Wie verursachen Glukokortikoide eine Osteoporose?

Bereits 1932 teilte Cushing mit, dass bei seinen Patienten eine Osteoporose nachweisbar war. Auch später beschrieb man immer öfter, das bei der eine Osteoporose als Folge einer Langzeittherapie mit Glukokortikoiden auftreten kann. Meistens sind die Patienten mit COPD, RA, entzündlichen Hauterkrankungen sowie chronischen entzündlichen Darmerkrankungen betroffen. Was ist der Grund dafür?

Glukokortikoide führen zu vermehrten Knochenresorption und hemmen die Knochenneubildung. Die bewirken eine Verminderung der Kalziumabsorption und beeinflussen den Vitamin-D-Stoffwechsel.
Dadurch kommt es zu einer Hyperkalziurie mit dem Anstieg des PTH im Serum. Ausserdem werden durch die Glukokortikoide die Wachstumshormon- und Androgenenbildung gehemmt.

Mehr Infos: http://www.kup.at/kup/pdf/785.pdf