Zürichs grosser Geköpfter

Zürichs grosser Geköpfter

Waldmanns Reiterstatue vor Zürichs Grossmünster. (Wikicommons/sidonius)

Wir wandern heute nah Zürich und werden bei der Ruine Dübelstein am Waldhang oberhalb von Dübendorf durchkommen. Als dies noch eine stolze Burg war, da hauste in ihr der Ritter Hans Waldmann, jener Zürcher Bürgermeister, den die Zürcher hinrichteten. Seinen Lebenslauf hier ausführlich referieren geht nicht, er würde ein Buch füllen. Also nur das: Waldmann war ein Parvenu, ein Emporkömmling aus Zug aus einer mässig begüterten Handwerker- und Händler-Familie. In Zürich machte er Karriere als Heerführer und trug in den Schlachten von Murten und Nancy massgeblich dazu bei, Karl den Kühnen von Burgund, einen Fürsten europäischer Statur, zu vernichten; dafür wurde er geadelt. Doch schliesslich, eben, obsiegten Waldmanns Widersacher, deren es etliche gab - 1489 wurde er oberhalb des heutigen Bahnhofs Zürich-Stadelhofen geköpft.

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