Wohnen bleiben im Kiez

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Heute Abend war ich als Pankowerin und den Pankower Stefan Liebich vertretend unterwegs und besuchte die „Podiumsdiskussion über Alternativen zur jetzigen Wohnungspolitik in Pankow“.

Dazu eingeladen hatte u.a. der Arbeitskreis der Pankower Frauenprojekte. Das Podium war kompetent besetzt durch (v.l.n.r.) Stadtrat Jens-Holger Kirchner, Eva Gerlach (Paula Panke), Dr. Barbara König ( Bremer Höhe e.V.) und Dr. Andrej Holm (Sozialwissenschaftler). Der Saal im Gemeindehaus der Alten Pfarrkirche „Zu den Vier Evangelisten“ war erwartungsgemäß randvoll. Das Publikum generationsübergreifend und sozial gut durchmischt. Sicher hatte das Publikum keine übersteigerten Erwartungen an innovative Lösungen zur Eindämmung des Pankower Baubooms und der auch damit verbundenen Mietsteigerungen. Doch die Ausführungen und Erklärungen der Zusammenhänge waren wirklich interessant und lehrreich aber auch ziemlich deprimierend.

Arbeiten können im KiezArbeiten können im Kiez

Zusammenfassend an kann gesagt werden: Egal wer der Bauherr bzw. Eigentümer von Wohnungen oder Häusern ist, es scheint eine Endlosspirale der Argumente im Orbit des großen Geldes zu sein.

Überraschend war dann doch die einhellige Aussage des Podiums: eine Möglichkeit bzw. Notwendigkeit wäre die Begrenzung der Mieterhöhungsmöglichkeiten bei Neuvermietung. Weniger Profitorientierte mehr Sozialorientierte Vermieter. Politisierung der Wohnungsbaufrage, nicht auf der kommunalen sondern auf Landes- und Bundesebene. Schöne Zukunftsmusik aber auch Stadtrat Kirchner gab zu, das kann und wird noch seeehr lange dauern.


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