Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben

Von Elizabeth Eulberg
Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben
Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club - einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nie wieder die besten Freundinnen vernachlässigen wegen eines Jungen. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt hat. Oder?

Meine Gedanken:Einen Positiv Punkt bekommt das Buch von mir schon mal weil es aus der Sicht der Hauptprotagonistin geschrieben wurde. Mir ist bewusst das es da einige von gibt, aber dennoch gefällt es mir Grundsätzlich besser die Figur in ihrem Kopf zu begleiten während ich lese. Erzählperspektive kann auch sehr schön sein, ist aber halt auch unpersönlicher.Es geht um Penny-Lane, ein Teenager Mädchen das seit Kindheitstagen in ihren besten Freund und Nachbarsjungen Nate verliebt ist. Es versteht sich von selbst das die beiden ein Pärchen werden. Als Nate Penny allerdings an die Wäsche will, ist sie davon erst einmal nicht so begeistert und so kommt es das die arme Penny-Lane mit ansehen muss wie "Ihr" Nate ein anderes Mädchen beglückt, im Haus ihrer Eltern. Penny macht Schluss und beschließt daraufhin den Lonely Hearts Club zu gründen, in dem es jedem Weiblichen Mitglied verboten ist Jungs zu Daten. Der Club wird immer größer und den Jungs auf der Schule passt das natürlich gar nicht, zumal der absolute Schulliebling Ryan anfängt sich für Penny zu interessieren Ich finde den Storyverlauf leicht geschrieben, es lässt sich flüssig lesen.Obwohl sie sich in dem Buch oft an immer den selben Orten befinden, wurde es nie langweilig. Das lag wahrscheinlich daran, das immerzu neue Personen auftraten, die ich trotz der vielen Namen nicht durcheinander brachte, da jede/jeder seine speziellen Eigenschaften hatte. Außerdem war immer irgendetwas los. Es wurde geweint, gelacht, geprügelt, betrogen, gelogen...Alles.Trotz des großen Zusammenhalts der Mädchen, wird ihnen ziemlich schnell klar, das es gar nicht so einfach ist die Finger von den Jungs zu lassen und schon bald hatten die ersten einen Ausrutscher zu beichten.Da Penny-Lanes Eltern große Beatles Fans sind wird in dem Buch auch viel über die Band geredet, was mich Teilweise genervt hat. Ich finde einfach das es zwischendurch nicht in den Storyverlauf passte, beziehungsweise reingepresst wurde. Darum auch der Name Penny-Lane, Lonely Hearts Club und so weiter.Was bei einem Buch wie diesem natürlich auch nicht fehlen darf ist der Humor und dieser war vorhanden. Ich hab jetzt nicht auf dem Boden gelegen, aber hier und da konnte ich auf jeden Fall herzhaft lachen. MareikeTitel: Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben.Originaltitel: The lonely hearts ClubAutor: Elizabeth EulbergSeiten: 291