Wieder einmal tötet die USA in Pakistan

Atiyah Abd al Rahman, © U.S. State Department/EPA

Atiyah Abd al Rahman, © U.S. State Department/EPA

“Die angebliche Nummer zwei des Terrornetzwerkes Al Kaida, der Libyer Atiyah Abd al Rahman, ist nach US-Medienberichten in Pakistan bei einem Drohnenangriff getötet worden…” vermeldet der Stern. Und schreibt euphemistisch weiter: “Der Libyer sei im vergangenen Jahr zum Top-Planer des Terrornetzes von Osama bin Laden aufgestiegen, schreibt die “New York Times” weiter. In den Monaten vor dem Tod Bin Ladens hätten beide in engem Kontakt gestanden, hieß es aus US-Geheimdienstquellen.”

Meine Haltung zum “Ausschalten” von Bin Laden habe ich bereits mehrfach kundgetan; es macht die Sache nicht gerechter, dass es sich bei ihm vermutlich um den Anstifter zum Massenmord handelt. Eine Tötung ohne Gerichtsprozess sollte nicht der Weg sein, den westliche Demokratien gehen sollten. Vor allem nicht, wenn sie mit dem Anspruch auftreten, die Demokratisierung der Welt erreichen wollen.

Nun also wieder Pakistan. Nun also wieder ein gezielter Mord. Nun also wieder die USA auf dem Hoheitsgebiet eines Landes, mit dem sie sich offiziell nicht im Krieg befinden.

Und vermutlich saß wieder der Friedensnobelpreisträger an Monitoren und klatschte betroffen Beifall.

Ach ja… und was ist mit Saif el Adel alias Mohammed Ibrahim Makkawi, der der Öffentlichkeit nach der Hinrichtung Bin Ladens als sein Nachfolger vorgestellt wurde? Wird nun jede Hinrichtung irgend eines Top-Terroristen damit begründet, dass dieser der Nachfolger von Bin Laden sei?

Nic


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