Wo bleibt das “DANKE”? – Für unseren Hausmeister war Sonntag ein schwarzer Tag.

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Foto: © politropolis.de – oliver2.0

Viele haben mich gefragt, warum es vergangenes Wochenende keinen verwirrten Rückblick gab. Nun, ich will ehrlich sein… Sonntag war irgendwie ein schwarzer Tag für mich. Mir war schwarz vor den Augen und ich fiel in eine schwarzes Loch. Ich wollte nicht Schwarzmalen, also blieb der Bildschirm schwarz.

So langsam erwache ich aber aus meinem Delirium und möchte nach allen Analysen, Diskussionen und Presseberichten auch noch etwas sagen. Darf ich noch?

Also… vor der Wahl wurden die schönen und weniger schönen Städte in Deutschland mit den ganzen Politikergesichtern zugekleistert. An jeder Ecke wurde man von Merkel und Co. angegrinst, angemacht und angewidert.
Das war schon immer so. Was ist heute anders? Nun, früher klebten die Parteien nach der Wahl meist ein DANKE auf die noch hängenden Wahlplakate. Was auch immer das DANKE zu bedeuten hatte. Meist war es als DANKE an diejenigen gerichtet, die eben diese Partei wählte. So fühlte man sich als Wähler auch nach der Wahl noch ein bisschen ernstgenommen.
Dieses Jahr? Fehlanzeige. Die Plakate verrotten allmählich, ohne dass sich jemand um sie kümmert. Wie auch, wenn alle den Schwanz oder sonst was einziehen und sich ob der schlechten Ergebnisse davonschleichen.
Bei der FDP kann ich das ja noch verstehen. Der eine will in den wohlverdienten Ruhestand, der andere endlich seine Schule beenden.
Aber bei den Grünen? Mein Gott, die sind von ganz vielen Leuten gewählt worden, trotz ihrer schlechten Themen. Muss man da gleich nach der Wahl die Flinte ins Bio-Korn werfen? Die wissen ja noch nichtmal ob eine Koalition zustande kommt oder ob es vielleicht sogar Neuwahlen gibt. Was will der Trittin eigentlich? Hat er gedacht, er wird Bundeskanzler? Trug er deshalb schon den Businessanzug am Wahlabend? Oder sollte der ein Signal an die Lobbyisten sein?

Zugegeben – so richtige Gewinner gab es nicht. Selbst die CDU hat ihren Koalitionspartner verloren. Gestrahlt hat nur Frau Merkel. Die muss sich ja gefühlt haben, wie bei der letzten Fußball-WM. Damals wurde sie auch “Jubelscheuche” verspottet. Vor Freude gehüpft ist sie dieses mal nicht.
“Mutti” wird sie nun von vielen genannt. Dagegen wehre ich mich vehement! Sie ist weder meine Mutti noch die Mutti einer Nation. Was soll der Scheiß bitte? Das stellt eine Verniedlichung ihrer Person und der damit verbundenen Macht dar.
Mit meiner Mutter kann ich reden, sie formuliert vernünftige Sätze mit Inhalt und was sie sagt, ist oft richtig. Ausserdem sorgt sie sich um ihre Kinder. Das alles unterscheidet meine Mutter von dieser Merkel.

Aber um nochmals auf die Headline zurückzukommen, liebe arrogante Politiker… Vor dem Hintergrund dieses schwarzen Erfolgs und der hohen Wahlbeteiligung: Wo bleibt das DANKE?

Euer Hausmeister

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..und hier finden Sie meine anderen bisher erschienenen leicht – oder zum Teil schwer verwirrten Wochenrückblicke
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Quellen – weiterführende Links

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