Zum 100. Todestag von Mary Baker Eddy

Auf der Suche nach dem Schlüssel zur Heilung
Zum 100. Todestag von Mary Baker Eddy
16. Juli 1821 (Bow, New Hampshire) – 3. Dezember 1910 (Boston)
Eine amerikanische Suchende namens Mary Ann Morse Baker, so ihr Geburtsname, entdeckt Zusammenhänge zwischen Heilung und Liebe sowie Heilung und Glaube. Sie schreibt den Bestseller „Wissenschaft und Gesundheit – mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ und macht selbst Schlüsselerfahrungen, mit der sie als Autorin die Welt bereichert.
Früh leidet Mary Baker unter hysterischen Anfällen. Sie fällt aber auch auf durch ihre geistigen Fähigkeiten. Mit 22 Jahren geht sie eine kurze Ehe ein - ihr Mann stirbt bereits nach einem halben Jahr. Mary kehrt zu den Eltern zurück und bekommt ihr einziges Kind, George. Den Jungen gibt sie zu Pflegeeltern, sie sieht ihn erst 34 Jahre später wieder.
Mary wird wieder von diversen Krankheiten heimgesucht. Die Beschwerden verschwinden schlagartig, als der reisende Zahnarzt Daniel Patterson sich in sie verliebt. 1853 heiratet sie zum zweiten Mal, aber es kommt in der überstürzt eingegangenen Ehe bald zum Zerwürfnis. Mary kränkelt wieder. Vor dem Bürgerkrieg flieht sie - allein - zu ihrer Schwester. Dort hört sie von der »magnetopathischen« Heilmethode Phineas Quimbys. Er vertritt die Meinung, Krankheit sei eine falsche Einstellung der Kranken zur Welt – eine frühe Intuition über den Zusammenhang von Psyche, Geist und Krankheit. Mit zusammengebetteltem Geld fährt Mary nach Portland, Maine, und wird dort von Quimby geheilt.
Doch 1866 verletzt sie sich bei einem Sturz auf Glatteis. Ans Bett gefesselt, liest sie in der Bibel und erlebt einen Moment der Erleuchtung, nach dem sie gesund wieder aufsteht. Nun beginnt Mary aktiv zu werden. Sie entwickelt die Lehre von Quimby weiter und sammelt Anhängerinnen um sich. Sie hält Kurse ab und veröffentlicht 1875 ihren Bestseller „Wissenschaft und Gesundheit – mit Schlüssel zur Heiligen Schrift.“ Ein Jahr später gründet Mary die Christian Science Association.
1877 heiratet sie den Fabrikanten Asa Eddy. Gemeinsam richten sie Colleges und Sonntagsschulen ein. Als Eddy lebensgefährlich erkrankt, ruft sie einen Arzt, obwohl nach ihrer eigenen Lehre die Welt der Materie bloße Illusion ist. Asa Eddy stirbt 1882.
Mary wendet sich sodann ihrem Lieblingsschüler zu, der sie aber enttäuscht. Sie strengt eine Gerichtsklage wegen Hexerei gegen ihn an, die aber aber abgewiesen wird.
1908 ruft Mary den Christian Science Monitor ins Leben, noch heute eine der angesehensten Zeitungen des Landes.. Zu dieser Zeit ist sie dank ihrer Geschäftstüchtigkeit bereits mehrfache Millionärin. Sie stirbt 1910 in Boston. Ihre Ideen sind heute in der Welt der Spiritualität Allgemeingut. Mary Baker Eddy ist eine Wegbereiterin zu einem Wissen, das erst viel spätere Zeiten zu prägen anfängt.
Originalzitat Mary Baker Eddy: "Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten." (Wissenschaft und Gesundheit - mit Schlüssel zur Heiligen Schrift)
Mark Twain über Mary Baker Eddy: „Die kühnste, männlichste und gebieterischste Frau, die in Jahrhunderten auf Erden erschienen ist.
FemBio (Hannover/Boston) von Professorin Luise F. Pusch ist das weltweit umfassendste Frauenbiographie-Portal und steht für den größten Schatz an verfügbaren Frauenbiographien – mit den Schwerpunkten Europa und Amerika.
Evelyn Thriene
Original-FemBiografie zu Mary Baker Eddy von Anna Eunike Röhrig auf http://www.fembio.org.

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