Wie testet man eine Smart watch?

Ich gestehe: Bevor ich einen Artikel kaufe, suche ich im weltweiten Netz nach Infos bzgl. der Handhabung, Beschaffenheit und Praktikabilität des gewählten Gegenstandes. Viele Dinge kaufe ich dann vor Ort, um die örtlichen Händler zu unterstützen. Gerade bei technischen Dingen habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass Lagerware kaum vorhanden ist. Daher kaufe ich solche Gegenstände überwiegend online.

Zu den meisten finden sich mehr oder weniger offizielle Testberichte, z. B. von der Stiftung Warentest oder Verbraucherschutzeinrichtungen. Selbstverständlich schaue ich mir diese an, um einen ersten Überblick zu erhalten. Dennoch sind mir reale Erfahrungsberichte tausendmal lieber. Denn wenn auch das Vertrauen in derlei offizielle Stellen natürlich größer ist – zu viel hört man heutzutage über gefakte Berichte –, so ist die tatsächliche Benutzung der meisten Artikel einfach aussagekräftiger als standardisierte Tests. Außerdem unterscheiden sich die Geräte der verschiedenen Hersteller – und manchmal sogar von Edition zu Edition – ganz enorm voneinander, sodass ein normaler vergleichender Test für mich persönlich gar keine Relevanz hat.

Wie testet man eine Smart watch?

Was mir an einem technischen Gerät am wichtigsten ist, hängt vom jeweiligen Einsatzzweck und von meinen eigenen Vorlieben ab. Und wie gut sich eine Funktion im Alltag erweist, zeigt eben tatsächlich ausschließlich ein Alltagstest. Es reicht einfach nicht aus, unter Laborbedingungen irgendwelche Listen abzuarbeiten.

Darum finde ich es wichtig, bei Informationen rund um ein Gadget echte Nutzerberichte zu finden. Und dabei am liebsten solche von Menschen, die ein wenig Erfahrung mit Testberichten haben, denn wenn ich zwar jemanden habe, der prima mit einer Smartwatch umgehen kann, aber ich durch schlechten Ausdruck im Bericht gar nicht genau erfassen kann, wo jetzt die Vor- und Nachteile liegen, hilft mir das bei meiner Entscheidung überhaupt nicht weiter.

Als es jetzt um meine persönliche Wahl für die richtige Smartwatch ging, waren für mich vor allem drei Dinge wichtig: Sie sollte einer normalen Armbanduhr möglichst ähnlich sehen, ich wollte unbedingt einen optischen Pulsmesser (mein Herz macht manchmal einfach, was es will) und eine möglichst einfache Verbindung der Watch mit meinem Smartphone (ein Android der schon etwas älteren Generation). Denn neben den Funktionen der Uhr an sich wollte ich natürlich auch die Möglichkeiten, die mir eine dazugehörige App bieten kann.

Wenn man einfach so drauflos googelt, findet man tatsächlich jede Menge Berichte, doch die Auswahl fällt schwer. Glücklicherweise bieten jedoch einige Seiten eine Übersicht über spannende Smartwatch Tests an. Der Vorteil: Bereits bevor man sich in die Möglichkeiten und Funktionen einer bestimmten Uhr einliest, kann man in der Bildvorschau schon einmal das Design betrachten und hier die erste Vorauswahl treffen.

Die richtige Gliederung ist wichtig

Im Geschäft fängt der Käufer intuitiv an, die Gegenstände im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Denn nach dem Aussehen ist es ganz besonders wichtig, dass sich das Objekt der Begierde auch wirklich wertig anfühlt. Bevor ich also wissen will, welchen Knopf ich für die Bluetooth-Aktivierung drücken muss, interessiert es mich, wie sich der Gegenstand in der Hand anfühlt. Je nachdem, wie viel Geld jemand ausgeben möchte, sollte die Haptik eben auch angemessen sein. Wer einen Mercedes kauft, will schließlich auch das Mercedes-Gefühl.

Erst danach werden die Funktionen interessant. Ist alles enthalten, was ich benötige? Wie steht diese Uhr im Vergleich zu anderen da? Ist der Preis für den Lieferumfang angemessen? Bei all diesen Dingen ist es wichtig, vorher genau zu vergleichen. Ich möchte ja schließlich am Ende sicher sein, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Und letztendlich muss die Benutzerfreundlichkeit stimmen. Wenn ich die Bedienungsanleitung gelesen habe (was schon wirklich selten vorkommt) und dennoch die Uhr nicht bedienen kann – und wer will schon das Gefühl haben, dass die Uhr intelligenter ist als man selbst –, dann machen alle tollen Funktionen keinen Unterschied. Ein solches Ding ist für den Müll. Der neue Begleiter soll mir eine Hilfe sein und möglichst meine Gesundheit unterstützen und mich nicht vor Ärger einem Herzinfarkt näherbringen. Bei der Haptik und Bedienbarkeit können Videos eine gute Entscheidungshilfe bieten. Auf YouTube danach zu suchen, ist aber erst dann sinnvoll, wenn man ein bestimmtes Produkt bereits in die engere Auswahl genommen hat.

Für welches Gerät ich mich entschieden habe, behalte ich für mich. Ich hoffe aber, dass ich euch die Kaufentscheidung ein wenig leichter machen konnte.

Foto: pexels.com

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