Wo der Hammer hängt

wo der hammer hängt, kriege ich heute zu spüren. ich habe letzte woche durchgestartet wie eine energiemaschine und mich dabei offenbar übernommen. am montag bin ich bereits etwas wackelig in die woche gestartet und die gestrige zoladexspritze hat dann wohl das übrige getan. gestern war sofa-total angesagt. und heute morgen bin ich wie auf eiern zur arbeit gefahren, habe ein paar termine vorbereitet und um 10 sind mir unmissverständlich die lichter ausgegangen. der boden verwandelte sich in ein wogendes meer und mein kopf in das schwankende schiff darin. gott-sei-dank konnte ich meine termine auf eine kollegin umlegen und hatte im vorfeld schon alles schriftlich vorbereitet.

bin dann mit ach und krach nach hause und liege jetzt wieder auf dem sofa. mehr geht nicht.

das ist die erfahrung, die ich seit januar 2010 mache. die erfahrung, wo meine grenzen sind. früher habe ich die grenzen en passant wahrgenommen und bin einfach darüber wegmarschiert. immer auf der überholspur. mit allem. das geht jetzt nicht mehr. sobald ich an meine grenzen stoße, macht es peng und ich werde zurückgeworfen, als wäre ich mit der nase gegen panzerglas gelaufen. so wie heute.

ich sehe das jetzt einfach mal positiv und nehme diesen sicherheitsmechanismus dankend an und höre darauf. wenn er klar und deutlich stopp sagt, heißt das auch stopp. dann bin ich zu weit gegangen und muss wieder etwas kürzer treten. ist ja nicht schlimm. es gibt nichts, das so wichtig wäre, wie das leben selbst.

die enorme energiequelle der letzten woche war wunderbar. ich muss nur nach wie vor lernen, sie nicht so weit sprudeln zu lassen, bis sie leer ist. es muss immer genug reserve bleiben für mich selbst. was habe ich letztes jahr in der reha gelernt? die körperliche Belastbarkeit wieder aufbauen ist wichtig. man darf aber nie die regeneration vernachlässigen. das sollte ich mir wohl an die wand pinnen.

sonst lande ich auf der nase. so wie jetzt. es ist gut, dass ich so deutlich zu spüren bekomme, wann genug ist. weil ich dann nämlich darauf höre. und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das so bleiben wird und die grenzen nach und nach immer weiter werden. so war es das letzte jahr zumindest. immer ein stück weiter. und dann wieder ein kleines stück zurück. mit dem unterschied, dass das stück weiter immer größer und das stück zurück immer kleiner wird.

ruhig, brauner. das wird.


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