Wohnen | Schneeweiße Calla und ein Gewinn

Von Frauke Döring

Ich habe Post von Anne bekommen! Ich war die Glückliche, die bei ihrem Give Away die tolle Tasse gewonnen hat. Der Postbote hat das Päckchen in der Garage abgestellt und keine Nachricht in den Briefkasten geworfen, da habe ich es erst Tage später gefunden, als es beim heimkommen noch hell genug war. Anne hat sich bestimmt schon gewundert, warum ich mich gar nicht rühre! Ich habe gleich mal die Freitagsblümchen damit dekoriert ... morgen wird das Tässchen dann beim Frühstück eingeweiht.



Die CallaEine Schönheit mit afrikanischen Wurzeln. Es gibt sie in vielen Farben, immer ist sie bildschön. So elegant. Sogar in Schwarz gibt es die Calla. In der griechischen Mythologie tranken die Götter aus ihren Kelchen, im 18. Jahrhundert hat ein Italiener sie aus Südafrika mit nach Italien gebracht. Von ihm hat sie auch den Namen Zantedeschia. Alle Teile dieser Schönheit sind leicht giftig! Tropfen, die von der Blütenspitze abgesondert werden, können sogar Nesselfieber und Hautausschlag auslösen. So schön und so gemein ...



Remember meHeute gehen wir zurück zum Januar 2014. Da kannte ich den Flower Friday noch nicht, aber der Post, der vom Datum zum heutigen passt, enthält viele Blumen. Und den Freitagsfüller, von dem ich euch letzte Woche schon erzählt habe. Ist gar nicht so einfach, die Bausteine zu vervollständigen! 64 Mal wurde der Post angeklickt, zwei Kommentare hat er bekommen. Hätte ich ihn zu Helga's Flower Friday gebracht, dann wäre bestimmt mehr losgewesen! Der 12tel Blick in diesem Post zeigt auch Schnee, Schnee im Garten.



Hat mal jemand auf den Kalender geschaut? Nur noch ein paar Tage, dann ist der erste Monat des neuen Jahres auch schon wieder Geschichte. In dem Tempo, wie das letzte Jahr aufgehört hat, ist das neue Jahr davongerannt. Gefühlt hat es sogar noch mal zugelegt. Ich habe das Bedürfnis, ein wenig in meinem Leben aufzuräumen, dies & das entrümpeln zu müssen, damit ich mehr Zeit zur Verfügung habe. Denn all die schlauen Sprüche, Tipps und Ratschläge zum Thema Zeit sind zwar gut gemeint, aber wirklich helfen, das tun sie nicht.



Am besten mache ich es wie die Dame in meiner neuen Tasse: zurücklehnen, entspannen (ich bleib' aber lieber angezogen, falls ich mal schnell irgendwohin will) und runterkommen. Die Tage werden schon wieder länger, da könnte ich gleich am Montag damit anfangen, nach Feierabend auf das Rad zu steigen, meine Kamera einzupacken und dem Sonnenuntergang entgegenzuradeln. Das verschafft mir zwar keine Zeit, aber einen freien Kopf, einen schönen Blick, ein gutes Gefühl & frische Luft.

Freut ihr euch auch so auf das Wochenende?
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