Xenophilie in Schottland – Magic Letters „X“

Sabienes Traumalbum

Xenophilie in Schottland

Ruine in den schottischen Highlands

Kennt ihr das? Ihr besucht irgendeinen Ort, mit dem ihr ansonsten gar nichts zu tun habt, an dem ihr vielleicht noch nie gewesen seid und fühlt euch auf einmal total mit der Gegend verbunden? Logo Magic Letters
Ihr sprecht die dortige Sprache nicht, seid mit den Gebräuchen und Sitten nicht vertraut, könnt sie unter Umständen gar nicht gut heißen und doch scheint euch alles spontan bekannt?

Das ist dann Xenophilie und das ist das Thema bei Magic Letters und dem sagenumwobenen Buchstaben „X“.

Xenophilie

„Die Xenophilie (von gr. xénos „Fremd“ und philía „Freundschaft“) bezeichnet eine persönliche oder kollektive Vorliebe für fremde, unbekannte Dinge und Menschen.“ (Quelle: Wikipedia)

Xenophilie in Schottland

Das erste Mal, dass ich eine solche Empfindung erlebt habe, war im zarten Alter von 12 während meines ersten Urlaubs in Südtirol. Bei dieser Gelegenheit erlebte ich auch noch mein erstes Déjà Vu und war dementsprechend verstört. Inzwischen habe ich Xenophilie im Baltikum, in der Gegend von Danzig, auf Lanzarote und in Schottland verspürt.
Die schottischen Highlands sind ja wirklich sehr beeindruckend und geeignet für Xenophililsten aller Art. Und als wir 2003 durch diese Gegend fuhren, kam mir auf einmal der Gedanke, dass es schön wäre, Wollstoffe zu tragen, selbst gewebt, mit Einschüssen von andersfarbigen Garn drin, selbstgebrannten Whiskey zu trinken und Dudelsackmusik zu hören. Und ist Gälisch nicht eine tolle Sprache?
Und sind die Engländer nicht allesamt Dreckskerle?
Dann blickte mich noch dieses wollige Rind zustimmend an und alles war klar:

Xenophilie

Wolliges Rind

Über diese Fotos:

2003 habe ich noch mit Dias gearbeitet. Und jeder, der schon mal versucht hat, seine analogen Fotos zu digitalisieren weiß, dass dies eine Qual sein kann. Ich habe zwar damals gleich mit der Filmentwicklung die Bilder auf CD brennen lassen, dennoch sind sie körnig, verpixelt, farbverfälscht, arbeitsintensiv.
Es gibt ja etliche Filter, die es dem fotografierenden Jungvolk ermöglichen, digitale Fotos so zu bearbeiten, dass sie aussehen, als wären sie noch analog geschossen worden (worüber ich nur lachen kann, ich habe Tausende von analogen Fotos und die schauen gar nicht gut aus!). Diesmal habe ich aus Spaß versucht, das digitalisierte Analogfoto durch einen solchen Filter zu jagen und bin ganz begeistert! Denn mit dieser Methode sehen die Fotos hundertmal besser aus, als vorher.

Ich dachte mir, dass dies vielleicht jemanden weiterhilft, der zu seinen wunderschönen, alten, ehemals so brillianten Dias keine rechte Xenophilie mehr entwickeln kann!

Alle Fotos: Xenophilie in Schottland ©traumalbum.de
Text: Xenophilie in Schottland – Magic Letter „X“ ©traumalbum.de
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