Wir schreiben ein Buch: Hier kommt ein Kapitel zum Probelesen

Ich danke allen, die sich auf meinen letzten Blogbeitrag mit ihren Erfahrungen gemeldet haben! Heute möchte ich mit allen das erste – vorläufige – Einführungskapitel teilen und einfach hier als Blogartikel posten. Sollte dir etwas auffallen – melde dich!

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Das Land des besseren Du

Wie du deine guten Vorsätze umgesetzt bekommst

Jeder, der einen guten Vorsatz formuliert, beginnt eine Reise und landet als erstes in dem imaginären Land des Aufbruchs. Die imaginären Länder und Länderbewohner werden in diesem Buch verwendet, damit es dir leichter fällt, die recht trockene psychologische Materie zu verarbeiten.

Wie dieses Buch dir helfen kann

Warum die ganze Aufregung um das Thema Vorsätze? Schließlich dreht die Welt sich weiter, auch wenn du die Vorsätze nicht umsetzt. Die Welt dreht sich immer weiter. Und was passiert, wenn du nicht selbst dein Leben in die Hand nimmst?

Jemand anders nimmt dein Leben in die Hand.

Wenn du dir nicht die Zeit nimmst zu tun, was du willst, nimmt jemand anders deine Zeit, um zu tun, was er will.

Tut es weh, so etwas zu lesen?

Tu etwas dagegen! Wenn du es schaffst, Dinge umzusetzen, die du dir vorgenommen hast, fühlst du dich stark, bist zufrieden, strahlst diese Zufriedenheit in die Welt – und die Welt wird ein Stück besser. Ja, eine ganz einfache Formel:

Besseres du = bessere Welt

  • Dieses Buch kann dir helfen, die Gründe zu verstehen: Wie klappen manche Sachen einfach, während andere immer wieder scheitern? Wie kannst du die Gefühle einsortieren, die du auf dem Weg zum Ziel hast?
  • Dieses Buch zeigt dir auch, wo es sich lohnt, einen Umweg zu nehmen und wo du mit dem Kopf durch die Wand musst.
  • Dieses Buch hilft dir, eine wichtige Fähigkeit zu lernen: Durchhaltevermögen, um deine Vorsätze zu Erfolg zu führen.
  • Und außerdem zeigt dir dieses Buch, wie du extrem viel Spaß haben kannst, statt dich zu quälen.

Kapitel 1: Das Land des heutigen Du

Dieses Kapitel kannst du überspringen

  • Wenn du genaues Bild davon hast, was gute Vorsätze sind
  • Wenn du weißt, wie gute Vorsätze entstehen

Das Land des heutigen Du

Das Land des heutigen Du ist das Land, in dem du jetzt und heute lebst. Es ist deine gewohnte Umgebung, dein gewohntes Gesicht im Spiegel und alles, was mit dir passiert. Es ist die Realität. Dieses Land ist wunderbar. Meistens.

Ab und zu kommen Momente mit Fragen und Zweifeln. Ab und zu magst du dein Gesicht im Spiegel nicht sehen, du kennst nur den Grund dafür nicht. Und manchmal kommen Momente der Sehnsucht hinzu. Sehnsucht nach etwas, wofür du keinen Namen hast und kein genaues Bild, aber du weißt es: Es muss da noch etwas anderes geben, außer diesem einen Land des heutigen Du.

Der magische Moment

Plötzlich wachst du auf und weißt es. Manchmal fällt es dir in der Dusche ein. Oder beim Spaziergang im Park. Oder im Gespräch mit deinen Freunden. Oder beim Anblick eines Werbeplakats. Plötzlich ist dieser magische Moment da: Du weisst, was du anders haben oder anders machen möchtest. Es ist noch relativ vage, ein flüchtiger Gedanke, doch irgendwann, das weißt du dann ganz genau, ist das kein flüchtiger Gedanke mehr, sondern etwas, was wir Vorsatz nennen.

(Ich habe noch nie etwas von schlechten Vorsätzen gehört, daher kürze ich in diesem Buch die Wortkombination “guter Vorsatz” ab und an auf “Vorsatz”.)

Was sind gute Vorsätze?

Ein Vorsatz ist ein Tatentschluss. Ein Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung. Eine Absicht, ein bestimmtes Verhalten zu verwirklichen. Eine abstrakte, nicht greifbare Mischung aus gedanklicher und willentlicher Elemente.

Auf das Jahr verteilt, bilden sich mindestens 80% der guten Vorsätze in der Silvesternacht. Nicht dass es dazu bereits Statistiken gibt, aber die Silvesternacht ist traditionell (auch wenn nicht in jedem Land) die Nacht, in der du dich besonders angeregt fühlst, dir etwas vorzunehmen, einen Entschluss zu fassen.

Faszinierende Vorstellung: In der Silvesternacht nehmen sich Millionen von Menschen etwas vor. Solche guten Vorsätze klingen dann oft so: Weniger von X, mehr von Y. Nicht mehr xyz tun. Beispiele sind: Gesund essen. Gefühle zeigen. Sport treiben. Nein sagen. Einen Job finden, den man liebt. Einen Partner finden, mit dem man glücklich ist. Eine Weltreise unternehmen. Mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Einen Baum pflanzen. Mehr in der Natur sein. Weniger Pommes essen. Mehr auf eigene Bedürfnisse achten. Weniger wütend sein.

Was all diese Vorsätze vereint? Wir nehmen uns vor, etwas zu ändern. Und als Folge dieser Änderung nehmen wir uns vor, besser zu werden. Es gibt niemanden, der uns vorschreibt, dass wir besser werden sollen oder müssen. Es gibt keinen Wettbewerb, es ist kein Preis dafür ausgeschrieben, niemand wird uns dafür loben, wenn wir unser Ziel erreichen, und dennoch – ganz aus eigenen Stücken nehmen wir uns vor, ein besserer Mensch zu werden. Gesünder, glücklicher, ganzheitlicher, ausgeglichener.

So entsteht in den magischen Momenten im Land des heutigen Du ein Streben danach, alles zu werden, was wir werden können.

Wie entstehen gute Vorsätze?

Gute Vorsätze entstehen meistens rund um das Neujahrsfest. Traditionell ist die Silvesternacht die Nacht des Neustarts. Du denkst an das vergangene Jahr und an das neue. Die seit Jahrhunderten übermittelten Bräuche – Lärm, üppiges Essen und Fokussierung auf einen Zeitpunkt – machen die Nacht magisch. Und man kann wirklich daran glauben, dass das Alte geht. Dass man sich davon löst. Dass es nicht mehr da ist, was dich in diesem – alten – Jahr belastete. Und es ist dann um so verständlicher, dass man sich das Neue ausmalt. Den Wunschzustand. Dich in Besser. Dich unbeschwert und ganz und gar so wie DU wirklich sein willst. Entspannt. Zufrieden. Glücklich. Dieser Moment ist voller Glaube an das Gute, voller Zuversicht, Kraft und Mut.

Es gibt zwei Arten von den guten Vorsätzen:

  • Weg vom schlecht

Entweder aus eigenem Wunsch oder weil dein Umfeld dir Spiegel vorhält, möchtest du etwas verändern, was aktuell suboptimal, nicht rund oder nicht schön ist. Oder Potenzial zur Perfektion hat. Hier klingen die Vorsätze oft wie “Weg von …” Nicht mehr rauchen, nicht mehr übergewichtig sein, nicht mehr so viel Pizza essen, nicht mehr so viel arbeiten, nicht mehr so viel vom Tag verschlafen. Nicht mehr so aufbrausend sein.

  • Hin zu besser

Hier orientieren wir uns oft an Vorbildern und Idolen, an Träumen und Wünschen. Auch hier gibt es meistens eine Mischung aus etwas, was du selbst möchtest und dem, was deine Umgebung für erstrebenswert hält. Mehr Sport machen, mehr gesund essen, mehr mit anderen zusammen etwas unternehmen, öfter zum Frisör, regelmäßig die Eltern anrufen.

Vorsatz ist nicht gleich Vorsatz

Egal, wie der Vorsatz sich in deinem Kopf kristallisiert, du wirst deine Gründe haben. Deine ganz persönlichen Gründe. Deine ganz persönlichen Bilder.

Wenn man 10 Menschen findet, die sich mehr bewegen wollen und diese fragt, warum sie das vorhaben und wie sie sich das vorstellen, dann wird man garantiert 10 verschiedene Antworten bekommen. Das bedeutet, du kannst ganz beruhigt sein, dein Vorsatz ist garantiert einmalig, einzigartig und gut begründet.

Was passiert jetzt?

Da stehst du nun, in dem Land des heutigen Du mit dem Vorsatz in der Hand. Was machst du jetzt? Was machst du daraus? Wie wichtig ist dir dieser Entschluss? Wie groß ist deine Absicht?

Wenn du dieses Buch liest, dann ist meine Vermutung, dass dir dein Entschluss ziemlich wichtig ist, und dass du ihn auf jeden Fall verwirklichen willst. Wenn das stimmt, begibst du dich auf eine Reise – auf eine Reise in das Land des bessern Du.

Warum Reise, fragst du?

Wenn es ohne Reise ginge, wärest du heute schon da, wo du sein willst. Wenn du in deinem Leben etwas anders machen willst, dann reicht es (in den allermeisten Fällen) nicht, die Farbe deiner Socken zu ändern, um ein anderer Mensch zu werden. Du musst an dir arbeiten, du musst mit Widerständen und Rückfällen kämpfen – und eine Menge Neues entdecken, denn dafür sind Reisen da. Du wirst Neues über dich und andere Menschen lernen, du wirst neue Situationen erleben und neue Gefühle, und all das bezeichne ich als Reise.

Es ist keine Reise im Zug, wo du nur aus dem Fenster schaust. Es ist eine Art Pilgerreise, bei der du zu Fuß und aus eigener dir gegebenen Kraft die ganze Strecke zurücklegen wirst – bis zum Land des besseren Du.

Was haben wir in diesem Kapitel gelernt?

  • dass wir in dem Land des heutigen Du zwar glücklich sind, dennoch manchmal ein diffuses Bedürfnis verspüren, etwas zu verändern
  • dass gute Vorsätze eine nicht greifbare Mischung aus gedanklicher und willentlicher Elemente sind
  • dass du das Land des heutigen Du verlassen musst, wenn du deine Vorsätze verwirklichen willst

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Das Buch kannst du übrigens bereits vorbestellen und mir damit zeigen, dass ich es nicht für mich selbst schreibe ;-)

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Wir schreiben ein Buch: Hier kommt ein Kapitel zum Probelesen Nadja Petranovskaja

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