06. Mai 2016 – 21:23

Urlaubstagebuch – 02. bis 06. Mai

Dieser Urlaub steht ganz im Zeichen „Abbau von Resturlaub aus 2015 – die erste“

  • Montag, 02. Mai
  • meinen ersten Urlaubstag genieße ich mit süßem Nichtstun
  • doch zuvor müssen wir den defekten Fernseher zurück zum Laden bringen. Die Garantie wird anerkannt und das Gerät zur Reparatur eingeschickt. Da das ganze bis zu vier Wochen dauern kann, bietet man uns sogar ein Ersatzgerät an. Wir freuen uns über die zuvorkommende freundliche Art, mit der uns der Fachangestellte behandelt, lehnen das Leihgerät aber dankend ab.
  • am Nachmittag gehen mein Mann und ich noch eine Runde im Wald spazieren und genießen den wunderbar warmen Maitag
  • Dienstag, 03. Mai
  • heute hat mein Mann sein Wiedereingliederungsgespräch bei der Arbeit. Endlich! Wir warten nun schon über ein Jahr darauf. Ich fahre mit ihm zusammen in die Stadt, um ein wenig durch die Läden zu bummeln, während ich auf ihn warte.
  • doch ich bin gerade erst mit meinem ersten Einkauf (bei Alnatura) fertig, da meldet er sich schon zurück. Ich bin sehr überrascht, wie schnell das ging und traue dem Frieden zuerst nicht recht
  • ich hole meinen Mann an der nächsten Straßenbahnhaltestelle ab. Wir gehen eine Kleinigkeit essen und er berichtet mir, dass das Gespräch sehr gut verlaufen sei und man nun endlich auch auf eine Stelle für ihn hinarbeiten wird.
  • danach geht es direkt zurück nach Hause. Der Bruder „des Besuchs“ ist unterwegs nach Deutschland und man wolle ihm entgegen fahren. Dazu soll „der Besuch“ zu uns kommen, damit man ohne Zeitverlust weiter fahren könne. Doch „der Besuch“ rührt sich nicht. Als wir endlich zu Hause sind, erfährt mein Mann, dass er nicht einmal losgefahren ist. Etwas angesäuert über sein Verhalten fährt mein Mann „den Besuch“ abholen, was einen Umweg von über einer Stunde bedeutet.
  • gegen 15:00 Uhr ruft mich mein Mann von unterwegs an. „Der Besuch“ habe noch etwas zu erledigen und sein Bruder wolle nicht beim Besuch alleine sein, sondern lieber mit zu uns kommen. Ganz toll, wir sind nicht auf Besuch eingestellt, haben weder Getränke noch Essen da.
  • also packen wir den Bruder und fahren mit ihm in die Stadt, um ein wenig Sightseeing mit ihm zu machen
  • als Stunden später „der Besuch“ endlich zurück ist, wollen die beiden Abendessen von uns. Nur haben wir eben nichts da, um vier Personen angemessen zu bewirten und Nudeln mit Ketchup ist nun wirklich keine Option. Also laden wir die beiden kurzer Hand zum Essen ein.
  • wir lassen an Essen und Wein auftischen,was das Herz begehrt – und bekommen es vom Besuch mit Undank und Spott vergolten😦
  • Mittwoch, 04. Mai
  • wir haben beide ganz lange geschlafen. Der gestrige Tag steckt uns noch in den Knochen. Wir sind so viel Alkohol und Aufregung an einem Tag einfach nicht mehr gewöhnt.
  • Buntwäsche waschen (lassen) – das macht die gute Waschmaschine ja zum Glück ganz alleine. Man muss hernach nur noch die Wäsche auf die Leine hängen.
  • auch Geschirrspülen übernimmt die (Spül-)Maschine. Die Technik ist manchmal wirklich ein Segen!
  • gegen zwölf bereite ich langsam das Mittagessen zu, das hauptsächlich aus den gestrigen Resten besteht und dennoch wunder schmeckt
  • mein Mann ist sauer auf die Undankbarkeit des „Besuches“ und scheint kurz davor zu stehen, mit ihm zu brechen. Es täte mir wirklich leid, denn er scheint sein bester Freund zu sein. Doch auch mir tat die Art, wie „der Besuch“ sich gestern wieder aufgeführt hat weh.
  • am Nachmittag werde ich jäh aus meinem Mittagsschlaf geweckt. „Der Besuch“ sei in der Nähe und wolle jetzt vorbei kommen. Hat man denn vor dem nicht einmal in seinen Träumen seine Ruhe!
  • ich mache Blätterteig-Kirschtaschen und Kaffee für die Gäste
  • zwei Stunden später sind sie immer noch nicht da ..
  • 18:41 Uhr: er ruft an. Hält meinem Mann einen Vortrag, wie unverlässlich und falsch wir doch wären. Dass die Einladung gestern abend ja ein toller Geniestreich gewesen sei (was er uns auch immer an Hintergedanken unterstellt, teilt er uns nicht mit) und dass er die Freundschaft deswegen beenden wird. Einfach so, aus heiterem Himmel und nach allem, was wir über die anderthalb Jahre alles für ihn gemacht haben. Undank ist der Welten Lohn.
  • Donnerstag, 05. Mai – Christi Himmelfahrt
  • „Der Tag danach“. Mein Mann ist die halbe Nacht ruhelos durch’s Haus gestreift. Erst gegen fünf Uhr in der Frühe kam er zu mir ins Bett.
  • auch ich habe nicht wirklich gut geschlafen und wirres Zeug geträumt
  • ich hoffe sehr, dass mein Mann seinen Frieden wieder findet. Er hat nichts falsches gemacht und ein solches Verhalten durch einen angeblichen Freund nicht verdient.
  • 10:40 Uhr: „der Besuch“ steht unverhofft vor der Tür und will, dass mein Mann ihm bei etwas behilflich ist. Und das nach der gestrigen Aktion. Ohne Entschuldigung. Einfach so: „Ich bin hier, hilf mir.“ Ich bin fassungslos vor Wut.
  • 17:00 Uhr: während mein Mann den verpassten Schlaf der vergangenen Nacht nachholt, habe ich ein wenig (aus-)gemalt:

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  • 21:07 Uhr: mein Mann fängt noch mal an zu kochen. Er habe jetzt einfach Lust auf Asia-Gemüse-Pfanne. Alles klar, ich setz dann mal den Reis auf.
  • Freitag, 06. Mai
  • letzter Urlaubstag
  • 11:07 Uhr: Getränke sind eingekauft und Waschmaschine ist bald fertig
  • Fenster geputzt und Fliegengitter angebracht
  • zu Mittag gibt es vegane Samosas und Gemüsefrühlingsrollen
  • danach „Kung Fu Panda“-Videos und ein Mittagsschläfchen
  • es ist ein wunderschöner warmer Tag
  • den Rest des Tages verbringen wir draußen: Kaffee trinken im Garten und spazieren gehen

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