaper-1019588
Potion Permit – erlebe eine entspannte Lebenssimulation als Pharmazeut eines kleinen Dorfes
wallpaper-1019588
Nier: Automata End of Yorha Edition – auch auf Switch noch ein Actionfest?