Zeitreise mit Hamster

Zeitreise mit Hamser Titel: Zeitreise mit Hamster
Originaltitel: Time Traveling with a Hamster
Autor: Ross Welford
Genre: Kinderbuch aber 10 Jahren
Verlag: Coppenrath
Format: Hardcover, 368 Seiten
ISBN: 978-3649622376

Al Chaudhury hat eine unglaubliche Chance: er kann das Leben seines verstorbenen Vaters retten. Er muss nur ins Jahr 1984 zurückreisen und einen folgenschweren Unfall verhindert.

Klingt absonderlich, aber Al verfügt tatsächlich über den Zugang zu einer Zeitmaschine, die eigentlich nur eine Zinkwanne mit ein paar Kabeln ist. Die Reisen unterliegen allerdings bestimmten Regeln und die sind gar nicht mal so einfach zu befolgen, zusätzlich ist das Ganze auch ziemlich kompliziert. Trotzdem ist die Sehnsucht so stark, dass Al es wagen möchte.

Kurz zusammengefasst ist die Geschichte schnell, aber wie man sich vorstellen kann, passiert zwischen den Seiten so einiges.

Was mir richtig gut gefallen hat, war, wenn ein komplizierter Absatz über das Zeitreisen voranging, eine Erklärung von Al’s Vater, sagt der Junge selbst, dass er nicht alles versteht, aber das Wichtigste doch. So erging es mir als Leser ebenso, manchmal war ein Fragezeichen über meinem Kopf, aber die Grundlagen waren durchaus verständlich und Zeitreisen ist eben eine ziemlich schwierige Angelegenheit.
Die schwierigen Absätze machen aber das Buch nicht unverständlich, sie fügen sich ab und zu ein, ohne überhand zu nehmen, noch irgendwie lehrerhaft zu klingen.

Der Titel war für mich eigentlich ziemlich ausschlaggebend, um das Buch zu kaufen, letztlich muss ich aber leider sagen, dass der Hamster zu kurz kommt. Er reist zwar mit durch die Zeit, aber irgendwie fehlt mir hier ein bisschen das Besondere, was ich mir erwartet hatte, keine Ahnung, einen Superheldhamster oder ähnlich. Diese Erwartung, so viel kann ich verraten, konnte leider nicht erfüllt werden.

Dem Ende stehe ich etwas zwiespaltigen gegenüber, ohne jetzt etwas verraten zu wollen, denke ich, dass es gerade für jüngere Leser nicht unbedingt passend ist, zumindest, wenn sie selbst jemanden verloren haben.

Was mir an dem Buch weiters ziemlich gut gefallen hat und vermutlich sich wunderbar eignet, um auch einen Lesemuffel zum Lesen zu bewegen: Die Kapitel sind sehr kurz. Meistens zwischen 2-4 Seiten, länger wird es kaum, trotzdem zerreißt es die Geschichte nicht und bleibt zusammenhängend.

Alles im Allem ein gelungenes Buch, dem allerdings letztlich das besondere Etwas gefehlt hat.



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