Zuflucht der Seele • Ein Gedicht von Karl Henckell

Seelenphantasie

Seltene Wollust sog ich aus jenen Gefühlen,
Die den Täuschern der Worte verschlossen sind –
Meine Seele barg sich in stillen Asylen,
Fern dem tauben Schall und dem hohlen Wind.

Ach, aus Bitternissen des Lebens quollen
Süße Zufluchtstunden der Dämmerung,
Land der scheinenden Lüge lag verschollen,
Und es kam wie Wonne der Heiligung.

Alles Leid der tiefer erschlossenen Dinge,
Alles lösende Lachen der letzten Macht,
Alles leise Schweben auf ewiger Schwinge
Jenseits mutzermalmender Niedertracht –

Was wie Schluchzen an quellenden Mutterbrüsten,
Was wie Jauchzen der siegenden Liebe war,
Wo die Seelen heimlich-erhaben sich küssten
Vor dem unverletzlichen Brautaltar . . .

Seelenphantasien – Quelle: ernergieimpulse.net


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
[Manga] Shinjū – Liebe und Verzweiflung
wallpaper-1019588
Familienmodelle im Wandel – so stark verändern sich die Lebensrealitäten
wallpaper-1019588
Algarve News vom 17. bis 23. August 2026
wallpaper-1019588
Holz im Interior: Wie Du Wärme in Räume bringst