Yoga-Lessons 101

Ich mache jetzt seit einigen Monaten jeden Tag 10-20 Minuten Yoga. Das habe ich im Sommer schon mal gemacht, aber fälschlicherweise ausgerechnet in der Klausurenphase schleifen lassen. Vermutlich wäre es deutlich effektiver, wenn ich länger am Tag üben würde - aber das ist das Maximum, was ich an Zeit einräumen kann und mir regelmäßig nehme. Dafür kann ich aber sehr gute Folgen des Yogas sehen - nicht nur meinem Rücken tut es gut, sondern meine Muskeln regenerieren sich schneller. Aber es gibt noch ein paar andere Lektionen, an die ich vom Yoga regelmäßig erinnert werde.
Die Perspektive ändern
Yoga-Lessons 101
Als ich ein Kind war, habe ich oft minutenlang kopfüber vom Sofa herunter gehangen und mir vorgestellt, wie es wäre, an der Decke zu laufen. Eine neue Perspektive einzunehmen, fällt mir jedoch leider schwerer, je älter ich werde.
Auch die Umkehrhaltungen im Yoga fallen mir oft schwer und sind alles andere als bequem. Aber sie sind dennoch ein wichtiger Teil der Yoga-Praxis. Es lohnt sich, den Körper in "unnatürliche" Haltungen zu bringen, denn dann folgt oft auch der Geist.
Anspannung & Entspannung
Yoga-Lessons 101Zumindest im Yoga, wie ich es kenne und praktiziere, ist das Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung relativ gleich. Nachdem die Muskeln beispielsweise in Varianten des Sonnengrußes gestärkt wurden, werden sie danach in verschiedenen Haltung gedehnt und entspannt.
Ich brauche wohl nicht ekrlären, wie das Verhältnis von Anspannung und Entspannung in meinem Leben häufig aussieht. Aber es hilft auch hier, sich bewusst zu werden, dass man nach der Anspannung entspannen sollte und das redlich verdient hat.
Atmen
Gerade wenn es in meinem Leben stressig ist oder ich mich beeilen muss, atme ich zu flach und schnell. Häufig schlucke ich sogar Luft, was sich dann unangenehm in meinem Magen bemerkbar macht. Im Yoga sind viele Abläufe an die Atemzüge gekoppelt, aber auch wenn man eine anstrengendere Pose länger hält, darf man nie vergessen, zu atmen. Häufig wird sogar der Atem genutzt, um die Pose zu vertiefen oder sich ganz der Pose hinzugeben. Auch wenn es im Leben mal stressig ist, ist es wichtig, sprichwörtlich tief durchzuatmen.
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Kleine Veränderungen
Ich finde es immer wahnsinnig  spannend, wie sehr schon kleine Veränderungen eine Pose erschweren oder erleichtern können. Das Gewicht mehr auf die Ferse zu verlagern oder die Bauchmuskeln in einer Pose anzuspannen kann das Gefühl in einer Pose absolut verändern. Ich versuche, mir das auch für Leben anzueignen. An großen Veränderungen scheitere ich häufig und die lassen sich ja meist auch gar nicht so schnell umsetzen. Aber schon kleine Veränderungen können ganz viel anders machen.
Bildquellen:
seanrainer (CC BY-NC), uwenna (CC BY-SA)via Visualhunt, pexels.com


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