Zeige ich mich so, wie ich bin?

Ich mag, ich schätze und ich vertraue Menschen, die mir aufrichtig sagen, was sie denken, und die dann auch tun, was sie sagen. Bei ihnen weiß ich immer, woran ich bin. Und das tut gut. Deshalb ist Ehrlichkeit mir selbst und dem anderen gegenüber für mich das A und O jeder liebevollen und gelungene Beziehung.

Früher habe ich im täglichen Leben oft Masken aufgesetzt, die nur gewisse Seiten von mir zeigten und andere Teile geschickt verbargen. Das war vor allem im Beruf der Fall, aber auch viel zu oft während der privaten Begegnung mit anderen Menschen. Heute weiß ich, dass ich mein wahres Ich zeigen darf und sogar muss, wenn ich als Mensch wirklich geliebt werden möchte.

Teil 3: Die Liebe ist ehrlich

Ulrike und ich haben uns von Anfang an entschieden, diese Masken abzulegen. Gleichzeitig haben wir uns gegenseitig dazu verpflichtet, in allem aufrichtig zu sein und uns ganz offen alles zu sagen, was uns auf dem Herzen liegt. Das ist sicher einer der Gründe, warum wir nun seit fast 20 Jahren eine harmonische und ausgesprochen gute Partnerschaft führen. Wir wissen, dass wir uns vertrauen können. Und das ist uns beiden sehr, sehr wichtig.

Mit einer Frau zusammenzuleben, die mich genau so annimmt und liebt, wie ich bin, ist für mich eine enorme Erleichterung. Denn vor ihr muss ich nicht den starken Maxe spielen. Bei ihr muss ich nicht perfekt sein. Und seit ich gelernt habe, mich mit ihren Augen zu sehen, ist mir wohler.

Die WAHRHEIT befreit!

Nun kann ich mich morgens im Spiegel anschauen und mich auch mit meinen Geheimratsecken und meinen Plattfüßen mögen. Nun darf ich zugeben, dass ich nicht der berufliche Überflieger bin. Nun darf ich dazu stehen, dass ich in meinem Leben Fehler gemacht habe und manchmal von meinem Ideal weit entfernt bin. Heute sage ich frei heraus, dass mich moderne Kunst null interessiert. Ich muss nicht der Schönste, der Erfolgreichste, der Heiligste, der Tapferste oder der Intellektuellste sein. Ich kann mich lieben, wie ich bin!

Die Maske, die mich früher fast erstickt hätte, liegt nun in Scherben. Und dahinter leuchtet mein wahres Selbst mit all seinen liebenswerten Macken und wundervollen Eigenschaften. Das bin ich. Und ganz ehrlich: Ich liebe es, ich zu sein! Ein vollkommen unvollkommener Mensch in einer vollkommen unvollkommenen Welt. Zeige ich mich so, wie ich bin?

* Das herzige Maultäschle ist übrigens eine von Siggis herrlichen Kreationen – und für die Frisur darf ich mich bei Tatjana sehr herzlich bedanken!

Über diese Serie

Es ist so leicht, zu sagen und zu schreiben, dass Liebe mein höchster Wert ist. Doch was bedeutet es für mich tatsächlich, ein liebevoller Mensch zu sein? Welche Eigenschaften verbinde ich damit und wie bringe ich sie zum Ausdruck? In dieser Artikelserie möchte ich dem Wesen der Liebe Schritt für Schritt ein wenig näher kommen.

  • Teil 1: Die Liebe ist freundlich
  • Teil 2: Die Liebe ist dankbar
  • Teil 3: Die Liebe ist ehrlich

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