"Wir sind die Guten [Zensoren]!" Was deutsche Blogger (Nics Bloghouse, denkbonus, Wahrheitskrieg) wegzensieren

Der "Oeffinger Freidenker" (Stefan Sasse) muss sich nicht dafür schämen, dass er einen Leserkommentar von mir wegzensiert hat: andere machen das schließlich genauso.
An irgendetwas muss der Mensch glauben.
"Nics Bloghouse", Vorkämpfer für die Freiheit im Iran und ebenso nobler wie intellektuell anspruchsvoll formulierender Streiter wider die Religion (Textbeispiel: "Der alte Tattergreis, der auf dem neben­ste­hen­den Foto zu sehen ist, ist der brü­der­li­che Ratzinger Bruder vom Ratzinger, Joseph.") fühlt sich, wen wundert's, auch den Menschenaffen tief verbunden: "Grundrechte für Menschenaffen!" forderte er am 06.06.2011.
Cangrande, dieser große Hund, regte sich tierisch auf über die Vermenschlichung der Menschenaffen und gab folgenden bösen Leserkommentar dazu ein:
"Da sind die Inder doch wesentlich weiter. Die haben immerhin schon einen Rattentempel. Macht aber nichts: kommen wir irgendwann auch noch hin!"
Klar, dass ein areligiöser Glaubenskämpfer für Tierrechte nicht an den indischen Rattentempel erinnert werden möchte.
Wie die Religionen jeder Sorte schon immer wussten, ist eine Duldung gegnerischer Meinungen unbedingt zu vermeiden.
Daraus folgt zwingend, dass auch der Tierrechtsgläubige Nic den respektlosen Kommentar von Cangrande wegzensieren musste.
Wofür ich natürlich vollstes Verständnis habe.
Das erste Opfer jedes Krieges ist die Wahrheit.
Insofern ist es nur folgerichtig, wenn der Meinungskrieger hinter dem Blog "Wahrheitskrieg" jedwede Wahrheitsschädlinge gnadenlos ausrrrrrrrrrradiert.
So geschehen in seinem Posting "Medien betreiben Volksverhetzung um EU Länder zu verfeinden" vom 06.06.2011.
Was fiel dem Rotstift des kriegerischen Wahrheitsfreundes zum Opfer?
Cangrandes Kommentar:
"Nein, die Griechen machen wirklich nichts falsch! Das ist doch äußerst clever, wenn die da unten Leibrenten für Leichen kassieren!
Blöd nur, dass der Leichen-Lohn momentan im Ergebnis (auch) aus deutschen Steuergeldern bezahlt wird.
Dass unser Finanzsystem strukturell problematisch ist, glaube ich zwar auch. Aber das heißt noch lange nicht, dass Klientelismus-verseuchte Gegenden wie der italienische Mezzogiorno, oder eben Griechenland, goldrichtig liegen!
"
Von den anderen unterscheidet sich der Zensurblogger "denkbonus" dadurch, dass er noch gewisse Manieren hat: er hat sich immerhin bemüßigt gefühlt (zwar nicht seine Zensur öffentlich zu machen, aber immerhin:) seine Aversion gegen den großen Hund öffentlich zu begründen.
Die Mainstream-Presse liest denkbonus normaler Weise nicht; die lügen sowieso nur. Aber die dortigen Leserkommentare in Sachen Libyen haben es ihm angetan; aus denen fischt er sich seine Wahrheiten zusammen.
Dass er gegen Krieg keine grundsätzlichen Bedenken hat, beweist die Auswahl der bei ihm wiedergegebenen Leserkommentare (Textprobe: "Bani Walid ist mittlerweile im Umkreis von 100 km von den Rebellen-Banden gesäubert."). [Dazu schreibt ihm der Leser-Kommentator "apokalyst" ins Stammbuch: "Wer bei der Tötung von Menschen einerseits von „Genozid“, wenn es ihm um die eine Gruppe von Menschen geht, und bei einer anderen Gruppe von „Säuberung“ spricht, macht sich meiner Meinung nach der faschistoiden schwarz-weiß-Malerei schuldig."]
Nur muss es halt der Kampf für die richtige Sache sein. A priori verwerflich sind immer und überall, egal wogegen, gegen wen, wofür oder worum es geht, vom Westen geführte Kriege.
Obwohl wir sogar darin übereinstimmen, dass wir (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen), das Eingreifen der Nato in Libyen ablehnen, und obwohl er inhaltlich gegen meine Leserkommentare offenbar gar nichts einzuwenden hatte, löschte er die beiden folgenden (da er im Gegensatz zu den beiden o. a. Bloggern keine Vorzensur hat) bereits erschienenen Kommentare:
Erster Kommentar:
"Ich war von Anfang an gegen das Eingreifen des Westens in Libyen (vgl. Blog-Eintrag "Libyen / Gaddafi: Deutsche Presse hetzt zum Krieg - GRÜNE greifen gierig zum Gewehr (SPD läuft hinterher) - Hurrah-Journaille giftet gegen Regierung (und damit erneut gegen Deutsches Volk)" - http://beltwild.blogspot.com/2011/03/libyen-gaddafi-deutsche-presse-hetzt.html).
Das jedoch mehr aus Gründen des politischen Realismus.
Die Nato-Bombardements zu charakterisieren als
"Eine widerwärtige, zutiefst kriminelle und verwerfliche Schlachtarie an einem liebenswerten, mutigen und souveränen Volk, welches mit vollem Recht seine Freiheit verteidigt"
geht aber doch wohl ein wenig an den Realitäten vorbei.
Auch wenn die Wahrheit das erste Opfer im Krieg ist, und sich insbesondere die deutschen Massenmedien weder durch investigativen Journalismus, noch durch genügend kritischen Abstand zu unserer Regierungspropaganda auszeichnen: die libyschen Rebellen waren bzw. sind ja doch keineswegs eine kleine radikale Minderheit!
"
 Zweiter Kommentar (als Replik auf eine Antwort des Blogmasters):
"Gegen die Charakterisierung des libyschen Volkes als "liebenswert" hab ich ja gar nichts (wenngleich solchen liebenswürdigen Zügen immer auch durch unliebenswürdige, oder jedenfalls solche mit unliebenswürdigen Auswirkungen, gegenüberstehen - siehe Griechenland!).
Aber wenn Sie behaupten (und meinetwegen auch glauben) "das libysche Volk" stehe hinter Gaddafi, dann bin ich doch ein wenig skeptisch. Der mag ja - genau wie auch die saudischen Prinzen - gern einen Gutteil der Öleinkünfte an das Volk verteilt haben: sich selbst und seinen Clan hat er dabei aber keineswegs vergessen.
Ich habe von meiner Position aus eigentlich allen Grund, kritische Berichte aufzugreifen und hätten davon gerne sehr viel mehr verlinkt (da ich meine Einträge teilweise auch später noch aktualisiere).
Aber wenn ich mir gelegentlich auf anglophonen Webseiten pro-Gaddafi-Argumente durchlese, dann klingt vieles doch recht windig.
Neulich las ich beispielsweise über einen Kanadier (Name ist mir entfallen), eigentlich ein Student (von Michael Chossudowsky), der in Tripolis auf kriegskritischen Reporter machte (und deshalb nach der Eroberung von Tripolis wohl vorübergehend von den Rebellen festgesetzt worden war).
Was der schrieb, war nach meinem Eindruck allerdings mehr heiße Luft als hard facts.
Wir können ja leider nicht mehr tun, als solche Berichte auf ihre erkennbare (oder eben nicht erkennbare) Substanz, ihre Tonart und ihre innere Schlüssigkeit prüfen.
Wenngleich ich keinen Zweifel habe, das Gaddafi durchaus eine beachtliche Anhängerschaft hatte, und wenngleich ich unseren Berichterstattern zurückhaltend gegenüber stehe: die Wirklichkeit total fälschen werden sie wohl kaum.
Gaddafi ist nun einmal keine Lichtgestalt, und das werden auch viele Libyer gemerkt (bzw. sogar am eigenen Leibe zu spüren bekommen) haben.
Und objektiv gut dürfte sein Regime für Libyen wohl auch nicht gewesen sein: Die Arbeitslosigkeit war recht hoch, seine Wirtschaftspolitik wohl eher paternalistisch. Das kommt zwar beim Volk immer gut an (vgl. analog Chavez, aber auch DDR!), doch irgend wann lassen sich ökonomische Ineffizienzen nicht mehr mit Geld zudecken, und wenn die Öleinkünfte noch so sprudeln.
Da weht mich einfach zu viel gutgläubiges Pathos an, wenn ich bei Ihnen lese: "Ein ganzes Volk steht unter Waffen, um sich gegen einen Haufen brutaler Raubmörder, Vergewaltiger und Folterknechte zur Wehr zu setzen, ...".
Wenn es tatsächlich SO wäre, würde selbst in unseren Presseberichten, so naiv die Journalisten auch sein mögen (vgl. mein Posting "US-UN-Botschafterin Susan Rice nimmt Viagra für den Kampf gegen Gaddafi!" - http://beltwild.blogspot.com/2011/04/us-un-botschafterin-susan-rice-nimmt.html) zumindest gelegentlich etwas davon durchschimmern.
Danke aber jedenfalls für die Aufklärung über den Begriff "RATs"!
"
Die Begründung von "denkbonus" (implizit auch:) für seine Zensurmaßnahme lautet:
"@ cangrande – Es war wohl ein Fehler, aber ich war so frei, einmal dem Link zu folgen, den Sie auf meinem Blog gepostet haben. Dort steht unter den ersten Zeilen der folgende Satz:
„Eigentlich sollte ich mit dem Vorwurf der Kriegshetze vorsichtig sein, denn ich bin keineswegs dagegen, dass Deutschland Kriege führt bzw. an Kriegen teilnimmt.
Das aber nur unter -2- Bedingungen:

Der Krieg muss im wohlverstandenen deutschen Interesse liegen und
Wenn man schon in den Krieg zieht, muss man ihn gewinnen wollen, und alle dafür
erforderlichen Maßnahmen unternehmen, bzw., aus anderer Perspektive betrachtet,
hinterher auch akzeptieren.“

Sorry, aber so etwas passt nicht auf mein Blog, daher sah ich mich gezwungen, Ihre Emailadresse dem Spamordner anzuvertrauen.
Höflichst
denkbonus"
Nein, denkbonus, bezüglich Ihres Zweifels, ob Sie vielleicht einen Fehler gemacht haben, kann ich Sie beruhigen: es ist niemals falsch, Links zu meinen Blogs zu folgen; da kann man nur profitieren.
Zugegeben, die Art, in der Sie davon profitiert haben, sieht etwas anders aus als ich mir das vorstelle. Immerhin haben aber doch sogar Sie eine Erkenntnis von meinem Blog mitgenommen: dass dort das Böse haust, von welchem man sich selbst und seine Besucher besser fernhält!
Ich finde Ihr Verhalten insoweit völlig okay. Wenn Ihre Mammi Ihnen gesagt hat, dass man sich nicht mit Schmuddelkindern einlassen darf, weil man sich selbst besudeln könnte, dann ist es doch äußerst lobenswert, dass Sie Muttis Mahnung beherzigt haben! Solche sauberen, braven Jungs sind heutzutage seltene Exemplare, und deshalb umso wertvoller!
Außerdem ist es für Sie natürlich auch deshalb wichtig, sich gegen die Bösen abschottend zu wappnen, weil Sie selbst  nicht der Hellste sind. Wie Sie sich u. a. von dem Leserkommentator "Daniel" sagen lassen mussten:
"Wundervoll, dass ein Blog, das sich selbst als „Denkbonus“ rühmt, nicht den so naheliegenden wie herrlichen Sarkasmus des zweiten zitierten Kommentars entdeckt, sondern hinter einem Hinweis auf „Wunderwaffen“ geheimes Insiderwissen vermutet. Rock on!"
Ein wenig befremdlich muss es auf Ihre Leser auch wirken, wenn die Kommentatoren "WerWeiß " und "Stacheldraht" sich ihrerseits auf einen Kommentar von Cangrande beziehen, der gar nicht (mehr) vorhanden ist.
Also, lieber denkbonus: Intellektuelle Großmeister wie Sie sollten ihre Zensurmaßnahmen wirklich etwas sorgfältiger durchführen; diese beiläufige Kritik kann ich Ihnen leider doch nicht ersparen!
Das Schlusswort zu Ihrer Zensuraktivität, lieber denkbonus, hat mir wiederum einer Ihrer Leserkommentatoren (der bereits oben zitierte "apokalyst") abgenommen:
"Aufgeklärt zu sein beinhaltet meiner Meinung nach nicht nur kritisch mit dargebotenen Informationen umzugehen, sondern auch verschiedene Blickwinkel zuzulassen und einzunehmen. Es bedeutet nicht, sich mit möglichst unbeliebten Ansichten als Intellektueller und als Querdenker zu profilieren, sondern die Dinge klar zu analysieren und eigenständige Entscheidungen zu treffen."
"apokalyst" hängt übrigens noch "Können Sie mir so weit zustimmen?" dran.
Ich aber möchte Sie mit einer solchen Aufforderung nun wirklich nicht überfordern.
ceterum censeo
Der Wundbrand zerfrisst das alte Europa, weil es zu feige ist ein krankes Glied zu amputieren!
POPULISTISCHES MANIFEST(für die Rettung von ? Billionen Steuereuronen!):Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer europäischen Transferunion und Haftungsunion.Im Herzland des alten Europa haben sich die Finanzinteressen mit sämtlichen Parteien des Bundestages zu einer unheiligen Hatz auf die Geldbörsen des Volkes verbündet: ·   Die Schwarzen Wendehälse (die unserem Bundesadler den Hals zum Pleitegeier wenden werden),·   Die Roten Schafsnasen (vertrauensvoll-gutgläubig, wie wir Proletarier halt sind), ·   Die Grünen Postmaterialisten (Entmaterialisierer unserer Steuergelder wie unserer Wirtschaftskraft),·   Die machtbesoffenen Blauen (gelb vor Feigheit und griechisch vor Klientelismus), und selbstverständlich auch·   Die Blutroten (welch letztere die Steuergroschen unserer Witwen, Waisen und Arbeiter gerne auflagenlos, also in noch größerer Menge, gen Süden senden möchten).Wo ist die Opposition im Volke, die nicht von unseren Regierenden wie von deren scheinoppositionellen Komplizen als Stammtischschwätzer verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, welche sich der Verschleuderung der dem Volke abgepressten Tribute an die europäischen Verschwendungsbrüder wie an die unersättlichen Finanzmärkte widersetzt hätte?Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor:Das Volk wird von fast keinem einzigen Politiker als Macht anerkannt.Es ist hohe Zeit, dass wir, das Volk, unsere Anschauungsweise, den Zweck unserer Besteuerung und unsere Tendenzen gegen die fortgesetzte Ausplünderung durch das Finanzkapital bzw. durch die Bewohner anderer Länder und durch seine/deren politische Helfershelfer vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen von dem grenzenlosen Langmut der Deutschen den Zorn des Volkes selbst entgegenstellen.
Textstand vom 11.10.2011. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm. Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

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