Zahnloser Datenschutztiger

 

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Photo:andronicusmax

Internet-Nutzer sollen mehr Kontrolle über ihre privaten Daten im Netz bekommen und sie auch einfach selbst löschen können. Man soll gefunden, aber auch wieder vergessen werden können. Soweit klingt das, was die Die EU-Kommission für nächstes Frühjahr plant, recht positiv. Druck soll damit vor allem auf sogenannte soziale Netzwerke wie das in die Kritik geratene Facebook, aber auch auf Suchmaschinen wie Google ausgeübt werden. Die weigern sich nämlich standhaft, persönliche Daten und Fotos, die auf ihre Server geraten sind, von diesen auch wieder zu entfernen.

 

Doch die schönen Pläne, die in Brüssel derzeit geschmiedet werden, haben einen Haken: Die EU könnte diese Vorgaben zwar für Anbieter durchsetzen, deren Server im Geltungsbereich der neuen Richtline stehen, nicht aber für Unternehmen, die etwa in den USA sitzen. Die Frage danach, wo die möglicherweise kompromittierenden oder einfach irgendwann unerwünschten Daten gespeichert werden, könnte also trotz gesetzlich ausgeweitetem Datenschutz eine der wichtigsten werden, bevor man den vermeintlich anonymen Web seine Urlaubsfotos anvertraut.


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