Zucchini “Pasta” mit Spinatpesto und getrockneten Tomaten

Von Anja Bamminger

Momentan teste ich mich ja durch alle möglichen gemüselastigen Speisen in Variationen
die ich so noch nicht probiert habe. Wie auch bei diesen äußerst  deliziösen “Nudeln” hier.
Mit einem durchaus postiven Effekt.

In knapp zwei Wochen sitze ich im Flieger Richtung Sonne, Strand und Meer. Natürlich will
ich da einigermaßen gut aussehen Deswegen gibt es momentan überwiegend Gesundfutter.
Aber auch generell möchte ich meine Ernährung etwas gesünder und frischer gestalten.
Ich mag frisches Obst und Gemüse und esse auch viel davon, aber ich bin so ein
Kohlenhydratmensch. Ich brauche halt etwas “bissfestes” Allerdings habe ich in den letzten
Tagen gemerkt, dass mir ein teilweiser Verzicht darauf richtig gut tut.
Ich bin irgendwie fitter, vitaler. Auch nicht mehr so übersäuert, das Problem hatte ich oft.

So fiel meine Wahl diesmal auf Pasta, grüne Pasta. Nicht ganz so klassisch, sondern aus
Zucchini. Verfeinert mit frischem Pesto und getrockneten Tomaten. Ein Gedicht.
Für das Pesto habe ich mich für Spinat und Cheddar entschieden.

Zutaten: (für 2 Portionen)

für die “Nudeln”:

4 Zucchini
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer
1 EL Pesto, oder mehr
getrocknete Tomaten, ohne Öl

für das Pesto:

150 g frischer Spinat
150 ml Olivenöl
50 g Cheddar
Salz, Pfeffer, Knoblauch

Am besten das Pesto einen Tag vorher zubereiten.
Den Spinat waschen und gut trocken schütteln. Zusammen mit etwas Olivenöl mit dem
Mixer bearbeiten. Geriebenen Cheddar zugeben. Nach und nach Öl zugießen und mixen
bis eine homogene Masse entstanden ist. Mit den Gewürzen abschmecken. Ich habe
granulierten Knoblauch genommen. Es geht natürlich auch frischer.

Um die Zucchini zu Pasta zu verarbeiten, könnt Ihr sie in feine Streifen schneiden oder
aber Ihr braucht einen Julienneschneider. Der sieht aus wie ein normaler Schäler, nur hat
der noch so Abtrennungen an den Klingen.
Ich hatte so etwas noch nicht. Also bat ich meinen Mann auf dem Nachhauseweg einen
Abstecher in ein Haushaltswarengeschäft zu machen. Was ich nicht wusste, er steuerte
einen Laden an in dem es offenbar nur hochwertige Markenartikel zu erwerben gibt. Und
so kam er mit einem sündhaft teuren Julienneschneider nach Hause Nun gut, er erfüllt
seinen Zweck.

Die Zucchini also schälen, muss nicht sein, ich wollte aber die Schale nicht. Und dann
genauso wie beim schälen den Julienneschneider drüber ziehen. Den inneren Kern habe
ich übrig gelassen. Und schon ist die Pasta fertig.
Die Zucchinistreifen auf einem Küchenkrepp verteilen und etwas die Flüssigkeit
herausdrücken.

Zwiebel in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel
glasig dünsten. Dann die Zucchinistreifen hinzu geben und kurz braten. Immer wieder
durchrühren. Pesto dazu geben, gut unterrühren und einige Minuten unter ständigem Rühren
braten. Nicht zu lang in der Pfanne lassen, sonst wird´s Matsche. Zum Schluß die getrockneten Tomaten dazu geben. Je nach Geschmack, ich steh voll auf die Dinger, dementsprechend viel
hab ich reingemacht.

Nachdem mein Mann nun mit diesem teuren Teil ankam, wollte er natürlich zwingend
wissen was ich damit vorhatte. Er hatte große Erwartungen. Und… er war voller Lob.
Das hat mich natürlich sehr gefreut. Grün und gesund kann eben doch lecker sein

süße Grüße,
Eure Anja ☀︎♥︎