Wikipedia - Da scheiden sich die Geister

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Wikipedia – Wikinger erobern die Welt?

Weltweit gehört diese freie Enzyklopädie zu den Top Ten der Internetseiten

Aber sobald irgendwo die Sprache auf diesen Wissenriesen kommt, dann scheiden sich die Geister. Es gibt Besucher, die die Inhalte dieser Seiten mit einer gewissen Gleichmut hinnehmen und die Informationen vielleicht glauben, wahrscheinlich aber wieder vergessen.

 Wikipedia-Hasser

Und dann gibt es regelrechte Wikipedia-Hasser, meist besondere Fachleute und sonstige Schlaumeier, denen dieser Katalog zu fehlerbehaftet, zu flach, zu populistisch ist.

Tatsache ist, dass  sich leider  häufig Fehler auf Wikipedia finden, so dass es in bestimmten Kreisen als peinlich gilt, von hier zu zitieren.

Dabei werden meiner Meinung nach 3 ganz wesentliche Dinge übersehen:

  1. Es sind auch große Lexikondruckwerke niemals fehlerfrei. Es soll sogar Redakteure geben, die absichtlich kleine Fehler in die Folianten einbauen und sich dann diebisch freuen, wenn sie nicht gefunden werden.
  2. Wikipedia lebt von dem Wissen der Menschen, die sich an diesen Sammlungen beteiligen, also aktiv Beiträge verfassen. Und das könnten Menschen wie du und ich sein.
  3. Es kann kein absolutes, korrektes, allumfassendes Wissen, respektive Wissenssammlung geben.

Ich finde deswegen die Frage, die in dieser Woche  Webmasterfriday aufwirft, innerhalb der Internetgemeinde überfällig.
Und ich frage mich, warum gerade diejenigen, die sich über die Fehlbarkeit von Wikipedia bitter beklagen, nicht selber Artikel schreiben oder die ihrer Meinung nach falschen Artikel nicht korrigieren.

Der Dinosaurier der Internetseiten

Zugleich ist Wikipedia eine Art Dinosaurier des weltweiten Webs und das macht es mir so besonders.

Denn hier werden keine gewerblichen Ziele angestrebt, es finanziert sich nicht durch Werbung, sondern durch Spenden.

In einer Zeit, in der Blogbetreiber mit Klagen überschüttet werden, weil sich in ihren Kommentaren ein Gravatar befindet, auf den eine weltweit operierende Bildagentur Rechte verbucht hat, ist es schon etwas Besonderes, einen Service ohne monetären Hintergrund zu erhalten.

Freuen wir uns also, dass wir beim Besuch der Wikipedia-Seiten (noch) nicht mit Werbung eines Schuhversenders überschüttet werden.
Und dann dürfen wir uns ein bisschen ärgern, wenn ein Artikel mal wieder von einem wahnsinnig blöden Narren geschrieben worden ist.
Aber eigentlich wollten wir ja nur den Geburtsort von Jules Verne (Nantes) wissen oder die Hauptstadt von Äquatorialguinea (Malabo) und wenden uns wieder anderen Dingen zu.

Und wenn wir wirklich die Wahrheit kennenlernen wollen, schauen wir hier nach, wo auch nicht alles glaubwürdig ist – aber lustig!

Foto: Wikipedia – Teil eines Wikingerbootes (Nachbau) ©Sabienes
Text: Wikipedia ©Sabienes

 


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