Worüber andere viel besser schreiben können als ich… (2)

Kennst du das auch? Du liest einen Text und sagst: “Das sind meine Gedanken, bloß viel besser zu Papier gebracht!”

So geht es mir ab und zu. Darum blogge ich manchmal Texte von anderen Menschen.

Von Charlie Chaplin zum Beispiel. Oder von Paul Graham.

Heute kommt eine Frau zu Wort, eine ganz wunderbare und gradlinige Person, der ich gern begegnet hätte – Virginia Satir.

Nimm dir etwas Zeit. Nimm dir gern eine Tasse Tee und Papier und Stift. Vielleicht wirst du auch ein Taschentuch brauchen, aber nur, wenn du bereit bist, den Text wirklich an dich ranzulassen und zwischen den Worten die Weisheit rauszulesen.

Bereit? Here we go:

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Meine Erklärung der Selbstachtung

Ich bin ich. Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich. Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich.

Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir, weil ich allein es so wollte. Alles an mir gehört zur mir, mein Körper, und alles was er tut – mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen – meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen – alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung – mein Mund und alle Worte, die er spricht, höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche – meine Stimme, laut oder leise – und alles, was ich tue in Bezug auf andere oder auf mich selbst.

Meine Phantasien gehören zu mir, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste – alle meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir – alle meine Niederlagen und Fehler. Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennenlernen. Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person.

So kann ich es ermöglichen, dass alles in mir zu meinem Besten wirkt. Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, daß ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne. Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst, kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten, daß sich die Verwirrung löst und daß ich Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren.

Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick: das bin ich. Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.

Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen und wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen sich Einzelheiten als unpasssend erweisen. Ich kann das Unpassende fallenlassen und das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.

Ich habe alles, was ich brauche, um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten.

Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.

Ich bin ich.

Und ich bin wertvoll.

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