Zombieland Filmkritik (DVD)

Erstellt am 9. September 2010 von Filmfreek @Filmfreek

Darsteller:
Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin
Regie:
Ruben Fleischer

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Zombieland

Die ganze Welt ist durch einen Virus verseucht der brave Mitbürger in blutrünstige Zombies mutiert. Nur ein paar Überlebende schlagen sich durch heruntergekommene Städte und verwüstete Gegenden.
Eigentlich unterscheidet sich „Zombieland“ in der Theorie nicht groß von seinen unzähligen Zombiefilm-Vorgängern. Das was letztendlich den Unterschied ausmacht, sind die Erzählweise und die Charaktere des Films.
Erzählt wird der Film aus Sicht des eher schüchternen und ängstlichen Columbus (Jesse Eisenberg), der den Virus nur überlebt hat, weil er schon immer keine Lust auf die Menschen hatte, sich in seinen Zimmer verbarrikadierte und sich in die Welt von „World of Warcraft“ flüchtete. Columbus hält sich seit dem Ausbruch an seine 47 Überlebensregeln, die ihn bisher vor dem Heißhunger der Zombies schützten.
Unterwegs trifft er auf Tallahassee (wunderbar gespielt von Woody Harrelson), der wie er selbst überraschend feststellt, anscheinend der geborene Zombiekiller ist. Mit viel Witz und Ironie machen sich die beiden gemeinsam auf die Fahrt Richtung Westen und töten zwischendurch ein paar Zombies die ihren Weg kreuzen. Erst richtig chaotisch wird es, als die beiden auf die skrupellosen Girls Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) treffen.

Zombieland“ startet in den ersten Minuten bereits sehr vielversprechend mit nicht mehr ganz bahnbrechenden aber dennoch sehr schön anzusehenden Zeitlupensequenzen.
Für mich ist „Zombieland“ einer der besten Zombiefilme überhaupt. Viele Filme dieses Genres gehören noch nicht zu meinem Repertoire, aber “Zombieland“ ist ganz klar erfrischend anders, als alles was ich zuvor gesehen habe. Hier stehen nicht wie sonst Schockmomente und Brutalität im Vordergrund, auch wenn diese dennoch allgegenwärtig ist. Dennoch kam der Film mit einer Altersfreigabe von 18 Jahren aus.

Zombieland“ ist absolut sehenswert und zeigt 4 wunderbar aufgelegte Darsteller, die in den 88 Filmminuten nie Langeweile aufkommen lassen.

8 von 10 Freeks