Wochenrückblick 2017-1

Sascha ist konsequent mit seinem wöchentlichen Rückblick. Björn, Jürgen, Jana und Thomas auch. Jetzt haben Marcel und Melanie auch angefangen. Ich probiere das nun auch.

Ich weiß noch nicht, ob ich beim Montag bleibe oder wie die meisten anderen in Zukunft am Sonntag veröffentlichen werde. Ich weiß nicht einmal, ob ich regelmäßig schreiben werde. Wahrscheinlich täte es mir gut, wenn ich mir so etwas als Fixpunkt vornehmen würde. Jedenfalls fange ich mit dem Rückblick bei Silvester an.

Kurz bevor das Jahr zu Ende ging, habe ich mir eine neue SSD gekauft. Eine Samsung 850 EVO 500GB. Die letzten vier Jahre war eine 840 EVO 250GB meine Hauptplatte. Die hatte diverse Problemchen, weil alte Dateien langsamer gelesen wurden. Was ich schön finde. Digitale Inhalte mit analogen Problemen. Eine SSD, die länger braucht, um sich an Dinge zu erinnern, die weiter in der Vergangenheit liegen. Aber die 250GB waren irgendwann einfach zu wenig. Jedenfalls habe am 23.12. die Daten von der SSD mit Macronium Reflect auf eine HDD gespiegelt. Das hat super geklappt und nicht einmal eine halbe Stunde gedauert. Anschließend kam die 250GB SSD in mein sieben Jahre altes Macbook Pro, in dem zuvor eine 16 Jahre alte HDD gewerkelt hat, welche mir kewagi aus meinem alten Laptop dort eingepflanzt hat, nachdem die Apple-Platte abgeraucht ist. Spaßeshalber habe ich das Macbook mit der SSD eingeschalten und geschaut, was passiert. Zu meiner Freude hat Windows normal gestartet und bis auf ein paar Hardware-Dinge (WLAN etwa) konnte ich es ganz normal benutzen. Fand ich witzig. Anschließend habe ich über eine etwas komplizierte Prozedur OSX installiert, weil das Macbook zu alt für macOS ist. Backup auf 850 EVO in externem Gehäuse, dann 840 EVO in externes Gehäuse, alte HDD ins Macbook und von USB-Stick auf 850 EVO OSX installieren. Bei der Hälfte der Installation abbrechen, 840 EVO ins Macbook, 850 EVO mit Timemachine Backup ins externe Gehäuse und Installation fortsetzen, damit vom Backup wiederhergestellt werden kann. Ich habe zuvor versucht die 840 EVO direkt ins Macbook zu geben, aber das hat nicht geklappt. Egal wie ich sie zuvor formatiert habe. Ich verstehe es noch immer nicht. Aber das Macbook läuft wieder wunderbar und hat nun noch ein paar glückliche Monate bis Jahre vor sich. Die SSD wird wahrscheinlich noch viel älter werden. Bei meiner Auswertung von 250 SSDs ist nämlich herausgekommen, dass 20 Jahre bei normaler Nutzung (12 Stunden pro Tag) für Platten über 250GB kein Problem sind.

Wir befinden uns immer noch im alten Jahr, eine Woche vor der eigentlichen Woche dieses Rückblicks entfernt. Deshalb mache ich dort jetzt einfach weiter. Ich wurde krank. Direkt am 24.12.. Die nächste Woche verbrachte ich größtenteils im Bett. Jetzt sind wir endlich beim 31.12..

Zu Silvester installierte ich schließlich Windows auf der neuen SSD. Jedoch nicht vom Backup, weil das wäre ja langweilig. Auf Twitter habe ich versucht das etwas festzuhalten. Auch für mich selbst. Ist schneller und unkomplizierter abgelaufen als ich gedacht habe. Natürlich gab es das eine oder andere Programm, das mir fehlte und ich musste mit Gephi etwas kämpfen, weil das in einem config-File die Info braucht, wie viel RAM es nutzen darf. Aber insgesamt bin ich zufrieden und ich habe das Gefühl, dass der Computer nochmals etwas schneller ist. Derzeit CPU auf 4.5GHz, RAM auf 1866 und GPU auch etwas übertaktet. Bildschirm auf 96FPS, weil er 120FPS nicht mehr annimmt.

Am Sonntag habe ich dann Zwischentests korrigiert. Fünfzig Stück. Hat am Ende knapp drei Tage gedauert bis ich fertig war und den Studierenden die Ergebnisse schicken konnte. Der Schnitt war besser als im letzten Jahr, wobei ich mir da nie sicher bin, ob es an der Korrektur oder an der Leistung der Studierenden liegt.

Am Dienstag hatte ich viel Spaß mit dem Kind. Wir sind durch das Wohnzimmer Schlittschuh gefahren und haben im frischen Schnee eine Eisrutschbahn gebaut.

Am Mittwoch habe ich einen kleinen Pull Request bei twecoll submittet, weil ich schon vor einiger Zeit bemerkt habe, dass die Twitter-API Tweets immer noch auf 140 Zeichen zusammenpresst, obwohl inzwischen mehr möglich sind, weil URLs und Reply-Mentions nicht mehr gezählt werden. Jedenfalls gibt es einen zusätzlichen Parameter (‚extended_tweet=true‘), den man beim Request hinzufügen muss und dadurch ändert sich auch die Antwort (‚full_text‘ statt ‚text‘), aber man bekommt den kompletten Tweet. Außer bei Retweets. Verstehe ich nicht, ist aber so. Und die Twitter API Dokumentation ist derzeit ziemlich kaputt.

Am Donnerstag habe ich an einer Auftragsvisualisierung gearbeitet.

Am Freitag habe ich alle Twitteraccounts visualisiert, die ich seit 2008 irgendwann einmal in meinen Tweets erwähnt habe. 5 612 Accounts bei 30 145 Erwähnungen. Und wie erwartet ist die Anzahl der Accounts mit sehr vielen Erwähnungen sehr klein.

Am Samstag habe ich ein kurzes Video gemacht, wie ich die Personen visualisiere, die in den letzten zehn Tagen #afd auf Twitter erwähnt haben.

Am Sonntag habe ich die zweite Call for Participation Deadline der re:publica verpasst. Ebenfalls am Sonntag habe ich vier Blogs eines Freundes von DomainFactory zu uberspace übersiedelt und mit Let’s Encrypt Zertifikaten ausgestattet.

Heute habe ich die dieswöchige Tutoriumseinheit vorbereitet (Folien anpassen, Aufgaben durcharbeiten) und gehalten. Anschließend mit einem Freund zum Bus spaziert. Schritte sammeln und so. Zuhause habe ich festgestellt, dass manitu, wo dieser Blog derzeit liegt, inzwischen auch Let’s Encrypt anbietet. Und zwar schon seit Anfang letzten Jahres. Um genauer zu sein knapp zwei Monate nach meiner Anfrage, ob sie es anbieten, worauf mir gesagt wurde, dass ich es nur einbinden, aber nicht generieren könne. Was zu dem Zeitpunkt korrekt war. Leider habe ich danach nicht nochmals geschaut und auch keine Info bekommen. Als ich es heute entdeckte, habe ich es direkt aktiviert und entsprechend in der Datenbank und dem Theme diverse Links verbogen, .htaccess Umleitung eingebaut und Google Bescheid gegeben.

Die letzten drei Tage hatte ich mit unangenehmen Rückenschmerzen zu kämpfen. Sie werden stärker und schwächer und tun besonders weh, wenn ich den Kopf bewege.


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