Zucchini für Hunde

Zucchini zählt zu den Lieblings-Gemüsesorten vieler Menschen. Kein Wunder, denn das vielseitige Kürbisgemüse schmeckt nicht nur sehr fein. Zucchini ist ebenso gesund.

Ein Gemüse, das sich damit also für Ihren Hund eignet. Oder eher nicht?

Dürfen Hunde Zucchini essen?

Die Zucchini bietet sich also hervorragend als Gemüse für Ihren Hund an. Sie können Zucchini zerkleinert zum herkömmlichen Futter geben. Zudem ist die Zucchini eine optimale Ergänzung einer Barf-Mahlzeit.

Am besten schmecken Zucchini Ihrem Hund, wenn sie etwa 10 bis 20 Zentimeter groß sind. Durch ihre leichte Verdaulichkeit ist die Zucchini eine hervorragende Beigabe zum Diätfutter Ihres Vierbeiners. Ebenso durch ihre gesunden Inhaltsstoffe.

Zucchini für Hunde: mit oder ohne Schale

Sie können die Zucchini für Ihren Hund einfach leicht dünsten und danach pürieren. Mischen Sie die Frucht danach mit gekochtem Reis und ein wenig Quark. Das ergibt eine sehr gesunde Mahlzeit für Ihren kranken oder rekonvaleszenten Hund.

Zucchini entwässert stark. Das sollten sie bedenken. Sie sollten mit Ihrem Liebling nach einer Mahlzeit vorsorglich nach draußen gehen.

Zucchini als gesundes Gemüse

Die Zucchini hat keinen großartigen Eigengeschmack. Das macht sie sehr vielseitig. Allerdings können sich ihre Inhaltsstoffe sehen lassen. Sie enthält Vitamin A und C. Zudem verfügt sie über einen hohen Gehalt an Vitamin B1.

Kalium, Phosphor, Kalzium, Natrium und Eisen sorgen für die Deckung des Mineral- und Spurenelementhaushalts. Dazu ist die Zucchini äußerst leicht verdaulich. Sie wirkt entwässernd und entschlackend. Außerdem ist sie gleichzeitig äußerst kalorienarm.

Die Zucchini zählt zu den Kürbisgewächsen. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Ursprünglich stammt sie aus Amerika. Von dort brachten Seefahrer die Zucchini nach Europa. Von Italien aus, trat die Pflanze ihren Siegeszug durch Europa an. Wie viele andere Gemüsesorten.

Die heute bei uns kultivierten Zucchini-Pflanzen, sind eine Zuchtform der ursprünglichen, amerikanischen Urpflanze.

Zucchini im eigenen Garten ziehen

Haben Sie im Frühjahr mühsam das Zucchini-Gemüse gepflanzt? Dann ist es Ende Juni endlich soweit. Sie können Zucchini ernten. Hobbygärtnerinnen lieben die Zucchini in ihren heimischen Gärten. Bereits ab Ende Juni bis zum ersten Frost können Sie die großen Früchte ernten. Am besten dann, wenn sie noch nicht völlig reif sind.

Zucchini wächst äußerst schnell. Und sie wächst in großen Mengen. Haben Sie die Zucchini im Garten gepflanzt? Dann haben Sie im Sommer immer frisches Gemüse zur Hand. Eine einzige Pflanze bringt Ihnen bis zu 20 Früchte.

Zucchini gekocht oder roh?

Zucchini aus dem eigenen Garten, sollten Sie Ihrem Hund nur mit Bedacht geben. Schmeckt eine Zucchini bitter, verwenden Sie diese keinesfalls. Weder für sich selbst noch für ihr Tier. Denn bittere Zucchini ist giftig.

Der bittere Geschmack weist auf eine hohe Konzentration an Cucurbitacinen hin. Dabei handelt es sich um sehr giftige Bitterstoffe. Diese sind hitzebeständig. Das Gift können Sie durch Kochen also nicht zerstören.

Probieren Sie immer ein kleines Stück der rohen Zucchini, bevor Sie selbst gezogene Früchte verzehren oder verarbeiten.

Cucurbitacine schmecken bitter

Cucurbitacine sind pflanzeneigene Schutzstoffe. Züchterinnen haben diese aus der heutigen Gartenzucchini weggezüchtet. Dennoch kann es unter gewissen Umständen immer wieder vorkommen, dass die Pflanze Cucurbitacine produziert. Beispielsweise, wenn die Pflanzen unter großer Hitze oder Trockenheit leiden.

Achten Sie darauf, die Zucchini nicht neben Zierkürbissen zu pflanzen. Hier kann es zu unerwünschten, giftigen Kreuzungen kommen. Besonders gefährlich ist es, wenn Sie das Saatgut aus den selbst geernteten Zucchini im Jahr darauf wiederverwenden. Kaufen Sie dieses besser jedes Jahr neu.

Symptome für eine Vergiftung

Frisst Ihr Hund Zucchini, die Cucurbitacine enthalten, ist das sehr gefährlich für ihn. Das Gift kann zu Erbrechen, Durchfall und starkem Speicheln führen.

Weitere Folgen können Nervenschädigungen, Benommenheit, Desorientierung und Bewegungsstörungen sein. Behandelt Ihre Tierärztin die Vergiftung nicht rasch, kann sie zum Tod Ihres Lieblings führen.

Achten Sie bei gekauften Zucchini ebenfalls darauf, dass diese nicht bitter schmecken. Beim Kauf sollte die Zucchini eine saftig-grüne Schale haben. Wenn Sie die Zucchini biegen, sollte sie leicht federn. Gibt sie stark nach, ist sie überreif.

Zucchini können Sie sehr gut lagern, beispielsweise im Keller. Sie sind rund 12 Tage haltbar, wenn Sie diese kühl und dunkel halten.

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