Wochenende in Bildern – 6./7. Februar 2016

Von Mamis_blog

Dieses Mal muss möchte ich auf jeden Fall beim Wochenende in Bildern mitmachen, weil es ganz im Zeichen vom Karneval Geburtstag der Großen stand. 3 Jahre - wo ist die Zeit geblieben? Sie war doch erst „gestern" noch ein Baby. Ich kann mich an ihre Geburt erinnern, als wäre es gestern gewesen. Und jetzt ist sie schon sooo groß.

Samstag:

Doch noch rechtzeitig hatten wir es geschafft, alles vorzubereiten, Geschenke zu verpacken, alles so zu deponieren, dass ich es morgens nur noch schnell hinstellen muss, bevor die Große ins Wohnzimmer läuft. Abends hinzustellen wäre bei uns nicht machbar, weil unser kleiner Kater so verspielt ist, dass er schon die Geschenke ausgepackt und die Luftschlangen in der Wohnung verteilt hätte.

Also im Schnelldurchlauf alles hingestellt, während sie im Bad war:

Puh, gerade noch rechtzeitig, dann kam sie auch schon angelaufen. Es gab ein Geburtstagsständchen von Mama und Papa „Happy Birthday", das schon seit Tagen als Einschlaflied herhalten musste. Anschließend natürlich direkt auspacken und Kerze auspusten:

Die Ur-Ur-Oma hat eine Karte geschickt, die hier mit auf dem Bild ist:

Danach ließ sie sich doch noch überzeugen, dass sie sich anziehen sollte, bevor es Frühstück gibt und die beiden Mädels dann zusammen spielten. Der Frisier-Kopf erfreute sich großer Beliebtheit und sie wollte in Partner-Look damit sein und wollte auch eine gleichfarbige Strähne im Haar haben, die ich glücklicherweise zwar in ihrem Beisein aber ohne dass sie es bemerkte diese Woche noch gekauft habe. Den Frisier-Kopf und das Friseur-Set hatte ich schon in der Vorweihnachtszeit ergattert.

Die Kleine zeigte ihre neu erlernten Fähigkeiten und schob den Stuhl durch die Wohnung. Bestimmt auch zur Freude der Nachbarn. Alles nur eine Phase, die von der nächsten abgelöst wird. Wer weiß, ob sie uns das glauben, wenn sie jemals fragen sollten, weil es sie stört?

Dann klingelte es und der Paketbote brachte ein Geschenk vom Löwenclub von Bayer 04 für die Große:

Vom Kinder- und Jugendchor lag eine Karte im Briefkasten, bei denen wir den Musikkurs mitmachen.

Es war so schönes Wetter und die Kleine war müde, dass wir kurzerhand entschieden, eine Runde rauszugehen.

Ich wusste gar nicht mehr, wie schön es in unserer direkten Umgebung ist. Wir gingen an der Dhünn entlang über Feldwege und Waldwege

und auf einmal entdeckte ich die Rückseite von unserem Haus und wir standen neben der Villa Rhodius, die wir von unserem Balkon aus sehen können. So schön und so nah. Dieses Mal Perspektivwechsel - unser Balkon von der Villa Rhodius aus und die Villa Rhodius aus der Nähe.

Wir waren insgesamt 45 Minuten unterwegs und kamen zu Hause an, als der Papa gerade losfuhr, um die Patentante vom Bahnhof abzuholen.

Kurz vor dem Mittagsschlaf rief die Oma an und gratulierte. Sie hatte mir beim letzten Besuch schon das Geschenk mitgegeben, das sie dann auspackte während das Telefon daneben lag, eine eigene Kindertasse mit Ponys und 3 Schokoriegel.

Sie war begeistert und freute sich, sagte danke schön und legte dann schnell auf, um die Tasse noch näher zu begutachten. Die Kleine war fasziniert von der knisternden Folie.

Anschließend Mittagsschlaf, um wach und fit zu sein für den Besuch der Patentante, auf den sie sich schon lange gefreut hat. Beide schliefen schnell ein und waren schnell wieder wach, nachdem die Patentante da war.

Und schon wieder gab's Geschenke für die Große - von der Patentante: 1 Kochbuch und 1 Backbuch von „Die Sendung mit der Maus", Kinder-Back-Utensilien: Kinder-Rollholz, Kinder-Backblech und Kinder-Kuchen- und Plätzchenformen. Wenn das mal keine Gedankenübertragung war, denn sie kocht und bacht wirklich gern und hilft uns dabei. In jeder freien Minute holt sie aus unserem Schrank Töpfe und Rührbesen, um zu kochen oder Schüsseln und Schneebesen, um zu backen. Sie hat die Höhle vom Kratzbaum kurzerhand in den Backofen umfunktioniert. Ich bin stolz und begeistert von ihrer Phantasie. Die Kinderschürze bekommt sie auch noch von der Patentante, wurde schon angekündigt.

Wir haben unser Mittagessen bestellt: die Große durfte aussuchen, aß aber von ihrem Essen gar nix, weil alles so aufregend war:

Zum Geburtstag gab's einen Gutschein dazu in Höhe von 5 Euro, den wir innerhalb der nächsten 3 Monate einlösen können. So bindet man Kunden. Wie gut, dass die Kleine innerhalb der nächsten 3 Monate Geburtstag hat, dann wiederholen wir das nochmal.

Dazu gab's den Kindersekt, den sie sich ursprünglich zu Silvester ausgesucht hatte, aber nicht trinken wollte, weil sie da nur zum „Sterne angucken" aufgestanden ist und dann sofort weiterschlief.

Nach dem Essen bereiteten wir uns vor (die Kinder wieder in die Bienen-Kostüme) und gingen zum Karnevalszug 2 Minuten von unserem Haus entfernt.

Die Kleine war im Bondolino auf Papas Rücken und schlief nach ein paar Minuten ein. Die Große sammelte fleißig Kamelle und nachdem sie unsere allerbeste Tagesmutter auf dem Wagen gesehen hatte, die uns besonders beschenkte und ihr zum Geburtstag gratulierte, rief sie auch fleißig „Kamelle" und „Alaaf" und konnte gar nicht genug davon bekommen.

Der Mann der Tagesmutter fuhr den Wagen und beschenkte unsere beiden Mädels auch - jede bekam ein Clown-Püppchen. Hat schon Vorteile, wenn die Tagesmutter und ihr Mann so karnevals-aktiv sind. Nicht zuletzt, weil die Große bei ihr die Lieder lernte und in Karnevalsstimmung versetzt wurde während der Betreuungszeiten.

Sonntag:

Hier ist die Ausbeute vom Karnevalszug. Wann sollen wir das alles essen, wo wir doch auch noch ganz viele Süßigkeiten aus der Weihnachtszeit haben, die die Kinder bekommen haben? Ich habe angefragt, ob wir diese den Obdachlosen spenden dürfen, die der Mann einer Bekannten betreut. Alternativ fällt mir noch das Frauenhaus ein und über Twitter wurde mir noch als Tipp das Altenheim genannt. Auch die Flüchtlinge würden sich sicher freuen. Also ich denke, wir müssen die ganzen Sachen nicht alleine essen, was ich sehr gut finde, denn am Mittwoch beginnt ja schon die Fastenzeit.

Nach dem Karnevalszug wurden dann noch die Kerzen auf der Geburtstagstorte ausgepustet: 3 Stück. Und sie sagte das sind die Mini-Männer. Der Papa hatte ihr die Minions schon mal auf dem Handy gezeigt, deshalb hab ich diese Torte der Benjamin Blümchen Torte vorgezogen. Schmeckte sogar und war angeblich ohne künstliche Farbstoffe, was wir trotzdem nicht so recht glauben konnten. Aber wenn's drauf steht.....

Dann wurde noch ein bisschen gespielt und von der Patentante vorgelesen, bevor der Papa die Patentante nach Hause brachte. Die Zugfahrt konnten wir ihr nicht zumuten mit den ganzen Fußballfans und Karnevalisten im Zug. Währenddessen brachte ich die Kinder ins Bett und die Große gab mir zu verstehen, wieviele Geschichten sie jetzt abends vorgelesen bekommt vor dem Einschlafen:

Als der Papa wiederkam, gab's für uns noch ein Getränk zum Anstoßen auf 3 Jahre Eltern-Sein. Für mich alkoholfrei und mit Bananensaft: hmmm... lecker! Prost und gute Nacht.

Da die Kinder gestern früh im Bett waren (beide schliefen um 20 Uhr) war die Nacht heute schon um 6:15 Uhr zu Ende. Die Kleine war nachts viel wach, weil sie gestillt werden wollte Sie verarbeitete wohl auch den ereignisreichen Tag. Wir nutzten die Zeit vor dem Duschen, um die Größen-Entwicklung der Großen zu dokumentieren, indem wir jedes Jahr rund um ihren Geburtstag einen Hand- und Fußabdruck mit Fingerfarbe auf Leinwand bringen. Mal sehen, ob die Leinwand groß genug ist für 18 Jahre bzw. ob sie irgendwann noch Lust dazu hat, das weiterzuführen.

Schnelles Frühstück - natürlich mit der neuen Tasse von der Oma.

Hunger hatte sie nicht - blöde Aufregung. 😉

Für mich gab's auch was Besonderes:

Dieses T-Shirt hänge ich in den Hausflur, wenn es ihr nicht mehr passt - direkt an unsere Eingangstür. Damit sollte alles klar sein. Bisher hat sich noch keiner beschwert, aber dann vermutlich auch nicht.

Für den Besuch der Großeltern und der Patentante (meine Schwester) mit ihrem Mann haben wir noch fleißig gebacken - auch mit den neuen Backutensilien, die sie gestern von der Patentante bekommen hat.

Der Papa hat währenddessen sein altes Iphone für mich vorbereitet, weil meins innerhalb von 1 Stunde komplett leer war und ausging, egal wie lange ich es vorher geladen hatte. Akku war dann nach 3 Jahren auch mal kaputt. Ich wollte es aber bis zur letzten Minute behalten, aber jetzt ist es vorbei und ich hab nun kein weißes mehr, sondern ein schwarzes. Ratet mal, was wir mit dem anderen machen? Da die Große immer mal wieder mit meinem Handy ankam und sagte: „Ich will was schreiben", brauche ich nun nicht mehr meins abgeben, sondern sie bekommt dann - ganz sporadisch und höchst selten - das alte Iphone zum Fotografieren und schreiben. Ist doch viel besser als eine Kinder-Kamera.

Ich hab schnell noch einmal durchgewischt, Waschmaschine angestellt und nachher die Wäsche in den Trockner gepackt.

Dann ging's zum Kindergottesdienst. Das war wohl das letzte Mal mit Kostüm dieses Jahr.

Schnell noch ein Selfie im Aufzug, weil ich mal wieder was vergessen hab - wie immer!

Was wir gestern für ein Glück hatten, dass schönes Wetter war. Heute regnet's und alle Jecken bei den verbleibenden Karnevalszügen in den Leverkusener Stadtteilen sowie besonders in den Hochburgen Köln und Düsseldorf tun mir leid, gerade weil manche Züge auch abgesagt werden wegen der Sturmwarnung. Verständlich, aber total schade für alle, die vorbereitet haben.

Hier waren noch alle Parkplätze frei. Äh, Parkverbot? Nö, ich darf das. (Wer lesen kann. . . )

„Mama, komm, wir müssen uns beeilen, sonst kommen wir zu spät" sagt die kleine Biene und rennt los.

Ihr dürft jetzt raten, was das Thema war:

„Kinderkirche Alaaf"

Mitten im Gottesdienst schaute sie in ihr Kinder-Gebetbuch und sagte: „Wir haben gar nicht das hier gemacht". Also nach dem Gottesdienst schnell nachgeholt:

Zum Abschied gab's ein Ausmalbild und eine Tröte.

Nach dem Mittagessen (Reste von gestern vom Liefer-Service: kalte Pizza, Pizzabrötchen, Chicken Nuggets) ging's dann auf zum Mittagsschlaf. Die Kleine hatte während wir beim Gottesdienst waren, geschlafen, sodass sie dann wach war. Ich bereitete schnell alles für die Gäste vor.

Wie üblich sind alle Bilder mein Eigentum und dürfen nur mit meiner Zustimmung gespeichert und genutzt werden: "© Mamis Blog"

Als ich die Wäsche aus dem Trockner geholt hatte, fand die Kleine es besonders lustig, sich unter dem Korb zu verstecken. Dieses Lachen und Glucksen - unbezahlbar.

Dann kamen die Gäste, die Große freute sich schon den ganzen Tag darauf. Die Großeltern hat sie vor kurzem noch gesehen und direkt begrüßt. Bei meiner Schwester und ihrem Mann musste sie erstmal etwas auftauen und wollte erstmal von meinem Arm aus beobachten. Das Geschenk war dann aber doch spannend und sie fing schnell an auszupacken.

Abends haben wir dann zur Feier des Tages (hust!) nochmal bestellt. Brot hatten wir nicht aufgetaut, Brötchen morgens aufgegessen und zum Kochen war's mir zu spät. Aber dieses Mal ein anderer Liefer-Service, wir wollen ja nicht auffallen.

Der Rest des Tages verlief (fast) ruhig, die Kinder waren zufrieden, wenn auch etwas überdreht. Das Einschlafen ging schnell. Und damit ist die Geburtstagsfeier der Großen und Karneval vorbei. Die Große hatte Spaß, hat sich über Besuch und Geschenke und die schöne Zeit mit der Familie gefreut und die Kleine freute sich an der Beschäftigung und Bespaßung, holte sich zwischendurch die Nähe und schlief einfach seelenruhig zwischendurch ein, wenn sie müde war. Wenn Besuch da ist, findet sich immer jemand, den sie für sich beanspruchen kann, obwohl sie immer wieder zu Mama und Papa angekrabbelt kommt und auf den Arm möchte. Es ist schön, Gäste zu haben und genauso schön ist es, wieder unter uns zu sein (nix gegen die Gäste). Für die Große ist es teils doch sehr aufregend und sie dreht noch richtig auf, wenn sie müde wird und würde niemals zugeben, dass sie müde ist. Hoffentlich schlafen sie morgen etwas länger.

Morgen gehört ja irgendwie (zumindest für uns) auch noch zum Wochenende, denn der Papa hat Urlaub. Rosenmontag wird ja bekanntlich in Karnevalshochburgen nicht gearbeitet. Vielleicht ergänze ich morgen noch ein paar Bilder, denn wir haben uns vorgenommen, die Süßigkeiten größtenteils an die Obdachlosen zu spenden, da wir auch von der Weihnachtszeit noch einiges übrig haben und vom Karnevalszug noch eine Tasche voll Kamelle dazu kam. Die Große war mit meinem Vorschlag einverstanden, dass wir den armen Leuten etwas abgeben. Sie sagte zuerst „dann hab ich aber gar nix mehr und bin ganz traurig". Dann war es aber doch verständlich für sie, dass sie so viel nicht essen kann und sagte „Sie brauchen auch was, dann sind sie nicht mehr traurig". Wir werden eine kleine Tüte für uns nehmen und eine große Tüte für die Obdachlosen und dann werden wir gemeinsam entscheiden, welche Süßigkeiten sie behalten möchte und welche wir abgeben. Ich bin gespannt, wie es klappt und werde berichten.

Ein schöner Tag, ein schönes Wochenende, ganz im Zeichen von Geburtstag und Karneval geht zu Ende. Es war schön - wir alle hatten viel Spaß (und auch ein bisschen Arbeit, die sich aber gelohnt hat).

Mehr Wochenenden in Bildern findet Ihr wie gewohnt bei Susanne vom Blog Geborgen wachsen.

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