„Möndchen“ wäre die bessere Bezeichnung für die kleinen Felsbrocken
Elf dieser neu entdeckten Jupitermonde mit sehr kleinen Durchmessern von einem bis drei Kilometern sollen angeblich den schon bekannten relativ ähnlich sein, hieß es von den Forschern.
Das bedeutet im Klartext: Sie haben alle keine Kugelform, keine Atmosphäre und auch kaum Schwerkraft und kommen im Erscheinungsbild eher eingefangenen Asteroiden als Monden, wie wir sie kennen, nahe.
Neun von ihnen sind Teil eines etwas weiter vom Jupiter entfernten Schwarms von Monden, der für die Umkreisung des Planeten etwa zwei Jahre braucht. Die US-Forscher gehen davon aus, dass dieser Schwarm früher einmal aus drei größeren Objekten bestand, die später auseinanderbrachen – aber auch die wären dann besser als „Minimonde“ zu bezeichnen.