Winter Wishes in Waydine Hill von Marit Bernson

Überlege gut, was du dir wünschst.
Es könnte passieren, dass du es bekommst.

©Eduard Mörike

Winter Wishes in Waydine Hill von Marit BernsonCover von Winter Wishes in Waydine Hill 

Manchmal bringt uns das Leben zurück an den Ort, den wir einst verlassen haben – nicht, um in der Vergangenheit zu verweilen, sondern um unser Herz neu zu entdecken. In „Winter Wishes in Waydine Hill“ nimmt Marit Bernson uns mit in eine verschneite Kleinstadt, die von winterlichem Zauber, nostalgischen Erinnerungen und der Magie der zweiten Chancen erfüllt ist. Bereits der Einstieg in die Geschichte zieht uns mit einer Mischung aus Melancholie und Hoffnung in die Welt einer jungen Frau, die nach einem privaten und beruflichen Rückschlag fest entschlossen ist, der Liebe den Rücken zu kehren. Doch Waydine Hill hat andere Pläne – und ein geheimnisvoller Wunschbaum wird zum Ausgangspunkt einer Reise, die mehr bereithält, als sie je erwartet hätte. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich mit auf eine Buchlänge nach Waydine Hill. Auf geht’s …

Winter Wishes in Waydine Hill von Marit Bernson

Auroras Reise: Zurück zu sich selbst – Nach einem schmerzhaften Verlust und dem Gefühl des Scheiterns kehrt Aurora in ihre Heimat Waydine Hill zurück – ein Ort, der sie an ihre Wurzeln erinnert, aber auch an alte Träume, die sie längst begraben glaubte. Aurora ist eine junge Frau, mit der man sich leicht identifizieren kann: verletzlich, entschlossen und gleichzeitig ein wenig verloren. Ihr „Wunschbaum“ wird zur symbolischen Brücke zwischen ihrer Vergangenheit und der Zukunft, die sie sich insgeheim wünscht, aber nicht zu erhoffen wagt.

Hunter: Ein Mann mit Geschichte – Hunter, der in seiner Jugend von Aurora zurückgewiesen wurde, hat sich seinen Platz in der Kleinstadt Waydine Hill erarbeitet und sich mit einer gewissen Distanz zu Aurora arrangiert. Doch als er zufällig ihr Ritual am „Wunschbaum“ beobachtet, erwacht eine spielerische Seite in ihm – und vielleicht auch etwas Tieferes. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist genauso berührend wie die von Aurora. Hunter zeigt, dass hinter seiner zunächst rauen Fassade ein Mann steckt, der Liebe, Geduld und Verständnis zu geben weiß.

Winter Wishes in Waydine Hill von Marit Bernson

Aurora und Hunter: Ein zweiter Blick auf die Liebe – Auroras Begegnung mit Hunter, einem Mann aus ihrer Vergangenheit, verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein: Aurora, die versucht, ihre verletzte Seele zu heilen, und Hunter, der auf den ersten Blick wie ein distanzierter Beobachter wirkt. Doch hinter seiner Fassade verbirgt sich eine Wärme und ein Humor, die nicht nur Aurora, sondern auch mich sehr berührt hat. Die Dynamik zwischen den beiden ist geprägt von knisternden Momenten, humorvollen Schlagabtäuschen und einer unterschwelligen Verletzlichkeit, die sie einander näherbringt. Besonders charmant ist Hunters Idee, auf Auroras Wunschzettel zu antworten – eine spielerische, fast märchenhafte Geste, die zeigt, wie kleine Dinge Großes bewirken können.

Winter Wishes in Waydine Hill von Marit Bernson

Eine Kleinstadt mit Herz – Waydine Hill ist nicht nur die Kulisse, sondern fast schon ein eigener Charakter. Die verschneiten Straßen, die liebevoll beschriebenen Geschäfte und die schrulligen, aber liebenswerten Bewohner schaffen eine Atmosphäre, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Marit Bernson gelingt es super, einem das Gefühl zu geben, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Die Magie der Wünsche und die Kraft der Liebe – Das Herzstück der Geschichte ist das Rätsel, das Hunter Aurora stellt – ein verspielter, fast märchenhafter Plot, der die beiden auf subtile Weise einander näherbringt. Ihre gemeinsamen Momente beim Einrichten des Hauses für Auroras beste Freundin sind voller knisternder Spannung, aber auch von einem tiefen Verständnis füreinander geprägt. Besonders die verschneiten Nächte, in denen die beiden sich langsam öffnen, berühren auf eine Art, die einem das Herz wärmt.

Winter Wishes in Waydine Hill von Marit Bernson

FAZIT: Die Schönheit des Neuanfangs – Dieser Roman bekommt von mir eine 100%ige Leseempfehlung. „Winter Wishes in Waydine Hill“ ist ein Roman, der nicht nur durch seine romantische Handlung überzeugt, sondern auch durch seine Botschaft: Manchmal müssen wir alte Wunden heilen und uns den Geistern der Vergangenheit stellen, um Platz für neue Träume zu schaffen. Aurora und Hunter zeigen, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um echt zu sein, und dass es oft die kleinen Gesten sind, die den größten Unterschied machen. Marit Bernson hat eine Geschichte geschaffen, die wie eine warme Decke an einem kalten Wintertag wirkt. Sie lädt dazu ein, innezuhalten, an eigene Wünsche zu denken und daran zu glauben, dass das Leben manchmal genau das Richtige bereithält, auch wenn es nicht sofort sichtbar ist. Dieser Roman ist eine perfekte Mischung aus Romantik, Winterzauber und emotionaler Tiefe. Für alle, die romantische Wintergeschichten lieben und sich in einer verträumten Kleinstadt verlieren möchten, ist dieser Roman ein absolutes Muss. Ein Buch, das bleibt – wie die Spuren im Schnee, die Aurora und Hunter gemeinsam hinterlassen. Mir bleibt nun nur noch dir eine schöne Lesereise zu wünschen – mach es dir meit einer heißen Tasse Kakao und einer warmen Decke gemütlich und genieße dieses tolle Buch.

Winter Wishes Waydine Hill Marit Bernson

Wieder lege ich ein sehr tolles Buch beiseite und es wird sicher noch eine Weile nachhallen. Ich freu mich aber auch schon auf das nächste Buch, welches auf mich auf meinem Reader wartet. Bleibt also neugierig und bis bald 🫶


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